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2:0 gegen Salzburg: Rapid meldet sich zurück

28.10.2012 | 17:56 |  von Sascha Bunda (DiePresse.com)

Kapitän Steffen Hofmann mit einem verwandelten Freistoß und Terrence Boyd führen die Hütteldorfer zu einem 2:0-Sieg im Schlager. Salzburg vergab beste Chancen.

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[Wien] Lediglich 41 Minuten dauerte der Arbeitstag von Steffen Hofmann, doch der Kurzeinsatz reichte, um Rapid nach den jüngsten Tiefschlägen wieder auf die Beine zu helfen. Ein perfekt verwandelter Freistoß des Kapitäns führte Grünweiß zum 2:0-Sieg im Topspiel gegen Salzburg.
Einen „offenen Schlagabtausch" hatte Salzburg-Trainer Roger Schmidt im Hanappi-Stadion erwartet und der Deutsche sollte Recht behalten. Seinem Team war das Selbstvertrauen, das vier Siege in Folge mit sich bringen, deutlich anzumerken. Spielerisch war der Doublesieger ohnehin überlegen. Doch Rapid zeigte von Beginn an, dass man sich nicht kampflos in die dritte Niederlage dieser „Woche der Wahrheit" fügen würde.

Erste aussichtsreiche Gelegenheiten verstolperte Terrence Boyd. Doch in der 14. Minute legte sich Hofmann, der wegen seiner Augenverletzung mit Spezialbrille auflief, den Ball zum Freistoß hin. Kevin Kampl hatte nach Meinung von Schiedsrichter Alexander Harkam den Rapid-Kapitän gefoult. Eine Beurteilung, die zumindest fragwürdig war. Hofmann war es egal, er zeigte seine Kunst mit dem ruhenden Ball und zirkelte das Rund ins Kreuzeck, Alexander Walke im Salzburger Tor flog vergeblich.

Steffen Hofmann im Fokus

Auch an der zweiten Schlüsselszene war Teilzeitarbeiter Hofmann beteiligt. Sein Einsteigen gegen Mane im eigenen Sechzehner nur zwei Minuten später hätte einen Elfer nach sich ziehen müssen. Harkam machte sich aber erneut Freunde bei den Rapidlern unter den 16.500 Fans.
Salzburg hätte auch ohne diesen Strafstoß alleine in der ersten Hälfte mehrere Tore erzielen können, doch die besten Chancen blieben ungenutzt - auch weil Torwart Lukas Königshofer einen guten Tag erwischte.
Nach 41 Minuten durfte Hofmann hinaus, es war schon der zweite Wechsel von Rapid in der ersten Halbzeit, nach 26 Minuten musste Deni Alar den angeschlagenen Christopher Drazan ersetzen.

Kurz nach der Pause dann die Vorentscheidung. Salzburgs Innenverteidiger sahen Boyd nur interessiert zu, wie der US-Stürmer eine Burgstaller-Maßflanke einköpfelte (47.).
Salzburg versuchte alles, um die Siegesserie zu bewahren. Ein Soriano-Tor (55.) wurde aber zurecht wegen Abseits nicht gegeben, bei einem elferwürdigen Einsteigen von Königshofer gegen Kampl (60.) pfiff Harkam erneut nicht. Nach 65 Minuten musste dann Alar wieder hinaus, er wurde von Ildiz ersetzt.

Boyd hätte in der 74. Minute die Partie entscheiden müssen, alleine vor Walke konnte er aber den Ball nicht kontrollieren.

Aber auch ohne das 3:0 reichte es für Rapid zum Sieg über den Meister und einen versöhnlichen Abschluss einer sonst schwarzen Woche. Die Tabellenspitze, die nun Erzrivale Austria übernommen hat, ist damit für die Schöttel-Elf wieder in Reichweite.

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7 Kommentare
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Profis

sehen anders aus!

man braucht sich nur unsere Nachbarländer (I, CH, D, CZ, etc.) ansehen!

Re: Profis

Es steht Ihnen frei auszuwandern.

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Re: Re: Profis

Nein, ich brauch nur diesen Fussball nicht anschauen. Leider muss ich ihn über Umwege aber trotzdem mitfinanzieren.

Übrigens find ich ihre Argumentation schon sehr stark. Jeder, welcher berechtigte Kritik äußert, soll auswandern. Dann wären Sie bald allein in A - und dann wünsch ich viel Spass beim alleinigen finanzieren unserer "Profis"!

Re: Re: Re: Profis

womit genau finanzieren sie die Profis?meinen sie die orf Gebühren oder was?der orf zahlt der Liga entsprechend der Einschaltquoten-d.h.das Interesse der Österreicher und jedes Entertainment wird u muss natürlich entsprechend entlohnt werden!
das auch meiner Meinung nach die österr.fussballer überbezahlt sind ist ein anderes Thema..

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Wert eines Sieges in der

Lululiga, keiner !!!

Re: Wert eines Sieges in der

Genau:Rapid is eine Nudelmannschaft! Soviele Chancen, so wenig Tore!

Re: Re: Wert eines Sieges in der

Was will mit da Bundesliga! Salzburgksn nuit! Wen ma mit a mal championslig Schaft isch sehr traurig