Rudolf Edlingers Rapid-Ära geht 2013 zu Ende

Rudolf Edlinger hat genug: Das grün-weiße Präsidium wird spätestens im November 2013 ausgetauscht und verjüngt. Noch im heurigen Jahr soll Trainer Peter Schöttel einen Sportdirektor zur Seite gestellt werden.

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Rudolf Edlinger – (c) GEPA pictures (GEPA pictures/ Walter Luger)

Wien/Ww. Rapid hat seinem Präsidenten viel zu verdanken, auch wenn die Fans immer wieder Kritik an seinem Führungsstil geäußert haben. Rudolf Edlinger, mittlerweile 72 Jahre alt, hat aber genug. „Spätestens im November 2013 ist meine Amtszeit vorbei“, sagt er. „Mit der nächsten Generalversammlung wird ein neues, verjüngtes Präsidium die Geschicke des Vereins leiten.“ Der ehemalige Finanzminister, der das Amt in Hütteldorf vor elf Jahren übernommen hat, stellte aber klar, dass es ihm nie um Machterhalt gegangen sei. „Für mich war das immer eine Leidenschaft, die mich überhaupt dazu gebracht hat, das Amt des Präsidenten zu übernehmen.“

Noch im heurigen Jahr soll Trainer Peter Schöttel einen Sportdirektor zur Seite gestellt werden. „Wir sind dabei, entsprechende Kandidaten auszuloben“, erklärt Edlinger. „Wir werden mit den Bestqualifizierten ein Hearing machen, dann eine Entscheidung treffen.“

Programm: tipp3-Bundesliga, 16. Runde, Samstag: Austria – Wiener Neustadt (16), Sturm Graz – Ried, Mattersburg – Rapid, WAC – Admira Wacker Mödling (alle 18.30 Uhr).

("Die Presse", Print-Ausgabe, 17.11.2012)

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