Rapid will den Schwung mitnehmen

07.12.2012 | 18:23 |   (Die Presse)

Mit dem Erfolg über die Ukrainer wurde das Horrorszenario einer Europa-League-Gruppenphase ohne Punktgewinn doch noch abgewendet. Durch den Sieg glückte Rapid eine Ehrenrettung.

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Wien. Selten hat Peter Schöttel in der jüngeren Vergangenheit so befreit gewirkt wie nach dem 1:0 von Rapid im Happel-Stadion gegen Metalist Charkiw. Mit dem Erfolg über die Ukrainer wurde das Horrorszenario einer Europa-League-Gruppenphase ohne Punktgewinn doch noch abgewendet, damit auch Moral für die restlichen beiden Bundesligaspiele in diesem Jahr getankt. „Wir freuen uns riesig über diesen Sieg. Das ist für die Mannschaft, die Betreuer, den Verein und die Fans ein wichtiger Prestigeerfolg“, jubelte der Trainer der Hütteldorfer.

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Durch den Sieg glückte Rapid eine Ehrenrettung. „Für uns ist es um sehr viel gegangen. Null Punkte, das hätten wir uns ewig anhören müssen, und zu einem Zeitpunkt, als keiner mehr damit gerechnet hat, haben wir den Gruppensieger geschlagen und doch noch angeschrieben. Jetzt möchte ich den Namen Shamrock Rovers nie mehr hören“, so Schöttel. Die Iren hatten sich im Vorjahr als bisher einziges Team ohne Zähler aus der Europa-League-Gruppenphase verabschiedet.

Dieses Schicksal blieb den Grün-Weißen dank einer ansprechenden spielerischen Leistung in der ersten Hälfte und eines kämpferischen Auftritts nach der Pause erspart. Freude bereitet auch die Siegesprämie von der Uefa in der Höhe von 200.000 Euro.

Nun soll der Aufschwung im Heimspiel gegen Innsbruck (Sonntag) fortgesetzt werden. „Von der Psyche her sind alle im Hoch, anderseits war das Metalist-Match sehr anstrengend. Wir mussten gegen einen spielstarken Gegner viel laufen“, meinte Schöttel und kündigte für das Duell mit den Tirolern bis zu fünf Änderungen an.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 08.12.2012)

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