Wr. Neustadt besiegt Rapid mit 1:0

15.12.2012 | 20:27 |   (DiePresse.com)

Abstiegskandidat Wiener Neustadt stoppt die Siegesserie der Hütteldorfer, das Tor schoss Tadic.

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Rapid hat das Kalenderjahr am Samstag mit einer Niederlage beendet. Die Hütteldorfer kassierten in der 20. Bundesliga-Runde auswärts gegen den SC Wiener Neustadt durch einen Treffer von Tadic (44.) eine überraschende 0:1-(0:1)-Niederlage und liegen damit drei Punkte hinter dem Zweiten Red Bull Salzburg. Der Rückstand auf die Tabellenspitze könnte sich am Sonntag auf zehn Zähler vergrößern, sollte die Austria gegen Sturm Graz einen Heimsieg feiern.

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Meister Red Bull Salzburg hat sich zum Jahresabschluss in der Fußball-Bundesliga mit einer Gala rehabilitiert. Die zuletzt drei Spiele in Serie sieglosen Salzburger fertigten den SV Mattersburg zu Hause mit 7:0 (2:0) ab. Die Tore erzielte Sadio Mane (16., 60., 91.), Georg Teigl (24.), Valon Berisha (58.), Stefan Hierländer (67.) und Jonathan Soriano aus einem Elfmeter (72.).

Wacker Innsbruck hat die Admira mitten in den Abstiegskampf der Fußball-Bundesliga hineingezogen. Das Schlusslicht aus Tirol setzte sich im letzten Spiel vor der Winterpause im heimischen Tivoli-Stadion 3:1 (2:0) durch und verkürzte den Rückstand auf die achtplatzierten Niederösterreicher somit auf einen Zähler. Auf Platz neun liegt weiter der mit Wacker punktegleiche SC Wiener Neustadt.

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Die Wiener Neustädter wiederum verteidigten den neunten Platz vor dem punktegleichen FC Wacker Innsbruck und liegen nur noch einen Zähler hinter den achtplatzierten Admiranern. Der Sieg der Niederösterreicher war nicht unverdient, kamen sie doch vor allem in der ersten Hälfte mit den schwierigen Bedingungen besser zurecht als der ohne Kapitän Hofmann angetretene Rekordmeister.

Auf dem äußerst glitschigen Terrain übernahmen die Gastgeber sofort das Kommando und wurden in der 9. Minute erstmals gefährlich, als Rakowitz nach einer Hofbauer-Flanke knapp daneben vollierte. In der 32. Minute flog ein Kopfball von Wallner nur hauchdünn über die Querlatte.

Kurz darauf ließen die Hausherren die große Chance auf die Führung aus. Ein Rückpass von Gerson blieb auf dem tiefen Boden in einer Wasserlacke hängen, Rakowitz erfasste die Situation schnell und schupfte den Ball über den herauseilenden Königshofer und neben das Tor. Weil der Wiener Neustädter dabei vom Rapid-Goalie zu Fall gebracht wurde, entschied Schiedsrichter Prammer auf Elfmeter - Offenbacher trat an und schoss in Soriano-Manier meterweit über das Tor (38.).

Das 1:0 für die Hausherren wurde dadurch aber nur aufgeschoben. In der 44. Minute spielte Hofbauer einen Querpass in den Strafraum, wo Tadic aus kurzer Distanz vollendete.

Die Rapidler, die vor der Pause lediglich einen Fehlschuss von Boyd (30.) zu bieten hatten, steigerten sich nach dem Seitenwechsel. Boyd (50.) und der eingewechselte Pichler (57.) trafen nur das Außennetz, ein Kopfball von Sonnleitner wurde von Berger auf der Linie abgewehrt (58.), ein Weitschuss von Heikkinen verfehlte knapp das Ziel (61.) und ein Freistoß von Alar landete an der Stange (63.).

In der Folge verliefen die Rapid-Angriffe aber zumeist im Sand des Wiener Neustädter Rasens, einzige halbwegs gefährliche Aktion im Finish war eine von Siebenhandl vereitelte Boyd-Chance (84.). Auf der Gegenseite vergab Rakowitz in der 91. Minute die große Chance auf das 2:0. Dennoch feierten die Gastgeber nach zuletzt sieben erfolglosen Versuchen wieder einen Sieg über die Grün-Weißen, deren Serie von zuletzt fünf Pflichtspiel-Siegen en suite gestoppt wurde.

(Forts.) tsi/mm/gw

APA0277 2012-12-15/20:30

152030 Dez 12

(APA)

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6 Kommentare

wrn. jeah!


Bravo an Rapid für den unbendigen Einsatz.........

Und einen Dank an Peter Schöttel für seinen Offensivgeist!!

kein Kommentar

siehe oben

headline

Eine 0:1 Niederlage von Rapid ist wichtig genug für eine fette Schlagzeile und einen langen Artikel, während der fulminante 7:0 Sieg der Mozartstädter kurz und lieblos, der Vollständigkeit wegen, geradenoch erwähnt wird. Warum?

Re: headline

Ja das ist das Gewissen, dass sich RB Salzburg mit Geld keine Sympathien kaufen kann. Wer sind diese Spieler eigentlich? Sie werden wenn einmal schwach entweder zu den Amteuren verbannt und verschwinden so schnell wie sie da waren - traurig. Geld ist nicht alles - siehe Austria

Re: headline

Wen interessieren schon die Dosen?

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