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Sieg gegen Salzburg: Rapid meldet sich zurück

28.10.2012 | 18:23 |  SASCHA BUNDA (Die Presse)

Kapitän Steffen Hofmann und Terrence Boyd führen die Hütteldorfer zu einem 2:0-Sieg im Schlager gegen Salzburg.

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Wien. Lediglich 41 Minuten dauerte der Arbeitstag von Steffen Hofmann, doch der Kurzeinsatz reichte, um Rapid nach den jüngsten Tiefschlägen wieder auf die Beine zu helfen. Ein perfekt verwandelter Freistoß des Kapitäns führte Grün-Weiß zum 2:0-Sieg im Topspiel gegen Salzburg.

Einen „offenen Schlagabtausch“ hatte Salzburg-Trainer Roger Schmidt im Hanappi-Stadion erwartet, und der Deutsche sollte recht behalten. Seinem Team war das Selbstvertrauen, das vier Siege in Folge mit sich bringen, deutlich anzumerken. Spielerisch war der Doublesieger ohnehin überlegen. Doch Rapid zeigte von Beginn an, dass man sich nicht kampflos in die dritte Niederlage dieser „Woche der Wahrheit“ fügen würde.

Erste aussichtsreiche Gelegenheiten verstolperte Terrence Boyd. Doch in der 14.Minute legte sich Hofmann, der wegen seiner Augenverletzung mit Spezialbrille auflief, den Ball zum Freistoß hin. Kevin Kampl hatte nach Meinung von Schiedsrichter Alexander Harkam den Rapid-Kapitän gefoult. Eine Beurteilung, die zumindest fragwürdig war. Hofmann war es egal, er zeigte seine Kunst mit dem ruhenden Ball und zirkelte das Rund ins Kreuzeck, Alexander Walke im Salzburger Tor flog vergeblich.

 

Steffen Hofmann im Fokus

Auch an der zweiten Schlüsselszene war Teilzeitarbeiter Hofmann beteiligt. Sein Einsteigen gegen Mane im eigenen Sechzehner nur zwei Minuten später hätte einen Elfer nach sich ziehen müssen. Harkam machte sich aber erneut Freunde bei den Rapidlern unter den 16.500 Fans.

Salzburg hätte auch ohne diesen Strafstoß allein in der ersten Hälfte mehrere Tore erzielen können, doch die besten Chancen blieben ungenutzt – auch, weil Torwart Lukas Königshofer einen guten Tag erwischte.

Nach 41 Minuten durfte Hofmann hinaus, es war schon der zweite Wechsel von Rapid in der ersten Halbzeit, nach 26 Minuten musste Deni Alar den angeschlagenen Christopher Drazan ersetzen.

Kurz nach der Pause dann die Vorentscheidung. Salzburgs Innenverteidiger sahen Boyd nur interessiert zu, wie der US-Stürmer eine Burgstaller-Maßflanke einköpfelte (47.).

Salzburg versuchte alles, um die Siegesserie zu bewahren. Ein Soriano-Tor (55.) wurde aber zu Recht wegen Abseits nicht gegeben, bei einem elferwürdigen Einsteigen von Königshofer gegen Kampl (60.) pfiff Harkam erneut nicht. Nach 65 Minuten musste dann Alar wieder hinaus, er wurde von Ildiz ersetzt.

Boyd hätte in der 74.Minute die Partie entscheiden müssen, allein vor Walke konnte er aber den Ball nicht kontrollieren.

Aber auch ohne das 3:0 reichte es für Rapid zum Sieg über den Meister und einen versöhnlichen Abschluss einer sonst schwarzen Woche. Die Tabellenspitze, die nun Erzrivale Austria übernommen hat, ist damit für die Schöttel-Elf wieder in Reichweite.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 29.10.2012)

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2 Kommentare
Gast: total crash
29.10.2012 22:15
0 0

Sah Bayern -Bayer 1:2

nau,jetz warte ich auf das Auswärtsspiel der Raahbiddler in Leverkusen.

Schaun wie`s dah jubeln werden ;o)BruahahahahaGröhlKrächtsSchenkelklopferBrahahahahhuuuuchach;o)

Gast: Ignoranz tut selten gut
28.10.2012 20:19
1 2

Die Berichterstattung ist so Wien lastig, dass ich mich schon freue, wenn Rapid im Europacup verliert

Der gleiche Fehler wie in der Monarchie: Ignoranz gegenüber der "Peripherie" führt zu deren Entfremdung, und auf einmal steht man alleine da. Weiter so!

PS. Ich bin kein Salzburger