Serbiens Regierung hilft verschuldeten Belgrader Klubs

"Der Staat kann sich nicht erlauben, dass Partizan und Roter Stern untergehen", sagte Vizepremier Aleksandar Vucic. Allein Roter Stern Belgrad hält momentan bei 60 Millionen Euro Schulden.

Roter-Stern-Belgrad-Spieler Milan Jovanovic
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Roter-Stern-Belgrad-Spieler Milan Jovanovic
Roter-Stern-Belgrad-Spieler Milan Jovanovic – (c) AP (Darko Vojinovic)

Serbiens Regierung hat den verschuldeten Belgrader Traditionsclubs Partizan und Roter Stern finanzielle Unterstützung zugesagt. Wie Vizepremier Aleksandar Vucic am Mittwoch bekannt gab, benötigt vor allem Roter Stern monetäre Hilfe. Der einst erfolgreichste Verein Jugoslawiens sitzt aktuell auf rund 60 Mio. Euro Schulden. Erst am Dienstag erklärte Präsident Vladan Lukic deshalb seinen Rücktritt.

Eine von der Regierung unterstützte Arbeitsgruppe unter dem Vorsitz von Ex-Klubboss Dragan Dzajic soll die Finanzen von Roter Stern nun konsolidieren. "Die Regierung hat sich bereit erklärt, die Schulden von Roter Stern und Partizan zu refinanzieren. Der Staat kann es nicht erlauben, dass diese beiden Klubs untergehen", sagte Vucic.

(APA)

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