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WM-Quali: David Alaba, "Heilsbringer" wider Willen

14.10.2012 | 18:20 |  von MARKKU DATLER (Die Presse)

David Alaba ist selbst nach drei Monaten Verletzungspause der Leistungsträger im Nationalteam. Er lächelt, lässt Kritik verstummen, versprüht Hoffnung. Ob er gegen Kasachstan spielen wird, ist offen.

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Wien. David Alaba strahlte, und als der 20-jährige Bayern-Spieler nach seiner zwölf Wochen langen Verletzungspause am Sonntag in Wien durch den Presseraum schlenderte, entkam auch so manchem Fußballreporter ein Lächeln. Nach dem 0:0 in Astana am vergangenen Freitag sind in der laufenden WM-Qualifikation positive Stimmung und Hoffnung gefragt, und beides soll Alaba gewährleisten. Doch alles an einem festzumachen, der gerade erst wieder mit dem Training begonnen hat, wäre wirklich billig. So vermessen sind nicht einmal Österreichs Fußballer.

Diesen Druck könnte selbst Alaba nicht bewältigen. Dennoch, er dient ÖFB-Teamchef Marcel Koller als willkommene Ablenkung. Mit einem Schlag musste er keine Spielanalysen machen oder gar Fehler zugeben.

 

„Wir haben gut ausgeschaut“

Alaba möchte am Dienstag (20.30Uhr, ORFeins) im Happel-Stadion gegen Kasachstan sein Pflichtspiel-Comeback geben und mithelfen, nach nur einem Punkt aus den ersten zwei Qualifikationsspielen eventuell den ersten Sieg einzufahren. Wie lange er spielt oder wann er eingetauscht wird, ließ er offen. Er sagt: „Ich lasse mich davon nicht verrückt machen. Ich bin kein Heilsbringer. Es wird nicht von mir abhängen, ob wir gewinnen oder nicht. Wir sind eine Mannschaft, wie Brüder. Und wir glauben alle an unsere Chance.“

Beim 0:0 in Astana seien seine „Brüder“ weit unter Wert geschlagen worden, meint Alaba. Auch ihm war aufgefallen, dass die Chancenauswertung miserabel und auch so mancher Fehlpass vermeidbar gewesen sei. Alaba geht jedoch davon aus, dass dieses Remis dem Selbstvertrauen seiner Teamkollegen keinen nachhaltigen Schaden zugefügt hat. Er sagt: „Wir waren überlegen, haben gut gespielt, heute im Training hat alles wieder sehr gut ausgeschaut.“

In zwei Einheiten seit seiner Nachnominierung verspürte Alaba übrigens keine Schmerzen mehr, der Ermüdungsbruch im linken Fuß ist endgültig ausgeheilt. Trotzdem, noch fehlen Präzision und die entscheidende Sicherheit.

Einen Disput zwischen Bayern-Trainer Jupp Heynckes und Teamchef Marcel Koller rund um seine Abstellung wollte er nicht bemerkt haben. „Heynckes hat sich für mich gefreut, dass ich wieder beim Team bin“, erzählte der Ex-Austrianer, der bei den Bayern als Linksverteidiger, im ÖFB-Team allerdings als zentraler Mittelfeldspieler vorgesehen ist.

 

Wenn Kritik verstummt

Nach den Übungen stand nur David Alaba im Rampenlicht des ÖFB-Termins. Über Astana wurden nur noch halb kritische, unangenehme Fragen gestellt. Auch wurde kein Spieler angeprangert. Alaba strahlte, er lächelte, und selbst wenn er am Dienstag keine einzige Minute spielen wird, er scheint tatsächlich der „Heilsbringer“ für den ÖFB zu sein. Ob es Alaba glauben will oder nicht.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 15.10.2012)

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24 Kommentare
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Habs schon den Artikel in der kleinen Zeitung gelesen

Ich sag nur: Wie schiesst man ein Tor?

Auf gehts Burschen , das Runde muss nur ins Eckige!!

Gast: waehrend sie sich nicht irritieren lassen, schiessen die Anderen die Tore!
16.10.2012 13:23
1 0

WM-Qualifikation: „Dürfen uns nicht irritieren lassen“???......

....wenn jemand sagt, er darf sich nicht irritieren lassen....dann hat er schon verloren!
be.es: stellt euch das einmal bei einem Boxer vor!

Gast: Gregor64
16.10.2012 12:32
4 1

Am richtigen Weg

Dass Österreich keine Weltmacht im Fussball ist, steht fest.
Trotzdem ist es erst einige Wochen her, das wir mit der aktuellen Nr. 2 der Welt, nämlich den Deutschen, mehr als nur mithalten konnten und schlussendlich als unglücklicher Verlierer vom Platz gegangen sind.

Was uns halt noch fehlt, ist ein Vollstrecker a la Ibrahimovic oder auch Klose, die ein Spiel im Alleingang entscheiden können (siehe Färöer-Schweden letzten Freitag).

Der Weg unter Teamchef Koller passt aber, und ich bleibe dabei, dass Österreich spielerisch durchaus auf Augenhöhe mit Schweden, vor allem aber auch mit Irland ist.

Heute muss halt noch die Pflicht gegen einen extrem destruktiven Gegner erfüllt werden, die aber gelingen sollte.

Gast: Gregor64
16.10.2012 12:26
2 1

Am richtigen Weg

Dass Österreich keine Weltmacht im Fussball ist, steht fest.
Trotzdem ist es erst einige Wochen her, das wir mit der aktuellen Nr. 2 der Welt, nämlich den Deutschen, mehr als nur mithalten konnten und schlussendlich als unglücklicher Verlierer vom Platz gegangen sind.

Was uns halt noch fehlt, ist ein Vollstrecker a la Ibrahimovic oder auch Klose, die ein Spiel im Alleingang entscheiden können (siehe Färöer-Schweden letzten Freitag).

Der Weg unter Teamchef Koller passt aber, und ich bleibe dabei, dass Österreich spielerisch durchaus auf Augenhöhe mit Schweden, vor allem aber auch mit Irland ist.

Heute muss halt noch die Pflicht gegen einen extrem destruktiven Gegner erfüllt werden, die aber gelingen sollte.

Gast: Gregor64
16.10.2012 12:22
3 1

Am richtigen Weg

Dass Österreich keine Weltmacht im Fussball ist, steht fest.
Trotzdem ist es erst einige Wochen her, das wir mit der aktuellen Nr. 2 der Welt, nämlich den Deutschen, mehr als nur mithalten konnten und schlussendlich als unglücklicher Verlierer vom Platz gegangen sind.

Was uns halt noch fehlt, ist ein Vollstrecker a la Ibrahimovic oder auch Klose, die ein Spiel im Alleingang entscheiden können (siehe Färöer-Schweden letzten Freitag).

Der Weg unter Teamchef Koller passt aber, und ich bleibe dabei, dass Österreich spielerisch durchaus auf Augenhöhe mit Schweden, vor allem aber auch mit Irland ist.

Heute muss halt noch die Pflicht gegen einen extrem destruktiven Gegner erfüllt werden, die aber gelingen sollte.

Gast: total crash
16.10.2012 11:38
4 12

Aus gut informierten Kreisen sickerte durch,

dass wir nach erfolgloser Beendigung, (aber vielleicht auch schon vorher) in eine andere Weltliga-Fußball-Gruppe wechseln.

Mit diesen Handverlesenen, künftigen international stark aufspielenden Fußballnational-Teams werden wir uns auf Augenhöhe messen.

In der Gruppe spielen die namhafte Teams aus Legoland,Erdbeer & Himbeerland,Gebirgshochland,Sumpfland,Tiefland, Küstenland,Ackerland,Land des Lächeln,Tiki-Taka-Land (=Pippis Langstrumpf`s Heimat),
Stadt-Staat Kugl Mugl,Landunter,Zwergerlnland, weitere Gegner werden noch mittels Bakschisch-Anbot ,Händeringend gesucht.

Um Meldungen wird gebeten

Re: Aus gut informierten Kreisen sickerte durch,

Aggg - ich hasse es. Noch vor ein paar Wochen klopfen sich die meisten die Schultern wegen dem Deutschland-match und heute koennen wir nicht mal Legoland schlagen?

Kann man nicht mal optimistisch sein und versuchen als Fan den Jungs Rueckhalt zu geben? Vielleicht springt der Funke dann ueber! Immer dieses negative sudern... unglaublich anstrengend..

Antworten Gast: Plach2
16.10.2012 12:05
1 6

Beim Fußball ist es wie in der Politik

Die Leute schimpfen über die miesen Leistungen dieser hochbezahlten 3. klassigen Kicker, gehen aber trotzdem hin und unterstützen mit ihrem Eintritt dieses System.

In der Politik ist es nicht anders. SPÖ+ÖVP zocken uns immer mehr ab - wir wählen sie trotzdem......

0 0

Re: Beim Fußball ist es wie in der Politik

die Hoffnung stirbt zuletzt :)

Sagenhaft

Wenn ich mir Hochleistungssportler ansehe, welcher Trainigsaufwand mit Mental-,Aussdauer-, Kraft-Trainig betrieben wird, zusätzlich noch Ernährungspläne, kann ich mir diesen Hype um ein Paar "einfache Personen", um es einmal höflich auszudrücken, nicht erklären.
Würde ein Boxer oder auf Sieg programmierter Sportler soviele Gedanken an ein mögliches Scheitern verwenden, bräuchte er gar nicht an den Wettkämpfen teilnehmen.
Aber es ist halt ein Sport für die einfach gestrickten Leute.

realitätsverlust

wenn ich mir diese stumpfsinnigen und miesmacherischen kommentare ansehen, die leider die unsympathischste seite der österreichischen mentalität widerspiegeln, wird mir richtig übel. wie groß müssen die scheuklappen einiger, die hier ihren verbalen müll abladen, eigentlich sein, dass sie nicht sehen, wie sehr sich unter Koller das nationalteam schon zm positiven verändert hat? und wie groß ist der realitätsverlust, wenn man nicht kapieren will, dass wir trotz dieses aufwärtstrends eben noch keine spitzenmannschaft haben, die über alle gegner einfach drüberfährt? lasst Koller und sein team arbeiten! oder sehnt sich hier jemand allen ernstes nach dem Prohascherlkick vergangener zeiten zurück?

Re: realitätsverlust

endlich einmal ein vernünftiger Kommentar!hab mir schon sorgen gemacht und gedacht es laufen hier nur mehr arme komplexler herum, die alle glauben sie wären Fußballtrainer!
es ist die beste Mannschaft die wir seit sehr sehr langer zeit haben!dabei sind zb viele Leistungsträger der dt Bundesliga dabei und denen solche Beleidigungen an den Kopf zu werfen ist letztklassig!
ich hoffe nur, dass beim Heimspiel viele Fans kommen und keine Presse-Poster sonst kommt das eh einem Auswärtsspiel gleich!

0 9

Re: Re: realitätsverlust

realitätsverweigerer mehr kann man nicht sagen zu dir.

Re: Re: Re: realitätsverlust

Nörgler u Miesmacher kann ich zu dir sagen!

0 7

Re: Re: Re: Re: realitätsverlust

ich würde sagen realist.

kein druck..

klar. die quali ist eh weg, also in 12 jahren dann. oder besser in 16. sicher ist sicher.

1 6

rio wir kommen nicht ganz sicher

3 klasse kicker mit fürstlichen lohn.

Antworten Gast: Toni1968
15.10.2012 21:10
3 6

Re: rio wir kommen nicht ganz sicher

Egal wie schwach sie immer wieder spielen,
egal wie viele Niederlagen sie noch kassieren,
die Fans (und der Staatsfunk) gehen trotzdem hin und unterstützen kräftig sie mit ihren Eintrittsgeldern.

Gast: Leider
15.10.2012 18:29
3 9

und wenn 20 Alabas gegen 11 Kasachen.....

...spielen wuerden, es ist zu spaet....der Zug ist abgefahren, LEIDER!............dieser Trainer ist sich selber am liebsten, LEIDER!......seht endlich die Realitaet und werdet erwachsen.....Oesterreich braucht einen Trainer der sich NICHT davor scheut, den Spielern die Wahrheit ins Gesicht zu sagen(ala Happel)....NUR SO kann man die Zustaende aendern, AUSSER man will es der Politik gleich tun!
be.es: ich werde aber trotzdem fuer euch beten!

Gast: Franz65
15.10.2012 18:23
4 3

Seit vielen Jahren ....

haben unsere "Superkicker"international immer Pech, haben eh gut gespielt ..... und noch viele weitere Ausreden.

Von diesen Leute kann man bei internationalen Spielen nicht mehr erwarten! Sie sind lediglich "Stars" im eigenen Land.

Antworten Gast: Zappel Happel
15.10.2012 19:08
3 3

wissen Sie was das Problem ist....

....Fussball ist nicht nur ein Spiel mit den Fuessen sondern auch mit dem Kopf, INNERLICH.-)).......und daran scheitert es!....zusaetzlich haben diese Spieler die bloede Angewohnheit schon VOR DEN ERFOLGEN IN LUXUS zu schwelgen, was die KAEMPFERQUALITAET um vieles schmaelert.....sagen wir so, sie essen Eier die noch gar nicht gelegt wurden und daran ist die sportliche Fuehrung schuld...man muesste sie endlich in den sprichwoertlichen Hintern treten.....fuer das Geld was diese Spieler nachgeschmissen bekommen, muessen andere SCHWER arbeiten!

Antworten Antworten Gast: Franz65
15.10.2012 19:21
4 5

Re: wissen Sie was das Problem ist....

100% richtig, das sehe ich auch so!

Für das viele Geld was diese Typen kassieren bringen sie 3. klassige Leistungen!

Gast: Verstecken hinter Alaba
15.10.2012 18:19
4 3

Ja wo is er denn jetzt, unser Super-Andi?

Hat's uns wie immer nach einem verlorenen Spiel so gaaanz plötzlich die Red' verschlagen? Zuerst große Klappe, dann nix dahinter!

1 0

Re: Ja wo is er denn jetzt, unser Super-Andi?

Wenn sie Andi Ivanschitz meinen, muss ich ihnen recht geben.