Linienrichter-Tod: Neues Spiel der beiden Teams geplant

Nach der tödlichen Attacke auf einen Linienrichter wollen die beiden Mannschaften bei der Neuaustragung gutes Verhalten an den Tag legen.

Gedenken am Fußballplatz
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Gedenken am Fußballplatz
Gedenken am Fußballplatz – (c) EPA (ROBIN UTRECHT)

Nach dem Tod eines niederländischen Linienrichters bei einem Fußballspiel zwischen zwei Jugendmannschaften wollen diese erneut gegeneinander antreten. "Es ist natürlich ein spezielles Spiel für beide Mannschaften", sagte der Vereinschef der Buitenboys aus Almere, Marcel Oost, am Freitag dem Radiosender Omroep Flevoland.

Oost hatte am Donnerstag seinen Kollegen vom Amsterdamer Fußballverein Nieuw Sloten erstmals seit dem tödlichen Angriff getroffen und dabei das Spiel bei Nieuw Sloten vereinbart.

Der 41-jährige Linienrichter war am 2. Dezember nach dem Spiel in Almere von Jugendlichen angegriffen, beleidigt und gegen den Kopf getreten worden. Nach dem Angriff ging er zunächst nach Hause. Einige Stunden später wurde er jedoch wegen Unwohlseins ins Krankenhaus gebracht, wo er kurz darauf starb. Wegen des Angriffs wurden sieben Jugendliche und ein 50-Jähriger festgenommen. Ihnen droht eine Anklage wegen Totschlags.

(ag)

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