WM 2014: Tragödie überschattet Stadion-Eröffnung

28.01.2013 | 10:22 |   (DiePresse.com)

Die Feuerkatastrophe in einer Diskothek in Brasilia löst große Trauer aus, bei dem Unglück starben in der Nacht zum Sonntag in Santa Maria über 230 Menschen.

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Brasilia. Überschattet von der Feuerkatastrophe in einer Diskothek ist in Brasilien das erste Stadion für die Fußball-Weltmeisterschaft 2014 eröffnet worden. Sportminister Aldo Rebelo sprach den Angehörigen der Opfer der Tragödie im Süden des Landes sein Beileid aus. Die für Montag in Brasilia geplante Feier anlässlich des Countdowns für die verbleibenden 500 Tage bis zum WM-Anpfiff wurde abgesagt. Es werde in Brasilia nur ein Besuch des Stadions und eine Pressekonferenz geben, sagte Rebelo am Sonntag in Fortaleza. Bei dem Unglück starben in der Nacht zum Sonntag in Santa Maria über 230 Menschen.

Die "Castelao"-Arena in Fortaleza im Bundesstaat Ceara war im Dezember als erstes der insgesamt zwölf Stadien fertiggestellt und am Sonntag mit zwei Fußballspielen offiziell eröffnet worden. Der Umbau kostete fast 190 Millionen Euro. Das Stadion bietet Platz für 67.000 Zuschauer und ist Austragungsort für drei Spiele beim Confederations Cup 2013. Ein Jahr später werden im Castelao bei der WM sechs Partien gespielt, darunter ein Achtel- und ein Viertelfinale.

Vor Anpfiff des ersten Spieles legten Spieler und Fans eine Gedenkminute für die Opfer des Brandes ein. Der Auftritt einer Musikgruppe wurde abgesagt. Auch die für Montag geplante Präsentation des offiziellen WM-Posters wurde verschoben. Es soll laut FIFA nun am Mittwoch in Rio vorgestellt werden. Vor Beginn der beiden Spiele zwischen Regionalteams hatten der Minister und FIFA-Generalsekretär Jerome Valcke den rund 5.000 Arbeitern des Stadions am Sonntag Gratistickets für ein WM-Spiel überreicht.

(Schluss) tsi/tos

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