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Trainer Magath und VfL Wolfsburg gehen getrennte Wege

25.10.2012 | 13:21 |   (DiePresse.com)

Der Tabellenletzte der deutschen Bundesliga hat sich von seinem Trainer-Manager verabschiedet. Das Training wird vorerst Lorenz Köstner leiten.

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Felix Magath hat als Trainer, Manager und Geschäftsführer beim VfL Wolfsburg ausgedient. Der VW-Club trennte sich nach dem Sturz ans Tabellenende der deutschen Fußball-Bundesliga am Donnerstag vom einstigen Meistermacher. Am Samstag bei Fortuna Düsseldorf soll Amateure-Coach Lorenz-Günther Köstner das Team betreuen. "Felix Magath hat in einem ersten Schritt dem Aufsichtsrat gegenüber erklärt, dass ihm der Verein sehr am Herzen liegt. Er bot daher an, ihn von seinen Pflichten zu entbinden, da er nicht möchte, dass der Verein in Mitleidenschaft gezogen wird", hieß es in der Mitteilung.

Die Ambitionen bei Wolfsburg waren vor der Saison hoch. Nach vielversprechenden Transfers wurde ein Europacup-Platz anvisiert. Von diesem sind die Niedersachsen weit entfernt. Seit dem 1:0 in Stuttgart in der ersten Runde holte Wolfsburg in sieben Partien nur noch zwei Punkte und rutschte auf den letzten Tabellenplatz ab - die letzten vier Partien gingen mit einem Torverhältnis von 0:10 allesamt verloren.

Die Entlassung von Magath, die erste in der laufenden Saison, erschien logisch. Auch die Mannschaft soll sich gegen eine Weiterbeschäftigung des 59-Jährigen ausgesprochen haben. Mit Emanuel Pogatetz steht bei Wolfsburg auch ein ÖFB-Teamspieler unter Vertrag.

Mannschaft gegen Magath

Vor dem wichtigen wichtigen Auswärtsspiel bei Fortuna Düsseldorf am Samstag lief bei den "Wölfen" zuletzt die Suche nach den Antworten auf die sportliche Krise auf Hochtouren. VW-Chef Martin Winterkorn hatte sich an eingeschaltet, die Spieler trafen sich mehrmals zum Teamabend - ohne Magath. Großen Anteil hatten augenscheinlich fünf Spieler des VfL, die sich in Gesprächen mit der Klubspitze gegen Magath aussprachen. Von sechs befragten Profis wollte angeblich nur noch Kapitän Diego Benaglio mit Magath weitermachen, fünf Spieler sollen dagegengestimmt haben.

Der ehemalige Meistermacher von Bayern München war erst Anfang dieser Woche von Bayern-Präsident Uli Hoeneß harsch kritisiert worden. "Wenn die Spieler so wenig laufen, sind sie entweder vom Training kaputt oder sie spielen gegen den Trainer", sagte Hoeneß zu Magaths Ruf als "Quälix".

(Red.)

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