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Bundesliga: Rapid bleibt Austrias erster Verfolger

23.09.2012 | 18:35 |   (DiePresse.com)

Rapid hat sich im Rennen um die Meisterschaft mit einem 2:0-Sieg in Ried zurückgemeldet und den Rückstand auf Austria verkürzt.

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Drei Tage nach der 1:2-Europa-League-Heimschlappe gegen Rosenborg Trondheim betrieben die Wiener in der neunten Runde der Bundesliga mit einem 2:0 (1:0)-Erfolg bei Ried erfolgreiche Frustbewältigung und rückten damit bis auf zwei Punkte an Tabellenführer Austria auf Rang zwei heran. Ried, das mit der Chancenauswertung haderte, rutschte erstmals in dieser Saison auf Platz acht ab.

Die Tore für die Hütteldorfer in einer flotten Partie erzielten Burgstaller (31.) und Trimmel (84.) jeweils nach Vorlage von Hofmann. Für beide war es der zweite Saisontreffer. Trist bleibt indes die Heimbilanz der Oberösterreicher. In fünf Saisonheimspielen gab es in der einst als Festung bekannten Keine-Sorgen-Arena vier Niederlagen und nur einen Sieg, bei allen vier verlorenen Partien blieben die Innviertler zudem ohne Treffer.

Während bei Ried im Vergleich zum 1:1 in Salzburg lediglich Walch für Nacho kam, hatte Rapid-Coach Peter Schöttel sein Team an zahlreichen Positionen umgestellt. In der Innenverteidigung ersetzte Pichler den zuletzt fehlerhaften Gerson, Schrammel kam auf der linken Abwehrseite für Katzer. Der wechselte nach rechts und bildete dort ein "Duo" mit Trimmel, der wiederum nach vor rückte. Im defensiven Mittelfeld agierten Prager und Kulovits, Alar löste als Solospitze Boyd ab.

Euro-League-Enttäuschung vergessen

Von Verunsicherung war bei Rapid wenig zu bemerken. Die Wiener, die nach 30 Sekunden in Person von Hofmann gefährlich im Strafraum auftauchten, verzeichneten im mit 6.100 Zuschauern nicht ganz ausverkauften Rieder Stadion etwas mehr Ballbesitz und gingen nach gut einer halben Stunde auch in Führung: Nach einem Freistoß flankte Hofmann von rechts in die Mitte, wo der heranspringende Burgstaller aus wenigen Metern zum 1:0 einköpfelte (31.).

Rapid war in einer ausgeglichenen Partie aber nicht zuletzt die effizientere Mannschaft, hatte Ried doch mehr gefährlichere Situationen zu verzeichnen. Kurz nach Anpfiff vergab Hadzic aus Kurzdistanz (2.), wenig später brachte Walch ebenfalls aus wenigen Metern den Ball nicht im Kasten von Königshofer unter (9.). Auch Gartler (20.), Schicker (30.) und Walch (39.) gaben Torschüsse ab - ließen dabei aber Konzentration oder Präzision vermissen.

Das Tempo und die Chancendichte blieben auch nach dem Seitenwechsel hoch. Mehrmals mussten Gebauer und Königshofer eingreifen, die größten Möglichkeiten ließen neuerlich die Hausherren ungenützt. Gartler scheiterte erst aus rund acht Metern (56.), wenig später vergab er nach einem Freistoß völlig allein vor dem Tor (63.).

In der 76. Minute forderte Burgstaller nach einer Attacke Reiters erfolglos Elfmeter, sah dafür aber nach einem durchaus rotwürdigen Einsteigen wenig später Gelb. In der Schlussphase stemmte sich Ried mit viel Einsatz gegen die fünfte Saisonniederlage - trotz mehrerer Möglichkeiten blieb das Tor aber nur ein Wunschtraum.

In der 84. Minute dann das endgültige K.o. der Rieder: Nach einem Freistoß und dem folgenden Stanglpass von Hofmann präsentierte sich die Defensive unsortiert, Trimmel konnte völlig unbedrängt zum 2:0 einschießen.

(APA)

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4 Kommentare
Gast: Ein hoher IQ kann auch eine Strafe sein!
23.09.2012 19:14
2 17

Provinzielle, verzerrte Wiener Berichterstattung

Das Spiel fand in Ried statt. Folglich muss die Überschrift lauten: Ried verliert unverdient gegen Rapid 0:2. Diese provinzielle Wiener Berichterstattung ist unerträglich. Deswegen hoffe ich im Europacup schon zu den ausländischen Vereinen, nicht zu Rapid. Weiter so, liebe Presse. Zur Erinnerung: Für diese Zeitung hat einmal ein von mir sehr hochgeschätzter Autor names Stefan Zweig geschrieben. Wie tief ist diese Zeitung gesunken.

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Re: Provinzielle, verzerrte Wiener Berichterstattung

Also ich finde diese Kasperln mit ihrem unheilbaren Hauptstadt-Komplex inzwischen schon richtig drollig. Auch das Satzkonstrukt "hoffe ich [...] zu den ausländischen Vereinen" hat abgesehen von seiner herzig-kindlichen Trotzigkeit auch grammatikalischen Charme. Den geschätzten Herrn Stefan Zweig hätte es angesichts Letzterem jedoch vermutlich eher mehrmals in seinem Holzpyjama umgedreht...

Antworten Gast: IQtscherl
24.09.2012 14:23
3 0

Re: Provinzielle, verzerrte Wiener Berichterstattung

Was sind Sie denn für ein Kasper?

Re: Provinzielle, verzerrte Wiener Berichterstattung

geh bitte, setz dir deinen aluhelm auf und lass uns mit deinen Verschwörungstheorien in ruh!