Glück für Messi: "Nur" Bluterguss im Knie

06.12.2012 | 10:28 |   (DiePresse.com)

Statt den befürchteten Kreuzbandriss auszukurieren, der das Saisonende bedeutet hätte, kann der Superstar vielleicht am Wochenende wieder spielen.

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Die Erleichterung beim FC Barcelona ist groß. Weltstar Lionel Messi hat sich am Mittwoch beim bedeutungslosen 0:0 zum Vorrundenabschluss der Fußball-Champions-League gegen Benfica Lissabon nach Vereinsangaben "nur" einen Bluterguss im linken Knie zugezogen und nach ersten Untersuchungen nicht ernsthafter verletzt.

Die Katalanen twitterten noch in der Nacht Entwarnung: "Tests bestätigen, dass Leo Messi einen Bluterguss im linken Knie hat." Am Donnerstag trainierte der 25-Jährige schon wieder im Kraftraum. Nicht einmal sein Einsatz im nächsten Ligaspiel am Sonntag bei Betis Sevilla ist ausgeschlossen.

Der dreimalige Weltfußballer des Jahres hatte ausgerechnet bei seinem Versuch, Gerd Müllers 40 Jahre alten Torrekord von 85 Pflichtspieltreffern in einem Kalenderjahr zu brechen, mit Verdacht auf eine schwere Knieverletzung abtransportiert werden müssen. Messi wurde erst in der 58. Minute eingewechselt und ging fünf Minuten vor dem Ende nach einem Zusammenprall mit Gäste-Keeper Artur mit schmerzverzerrtem Gesicht zu Boden. Der Argentinier hielt sich das linke Knie und wurde sofort ins Krankenhaus gebracht. Trainer, Kollegen und Fans befürchteten das Schlimmste. Dem 25-Jährigen fehlt noch ein Tor, um Müllers Bestmarke zu egalisieren.

"Er wollte unbedingt spielen, deshalb habe ich ihn die letzte halbe Stunde gebracht", erklärte Barcelonas Trainer Tito Vilanova. "Wenn ich es nochmals machen müsste, würde ich es wieder so machen." Der Hochgeschwindigkeitsdribbler habe aber keine Obsession, Müllers Rekord zu brechen. Messi bleiben bis zum Jahresende noch fünf Pflichtspiele, sein Torkonto weiter auszubauen - drei in der Liga und das Hin- und Rückspiel im Cup-Achtelfinale gegen den Zweitligisten FC Cordoba.

(APA/dpa)

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