Nach Attacke auf Linienrichter: Strengere Regeln geplant

Spieler, Trainer, Schiedsrichter und Ligen sind sich einig: Der Verhaltenskodex für Spieler und Offizielle muss strenger befolgt werden.

Das Begraebnis von Nieuwenhuizen
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Das Begraebnis von Nieuwenhuizen
Das Begraebnis von Nieuwenhuizen – EPA

Nach der tödlichen Attacke auf einen Linienrichter sollen die Verhaltensregeln im niederländischen Profifußball verschärft werden. Darüber seien sich Verbände von Spielern, Trainern, Schiedsrichtern und Profiligen einig, teilte der niederländische Fußballbund (KNVB) am Mittwoch in Zeist mit.

"Der heutige Verhaltenskodex für Spieler und Offizielle muss strenger befolgt werden", sagte der KNVB-Manager für die Profiligen, Gijs de Jong, nach einem Treffen mit Vertretern der beiden Profiligen, der Spielergewerkschaft, Schiedsrichter und Trainer. Anlass war der Tod des ehrenamtlichen Linienrichters Richard Nieuwenhuizen Anfang Dezember. Er war nach einem Amateurfußballspiel attackiert worden, einen Tag später erlag er seinen schweren Verletzungen.

Die Profis hätten eine wichtige Vorbildfunktion für den gesamten Fußball, betonte der KNVB. Konkrete Entscheidungen wurden noch nicht mitgeteilt. Nach dem Tod des Amateur-Linienrichters hatte der KNVB die Kampagne "Ohne Respekt keinen Fußball" gestartet. Im März 2013 soll ein Aktionsplan für Respekt und gegen Gewalt vorliegen.

(APA/dpa)

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