Die meisten Bundesligaklubs brechen in die Türkei auf

06.01.2013 | 18:40 |   (Die Presse)

Am heutigen Montag endet der Urlaub der heimischen Profis, für Testspiele sind auch prominente Gegner gefunden worden.

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Wien/Apa. Die Winterruhe in der österreichischen Fußball-Bundesliga ist Geschichte. Schlusslicht Wacker Innsbruck will mit zwei Tage andauernden Leistungstests in Mayrhofen im Zillertal den anvisierten Sprung vom Tabellenende einleiten. Richtig ernst wird es nach drei Wochen Urlaubspause für die Tiroler aber ebenso wie für die übrigen Erstligisten ab heute.

Winterkönig Austria startet wie Rapid mit Leistungstests in die Vorbereitung für die am 16. Februar beginnende Frühjahrsmeisterschaft. Doublesieger Salzburg bestreitet diese erst ab 9.Jänner für drei Tage in Thalgau. Da wird auch geprüft, ob die Profis ihre individuell ausgearbeiteten Trainingsprogramme in der Ligapause erfüllt haben.

Auf der Flucht vor den winterlichen Bedingungen steht bei den Bundesligisten auch dieses Jahr die Türkei hoch im Kurs. Die türkische Riviera beherbergt dank hervorragender Platzqualitäten und eines großes Angebots an Testspielgegnern von Jänner bis Februar gleich acht Klubs. Austria, Salzburg, Sturm Graz, Ried, WAC, Admira, Wiener Neustadt und Wacker schlagen ihre Zelte in Antalya, Belek und Side auf.

Einzig Rapid und Mattersburg trainieren wie im Vorjahr in Portugal. Die Hütteldorfer sind auf Einladung erneut in Faro zu Gast, wo auch Spiele im „Atlantic Cup“ auf dem Programm stehen. Die Burgenländer sind in Lagos und damit ebenso an der Algarve-Küste anzutreffen.

Getestet wird ausgiebig. Als Gegner zog die Austria den HSV an Land, bereits in der Türkei treffen die Favoritner auf St. Pauli, Thun und Zürich. Salzburg testet in Belek gegen den 1. FC Kaiserslautern um den ehemaligen Sturm-Coach Franco Foda sowie den kroatischen Spitzenklub Hajduk Split. Für die Frühjahrsgeneralprobe am 9.Februar wird vom Meister noch ein prominenter Kontrahent gesucht.

Unmittelbar vor dem Schlager der 21. Runde, dem Wiener Derby, testen die beiden Erzrivalen mit dem slowakischen Verein Ruzomberok gegen denselben Gegner.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 07.01.2013)

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