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"Unverhältnismäßge Strafe": Rapid legt Berufung ein

28.08.2012 | 15:32 |   (DiePresse.com)

Die Hütteldorfer werden das Urteil der Uefa zu den Ausschreitungen im Europa-League-Spiel gegen Paok Saloniki anfechten. Denn vor allem das Geisterspiel könnte Rapid bei einem Aufstieg um Millionen bringen.

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In einer ersten Stellungnahme hat sich Rapid-Präsident Rudolf Edlinger über das harte Urteil der UEFA beschwert. "Da die Verfehlungen eines kleinen Teils unserer Anhänger in einem Auswärtsspiel und nicht in einer Begegnung vor eigenem Publikum passierten, ist für uns die Verhältnismäßigkeit der ausgesprochenen Sanktionen nicht gegeben", sagte der 72-Jährige in einer Klub-Aussendung und bestätigte noch einmal, dass Rapid Einspruch einlegen werde.

Wirklich überrascht wurde Edlinger vom Ausmaß der Strafe offenbar nicht. "So schwer auch die Rahmenbedingungen unserer Anhänger rund um das Spiel in Thessaloniki waren, war klar, dass uns von der Uefa harte Strafen für das Abfeuern der gefährlichen Pyrotechnik erwarten. Dies ist im Regulativ klar angeführt und dem unterliegen wir selbstverständlich."

Über weitere Konsequenzen wollte Edlinger keine Auskunft geben. "Es stehen vereinsintern am Dienstagnachmittag und Mittwochvormittag noch einige Meetings auf der Tagesordnung, und es wäre unseriös und nicht zweckgemäß, jetzt überstürzte Antworten auf verschiedene Fragen zu geben."

Edlinger: "Große finanzielle Einbußen"

Edlinger wird sich erst im Rahmen einer Pressekonferenz am Mittwoch detailliert zu den Folgen des Urteils äußern. Dass der wirtschaftliche Schaden groß ist, stellte der ehemalige Finanzminister aber nicht infrage. "Ein Geisterspiel - zum Beispiel in der Gruppenphase der Europa League - bringt definitiv große finanzielle Einbußen."

Sollte Rapid am Donnerstag das 1:2 vom Hinspiel gegen Paok Saloniki noch umdrehen, in die Gruppenphase aufsteigen und dort ein Match ohne Zuschauer bestreiten müssen, würde den Hütteldorfern wohl über eine Million Euro entgehen. Allerdings hoffen die Hütteldorfer auch darauf, dass die Uefa-Entscheidung durch diverse Einsprüche erst in Monaten rechtsgültig wird - dann müssten die Rapidler ihr Geisterspiel erst zu Beginn ihrer nächsten Europacup-Saison in einem Qualifikations-Heimspiel absolvieren.

(APA)

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20 Kommentare
Gast: du mich auch
29.08.2012 12:24
0 1

primitiv

..und wieder zeigt sich das Fußballanhänger "DAS" primitivste Volk sind...
der Bodensatz der Menschheit

Re: primitiv

Das ist doch nicht wahr, z.B. in Serbien ist es erst vor kurzem uzu Krawallen bei einem Basketballspiel gekommen, wo im übrigen in der Halle Bengalenfeuer entzündet und geworfen wurden.

Es ist nun einmal so, dass es Menschen gibt, die sich beim Sport abreagieren, manche als Akteure und der große Rest als Zuschauer :-/

Wann

wird es Österreich endlich verstehen und Gesetze einführen wie es in England der Fall ist.
Für diese "Fans" ist mittlerweile der Fußball in den Hintergrund gerückt, alles was zählt ist die Feindschaft mit dem Rivalen.

traurig

Gast: today
29.08.2012 09:17
0 0

Dumm gelaufen

Die Strafe ist sicherlich gerechtfertigt!

Das einzige über das man meiner Meinung nach streiten könnte ist, warum es die Fans überhaupt schon wieder geschafft haben solch ein Zeug ins Stadion zu schmuggeln! Dies ist eigentlich das Versäumnis des Gastgebers und dessen Kontrollen! In diesem Falle eines Auswärtsspieles den Verein zu belangen ist vielleicht fragwürdig!

Gast: andi marek
29.08.2012 09:14
1 2

schuld

ich andi marek (waldvierter bauerntrottel) gebe bekannt, dass die austria anhänger schuld waren. sie sind verkleidet in saloniki gewesen und haben dort mit feuerwerkskörper geschossen.

Gast: tc_t
29.08.2012 08:46
1 0

das tut mir aber leid....


Toleranz

meiner Meinung nach ist die Strafe viel zu milde. Wenn ein ehrliches Anliegen dahinter stehen würde, die Schuldigen zur Verantwortung zu ziehen, dann wäre das mit den heutigen technischen Möglichkeiten kein Problem. Diese Randalierer sind so grenzenlos dumm und vermiesen vielen Menschen den Gang ins Stadion. Hier ist jegliche Toleranz fehl am Platze! Lediglich härtestes Durchgreifen und maximale Konsequenz wären die beste Antwort.

Gast: Konservativer
28.08.2012 21:41
7 7

Strafe viel zu mild.

Jeder Fußballverein, dessen Fans Ausschreitungen machen, gehört als kriminelle Organisation verboten, jeder Spieler dieses Vereins lebenslänglich gesperrt, das Stadion, in dem der Verein trainiert, abgerissen und durch ein Einkaufszentrum ersetzt und alle Fans kollektiv mit Gefängnis bestraft.

Das wäre halbwegs angemessen.

Gegen Fußballrowdies hilft nur knallharte, drakonische Law&Order-Politik.

Und

Und kein wort davon dass vor dem match molotov cocktails auf die rapidler geflogen sind, dass die soieler bedroht und angespuckt wurden, dass es den ganzen tag dort keine getränke zu kaufen gab obwohl es mehr als 30 grad hatte, und dass ein rapidler mit stichverletzungen im krankenhaus liegt weil die fangruppen mit kebapmessern überfallen wurden.

Aber recherche ist ja offenbar nicht mehr in, man schreibt nur noch agenturmeldungen ab.

2 0

Re: Und

Das eine rechtfertigt nicht das andere!!!!

Re: Re: Und

ich finde vor allem skandalös, dass die öffentliche Hand das riesige Polizeiaufgebot bezahlen muss!!

Re: Re: Re: Und

Soweit mir bekannt ist, tragen die Clubs sehr wohl einen Anteil an den Kosten.

Re: Re: Re: Re: Und

aber eben nur einen Anteil...

Randalieren

aber es passt sehr gut zur sozialistischen Gesellschaftspolitik. Wenn ein Passant von Rouwdies zusammengeschlagen wird, ist ja auch das Opfer schuld, warum muß er gerade dort sein, wenn sich die Jungs abreagieren wollen.

Re: Randalieren

absolut richtig! Die Vereine können ja nichts dafür. Diese Randalierer, die sich als FANS ausgeben, sollten bestraft werden!! Solche Aktionen entziehen sich absolut jedes Verständnisses und Schaden den Vereinen noch mehr.

Dieses Gesindel hat sich der Verein selbst gezüchtet

Bravo, die Strafe ist noch zu gering.

Re: Dieses Gesindel hat sich der Verein selbst gezüchtet

Wie der Herr,so das Gscherr !Rapid war schon immer ein Proleten-Verein wie sein Präsident einer ist.

Anscheinend...

...lernen es die österreichischen Vereine nicht anders.

Vorerst einmal ist die "Reaktion" der Paok-Irren indiskutabel.

Jetzt zum eigentlichen Punkt. Die österreichischen Vereine lernen es anscheinend nicht anders. Da es für Randalierer keine Konsequenzene gibt, hat diese jetzt Rapid zu tragen. Wenn die Vereine es nicht schaffe gegen Leute, die Pyrotechnik in ein Stadion bringen und damit andere gefährden und verletzen, ein lebenslanges Stadionverbot auszusprechen, sollen sie zahlen und sich immer artig bei ihren Fans bedanken. Dann heißts wieder: "Das sind ein paar die es nie lernen." Die Vereine lernen es nie. Sie wissen großteils, wer diese Leute sind und schauen denen zu, weil es sich um "treue Fans" handelt. Ist klar! ;-)

Genosse Edlinger führt Rapid wie sein Freund Häupl eben in Wien herrscht !

Ohne jegliche Selbstkritik, ja nicht einmal Einsicht.

Beim Rückspiel gegen die Griechen in Wien wird es wieder eine Randale geben, das ist so sicher, wie das Amen im Gebet. Und dann kann sich der famose "Herr" Päsident jegliches Nachdenken über internationale Bewerbe ohnehin ersparen.....

Gast: Carlos Shmuky
28.08.2012 17:23
25 5

Rapid Ultra-Was...??

Der Schaden ist enorm. Rapid ist selber schuld. Es gab die Randale am Westbahnhof und anderswo, es gab einen Platzsturm im Hanappistadion... Rapid hat daraus nichts gelernt, und nennt die Randalierer immer noch "Fans".

Aber: Welcher vernünftige Mensch würde jene Typen, die den Verein fortlaufend massiv schädigen, "Fans" nennen??