Fußball: Marko Arnautovic "kicker"-Mann des Tages

03.12.2012 | 12:06 |   (DiePresse.com)

Nach seinen drei Toren gegen Hoffenheim wurde der Bremen-Legionär mit Lob überschüttet. Arnautovic´ Gala kostete Markus Babbel den Job.

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Note "1", Spieler des Spiels, Berufung in die Elf des Tages und Mann des Spieltages: Marko Arnautovic wurde nach seinen drei Toren beim 4:1-Sieg seiner Bremer in Hoffenheim im deutschen Fußball-Magazin "kicker" über den grünen Klee gelobt. "Arnautovic machte schöne Tore und bewies dabei sein Repertoire an Schusstechnik und seine Fähigkeit, Chancen kaltschnäuzig zu verwandeln", hieß es dort über den Österreicher, der nach dem ersten Dreierpack seiner Karriere überhaupt mit den Worten zitiert wurde: "Ich liebe es nicht so sehr, mich selbst zu loben".

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Der letzte österreichische "Mann des Tages" war Martin Harnik, der in der Rückrunde 2011/12 drei Tore gegen Hertha Berlin geschafft hatte.

Arnautovic-Gala kostete Babbel den Job

Auch das vierte Tor der Bremer kam von einem Österreicher: Sebastian Prödl traf in der 21. Minute per Kopf zum 1:0 und bekam dafür die Note "2,5". Bei den bemitleidenswerten Hoffenheimern wurde Trainer Markus Babbel nach der vierten Niederlage in Folge entlassen.

Auch auf Schalke war ein Österreicher "Spieler des Spiels". Und zwar nicht Christian Fuchs (Note "3"), sondern Martin Stranzl, der Kapitän der Gäste aus Mönchengladbach. Der 32-Jährige war mit seiner überragenden Zweikampfquote einer der Garanten des 1:1. "Ein rundherum starker Gladbacher Abwehrchef" befand der "kicker" und vergab die Note "2". Borussen-Sportdirektor Max Eberl arbeitet weiter mit Hochdruck daran, Stranzl vom geplanten Karriereende im Sommer abzubringen und den Österreicher dazu zu überreden, noch ein Jahr zu verlängern.

David Alaba bekam für seine Leistung beim 1:1 seiner Bayern gegen Dortmund einen "Dreier", ebenso wie Andreas Ivanschitz nach dem 2:1-Sieg der Mainzer gegen Hannover.

Damit lief es nur für Stuttgart-Legionär Martin Harnik so richtig schlecht. Der Österreicher kam beim 1:0-Sieg in Fürth zur Pause ins Spiel und wurde mit der Note "5,5" abgewatscht.

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(Red.)

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4 Kommentare

Ich glaub...

Ich glaub, der Marko hat jetzt die Kurve gemacht.
Hoffentlich folgen noch viele solche Spiele und Tore!!!

12 2

Kritik

Er ist bis jetzt oft berechtigt kritisiert worden. Jetzt steht ihm auch die postive Kritik zu!

Mach nur weiter so, Marko, du bist auf einem guten Weg.

Marko Marko...

...Fußballjesus... Gott kommt erst noch !

0 1

"fussballjesus"

...und das aus österreich, wo ein in der 2. deutschen bundesliga gnadenlos gescheiterter st. hoffmann widerspruchslos als "fussballgott" durchgeht.

nun ja, wahrheit und erkenntnis sind bekanntlich kinder der (persönlichen) perspektive.

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