Wien/Salzburg/Swi. Nach der Niederlage bei Rapid und dem Verlust der Tabellenführung dürfte der Cup eine willkommene Ablenkung für Salzburg sein, zumal im Achtelfinale erneut eine machbare Aufgabe bevorsteht. Denn der Titelverteidiger trifft am Mittwoch (19 Uhr) auf Kalsdorf, derzeit Dritter der Regionalliga Mitte, und damit den dritten Drittligisten nach Wiener Sportklub und Stegersbach.
„Mittlerweile kennen wir diese Situation und wissen in etwa, was uns erwartet. Wir werden die gegnerische Mannschaft auch diesmal sehr ernst nehmen und uns entsprechend vorbereiten“, sagte Salzburg-Trainer Roger Schmidt. Stefan Maierhofer, Franz Schiemer sowie Christoph Leitgeb, der sich gegen Rapid eine leichte Knieverletzung zugezogen hat, sind für die Partie fraglich.
Auch Austria tritt zum dritten Duell gegen einen Regionalligisten an. Der Neo-Tabellenführer trifft auf Villach (19 Uhr). „Wir werden die Partie voll ernst nehmen.
Aber wer Cupsieger werden möchte, muss diese Aufgabe meistern“, erklärte Trainer Peter Stöger. Tomas Simkovic und Alexander Gorgon reisten nicht mit nach Kärnten.
Einzig Rapid hat am Mittwoch (19.30) Heimrecht, dafür mit Erstligist Altach auch die schwierigste Aufgabe des Top-Trios. „Die Mannschaft bringt viel Qualität mit, hat einige ehemalige Bundesligaspieler in ihren Reihen. Wir müssen mit dem gleichen Engagement wie gegen Salzburg spielen“, forderte Kapitän Steffen Hofmann, der wegen Oberschenkelproblemen jedoch nicht auflaufen wird. Auch Christopher Drazan, Markus Heikkinen und Deni Alar müssen passen.
("Die Presse", Print-Ausgabe, 31.10.2012)

