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Sturm Graz: Traum vom neuen Stadion

11.09.2012 | 14:29 |   (DiePresse.com)

Der SK Sturm will um 20 Millionen Euro das Stadion in Graz-Liebenau modernisieren. „Sturm will wieder in den Europacup, und da brauchen wir ein taugliches Stadion", sagte Sturm-Präsident Christian Jauk.

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Graz/Lei.
Sturm Graz träumt von einem internationalen Startplatz. Sollten die Steirer diesen in der Saison 2012/13 erreichen, dürften sie ohne Sonderauflagen der Uefa keine Europacup-Spiele in der eigenen UPC-Arena in Liebenau austragen. Auch Spiele des ÖFB-Teams wandern an Graz vorbei, zu klein ist der VIP-Klub, zu schwach die Flutlichtanlage.

Sturm-Präsident Christian Jauk, seit Jänner 2012 im Amt, hat nun hinsichtlich des Stadions große Träume: „Sturm will wieder in den Europacup, und da brauchen wir ein taugliches Stadion." Der VIP-Klub soll von rund 800 Quadratmetern um weitere 750 Quadratmeter erweitert werden und 1000 Menschen Platz bieten. Die Sektoren der Nordkurve werden für nationale Spiele auf Stehplätze umgerüstet. Das bedeutet eine Aufstockung um 3300 Plätze auf 18.600. Ob des Stehplatzverbotes müssen internationale Spiele auch weiterhin mit der gewohnten Kapazität von 15.400 Plätzen auskommen. Geplant sind weiters, die Gästesektoren mit Plexiglasscheiben abzutrennen, sowie die Adaptierung der Flutlichtanlage.

Das Konzept, erstellt von Sturm-Vizepräsident und Porr-Landesdirektor Peter Schaller, sieht zusätzlich eine völlige Neugestaltung des Stadionvorplatzes sowie der Stadteinfahrt aus Wien kommend vor. Das „Tor nach Graz" dürfte aber noch etwas länger im Land der Träume und Wünsche verbleiben. Der Stadionvorplatz soll erhöht werden, die Stadteinfahrt darunter durchführen. Schaller nannte diese Lösung „Überplattung". Straßensperren, die aktuell bei Spielen notwendig sind, wären damit obsolet. Ein riesiges LED-Panel soll entlang des Stadions angebracht, Geschäfte und Lokale sollen auf dem Platz angesiedelt werden.

Die Kosten kann der Sturm-Vorstand vorerst nur schätzen: „Moderate" 20 Millionen Euro. Rund sieben Millionen sind für die Maßnahmen im Stadion veranschlagt, die Arbeiten in der UPC-Arena könnten schon in der Winterpause beginnen. Wie wohl Präsident Jauk anfügte: „Die endgültigen Kosten der Plattform sind nicht abschätzbar. Auch nicht, wann und ob schlussendlich gebaut wird." Geht es nach Sturm, sollen für die Kosten Stadt, Land und Bund aufkommen.

"Die Presse", Print-Ausgabe, 12.09.2012

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1 Kommentare
Gast: hansibua
13.09.2012 08:59
0 0

größenwahn

ich dachte seitdem kartnig nicht mehr im verein ist wäre auch der größenwahn aus graz wieder ausgezogen - dem scheint nicht so...