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Bayer-Star Schürrle: "Dürfen Rapid nicht unterschätzen"

24.10.2012 | 11:52 |   (DiePresse.com)

Auch Leverkusen-Trainer Sascha Lewandowski erwartet eine "enge Kiste". Ein Punktgewinn gegen die bislang punktelosen Wiener sei dennoch Pflicht.

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Bayer Leverkusen erwartet kein leichtes Gastspiel gegen den laut momentanem Tabellenstand schwächsten Europa-League-Gegner Rapid. "Man muss wissen, dass es auch ein Duell Österreich gegen Deutschland ist", sagte Bayer-Cheftrainer Sascha Lewandowski vor der Partie am Donnerstag (19.00 Uhr/live ORF eins) im Wiener Happel-Stadion. "Das macht es schwieriger, aber auch reizvoller."

Respekt zeigte der Coach nicht nur vor den Hütteldorfern, sondern auch vor der Atmpsphäre im möglicherweise ausverkauften Prater-Oval. "Die Rapid-Fans sind sehr fanatisch. Das wird eine besondere und enge Kiste", meinte Lewandowski. Zumal sich seine Werkself schnell aus dem Konzept bringen lässt und in dieser Saison selten in einem Spiel von Anfang bis Ende überzeugt hat. "Neben Bayern München haben wir in der Bundesliga die meisten Großchancen erspielt. Spielerisch sind wir auf einem guten Weg", urteilte Lewandowski. "Es fehlt aber noch die Konsequenz. Wir dürfen nicht nur über 45, 50 oder 60 Minuten gut spielen, sondern müssen es über 90 Minuten schaffen."

Auch Klubchef Wolfgang Holzhäuser rätselte über die Labilität des Teams. "Vielleicht ist die Mannschaft zu unerfahren in dieser Zusammenstellung. Vielleicht braucht es eine zweiten Saison." Dennoch liegt Bayer als Tabellenfünfter national und als Gruppen-Zweiter hinter Metalist Charkiw und vor Rosenheim Trondheim international gut im Rennen. "Wir dürfen das Ganze nicht unterschätzen, müssen mit Tatendrang und Konzentration über 90 Minuten spielen", mahnte DFB-Nationalspieler Andre Schürrle.

Holzhäuser: "Rapid ist der schwächste Gegner"

"Rapid ist der vermeintlich schwächste Gegner, weil er gegen Trondheim zu Hause verloren hat. Doch man kann sich auch täuschen lassen", warnte Holzhäuser, spekulierte aber mit einem Erfolg: "Ein Punktgewinn oder ein Sieg wären mehr als die halbe Miete zum Weiterkommen." Das sieht Stürmer Stefan Kießling genauso und sprach "von einem wichtigen Schritt, den wir machen können".

Den fünffachen deutschen Vizemeister plagen vor dem Wien-Auftritt und der drei Tage später folgenden Schlagerpartie bei Bayern München allerdings personelle Sorgen. Gegen Rapid muss Leverkusen auf die noch verletzten Sidney Sam und Stefan Reinartz verzichten und mit nur 15 Spielern nach Wien reisen - darunter die beiden A-Jugendlichen Dominik Kohr und Okan Aydin. "Mächtig rotieren können wir da nicht", sagte Lewandowski.

Dass das bevorstehende Duell mit dem Rekordmeister an der Isar mehr als gewünscht in den Spielerköpfen herumschwirren könnte, glaubt keiner der Bayer-Verantwortlichen. "Fakt ist, dass die Bayern fast unbezwingbar sind. Da können wir nur positiv überraschen", meinte Lewandowski. Ähnlich sah es Holzhäuser vor dem Wiedersehen mit Ex-Trainer Jupp Heynckes: "Die Bayern spielen in einem eigenen Orbit, da kann man nicht wirklich verlieren."

(ag)

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1 Kommentare

nach den

bishherigen auftritten in der el und dem derby wäre alle andere als ein hoher sieg von leverkusen ein fußballwunder.

traurig, aber wahr

trotz allem wir die stimmung sicher wieder toll sein im prater.

freu mich schon