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Rassismus-Verfahren: Terry spielt nie mehr für England

24.09.2012 | 13:51 |   (DiePresse.com)

Weil der englische Fußballverband wegen der Rassismusaffäre gegen ihn ermittelt, beendete der 31-Jährige nach 78 Länderspielen seine Teamkarriere. Vor Gericht war Terry freigesprochen worden.

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England muss künftig ohne John Terry auskommen. Der 31-jährige Innenverteidiger von Champions-League-Sieger Chelsea erklärte am Sonntag das Ende seiner Karriere im Fußball-Nationalteam. Für ihn sei die Situation wegen der Ermittlungen des Verbandes (FA) gegen ihn unhaltbar. "Indem die FA gegen mich ein Verfahren führt, obwohl ich von einem ordentlichen Gericht freigesprochen worden bin, hat sie meine Position im Nationalteam unhaltbar gemacht", schrieb Terry.

78 Spiele bestritt Terry seit seinem Debüt für die "Three Lions" seit 2003. Noch im vergangenen Sommer gehörte er zum Kern der englischen EM-Auswahl und stand letztmals beim WM-Qualifikationsspiel in Moldawien Anfang September auf dem Rasen. Seit Monaten steht er im Verdacht, im letzten Oktober den dunkelhäutigen Queens-Park-Rangers-Spieler Anton Ferdinand rassistisch beleidigt zu haben.

Ein Gericht sprach ihn kürzlich frei - die FA hat gleichwohl weiter gegen den früheren Kapitän des Nationalteams ermittelt und ihn für Montag zu einem weiteren Hearing in London zitiert.

(APA/Si/Reuters)

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10 Kommentare

Thanks for nothing

in schwarzen Kreisen gibt's auch viele abwertende Bezeichnungen für Weiße! (white basts, pinky, Rosa, .....) .....und beim Fußball wird auch mit diesen Zurufen nicht gespart! also eine tolle Verhandlung für Nichts!

Re: Thanks for nothing

ist genauso abzulehnen und zu ahnden.
übrigens, eine ehrliche Entschuldigung ist viel anständiger als feiges Leugnen

die Mehrheit der Kicker in der Premier League

sind halt dunkelhäutig. deshalb lassen sie sich blöde Bemerkungen nicht bieten, recht haben sie.
ist es so schwer zu kapieren, dass man Menschen nicht wegen ihrer Hautfarbe zu kommentieren hat.

Re: die Mehrheit der Kicker in der Premier League

schlimm, dass die politik entscheidet, was man "zu kommentieren hat". echte scheindemokratie halt.

10 0

Diesen widerlichen Hexenjagden gehört ein Ende gesetzt.

Na welch Überraschung, am Fussballplatz fallen ab und zu Schimpfwörter, und dabei sind doch Fussballspieler für ihre elegante Ausdrucksweise und ihre Sängerknabenerziehung bekannt.

Ein richtiges Gericht hat ihn freigesprochen und diese Hobby-Inquisitoren lassen trotzdem nicht locker. Eigentlich sollten alle Chelsea-Spieler streiken, bis das aus der Welt ist.

Diese FA fühlt sich durch die Aussage wahrscheinlich wesentlich beleidigter als der damit bedachte Spieler. Denn der hat das wahrscheinlich nach 10 Sekunden wieder vergessen!

Re: Diesen widerlichen Hexenjagden gehört ein Ende gesetzt.

Warum eigentlich "sollten alle Chelsea-Spieler streiken"? John Terry ist eh der so ziemlich einzige Engländer im Team der "Blues". Die restlichen Kicker kommen aus allen möglichen Ländern; warum sollten sie nicht weiterhin für diese international tätig sein?

Im übrigen teile ich die Meinung jener, die es richtig affig finden, daß der englische Verband ein derartiges Tamtam um diese Causa macht! Zwar gilt Terry auch in anderen Zusammenhängen nicht gerade als besonders sympathischer und angenehmer Zeitgenosse; aber auch andere Fußballer versuchen Gegner im Match mit lockeren Sprüchen zu provozieren. Die hauen dann hin - und sehen Rot!

Und noch etwas Bedenkenswertes zum Schluß: Verbal beschimpft zu werden ist immer noch besser, als vom Gegner in die Invalidität getreten zu werden! Daß jemand, der "rassistisch beleidigt" wurde, seine schöne Karriere aufgrund dessen frühzeitig beenden mußte, ist bisher NIE passiert. Schwere, ultrabrutale Fouls haben dies jedoch leider schon oft zur Folge gehabt! Nur: DAS war noch für keinen Fußballverband auch nur ein mariginales Thema...

Gast: baro palatinus
24.09.2012 15:33
3 0

hexenjagd

genau so ist es

8 0

Recht hat er

Wenn die FA glaubt eine politisch korrekte Jagd veranstalten zu müssen, dann sollen sie sich ihre Spieler halt woanders suchen.
Am Fußballplatz sind Schimpfwörter keine Seltenheit und nur weil ein auf die Hautfarbe bezogenes Attribut dabei war, wird ein Tamtam gemacht. Einfach nur lächerlich und scheinheilig.

Gast: ralph giordano bruno
24.09.2012 14:48
7 1

nur weil er das wort "black" verwendet hatte

in verbindung mit einer unmutsäusserung ("cunt").

hexenjagd würd ich das nennen.

Antworten Gast: sid
24.09.2012 15:16
0 0

Re: nur weil er das wort "black" verwendet hatte

:D lol!!