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Bundesliga: Admira kann doch noch gewinnen

22.09.2012 | 18:22 |   (DiePresse.com)

Die Südstädter feierten in der neunten Runde einen 5:1-Heimsieg über Mattersburg, fuhren erstmals seit fünf Partien wieder einen vollen Erfolg ein

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Die Admira hat am Samstag ihre Durststrecke in der Fußball-Bundesliga beendet und einen eindrucksvollen Erfolg gegen Mattersburg gefeiert.

Schon früh stellten die Niederösterreicher die Weichen auf Sieg: Nach einer Flanke von Jezek stellte Schrott bereits in der 2. Minute per Kopf auf 1:0. Danach standen die Mattersburger dem Angriffswirbel der Südstädter zumeist hilflos gegenüber, kamen aber mit ihrer einzigen Chance in der kompletten ersten Hälfte zum Ausgleich. Naumoski schickte Farkas auf die Reise, dessen optimalen Querpass verwertete Potzmann aus kurzer Distanz ohne Mühe (26.).

Davon unbeeindruckt blieben die Admiraner weiterhin am Drücker und gingen in der 28. Minute neuerlich in Führung. Sabitzer, der davor in der 8. und 9. Minute an Borenitsch gescheitert war, bediente per Kopf den leicht im Abseits stehenden Ouedraogo, für den der erfolgreiche Torschuss nur noch eine Pflichtübung war. Sechs Minuten später hatte der Stürmer aus Burkina Faso mit einem Heber an die Latte Pech, mit dem nächsten Angriff aber sorgten die Gastgeber schon für die Vorentscheidung. Nach einer schönen Kombination über Sabitzer und Schick vollendete Thürauer zum 3:1.

Kühbauer jubelt auf der Tribüne

Mit dem 4:1 für die Admira durch einen sehenswerten Schlenzer von Schick aus rund 20 Metern in der 57. Minute war endgültig geklärt, wer den Rasen als Sieger verlassen würde. Die Mattersburger schwächten sich durch Gelb-Rot für Rodler in der 64. Minute auch noch selbst und konnten sich in der Schlussphase bei Goalie Borenitsch bedanken, dass die Partie nicht mit einer deftigeren Niederlage endete. Nur bei einem platzierten Freistoß von Schicker in der 92. Minute musste sich der SVM-Schlussmann noch einmal geschlagen geben.

Admira-Coach Kühbauer durfte gegen seinen Ex-Club über den ersten Sieg seit dem 5. August (4:0 daheim gegen Wiener Neustadt) jubeln - wenn auch nur von der Tribüne aus. Der Burgenländer war bereits in der 13. Minute so wie sein Assistent Nastl von Schiedsrichter Grobelnik von der Betreuerbank verbannt worden.

(APA)

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1 Kommentare

Aber alles spricht nur über Didi Kühbauer!

Was haben Hooligans und Didi Kühbauer bei einem Match gemeinsam? Die Hooligans inszenieren sich am liebsten selbst; der Admira-Coach macht es desgleichen! Den Hooligans geht es nur um Bengalos, Feuerwerkskörper aller Art und Verhauen der gegnerischen Fans. Kühbauer konzentriert sich von der ersten Matchminute an ausschließlich auf den Schiedsrichter und seinen Assis an der Seitenlinie. Völlig egal, was der Ref pfeift, völlig egal, wie es steht.

Dem "jungen Trainer" (O-Ton-Eigendefinition Kühbauers)solle "endlich Respekt" entgegen gebracht werden, forderte er kreischend hinterher bei der Pressekonferenz. Ich frage mich: Warum eigentlich, wie dieser sich Woche für Woche aufführt?

Nun war der Didi in seiner aktiven Zeit ein ausgezeichneter Spieler und heute ist er ein erfolgreicher Trainer. Er hat die Südstädter in die Bundesliga zurück geführt und deren attraktiver Offensivfußball ist wirklkich sehenswert! Also was regt er sich ständig auf; für nix und wieder nix?

Doch sein erklärtes Feindbild war immer schon der Schiedsrichter. Endlose Zeit in jedem Match hatte er mit völlig sinnlosen Diskussionen und Erklärungsversuchen vergeudet, die Dinge aus "seiner" Sicht darzustellen. Wer vielleicht dachte, mit zunehmenden Alter werde der Didi schon "ruhiger" werden, hatte sich jedenfalls gründlich geirrt. Aber langsam wir die Sache wirklich fad. Sie wirkt nur noch künstlich konstruiert, weil er glaubt, solche Auftritte würde man einfach von ihm erwarten. Da liegt er weit daneben...