Fußball-Bundesliga: Barazite kommt, Ildiz geht

Austria holt den holländischen Offensivspieler Nacer Barazite zurück. Trainer Peter Stöger war ob des Neuzugangs erfreut. Rapid verkauft indes Mittelfeldspieler Muhammed Ildiz an den 1. FC Nürnberg.

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Nacer Barazite – (c) GEPA pictures (GEPA pictures Christian Walgram)

Wien/CG. Mittwochvormittag hatte das tagelange Tauziehen ein Ende, die Austria vermeldete die Rückkehr von Fanliebling Nacer Barazite. Der Holländer, 22, hatte Violett vor einem Jahr für kolportierte 4,5 Millionen Euro Richtung AS Monaco verlassen. Im Fürstentum wurde Barazite zwar fürstlich bezahlt, sportlich aber bis zuletzt nicht glücklich. Der Stürmer wechselt vorerst leihweise bis Saisonende zum Tabellenführer, im Sommer besitzt die Austria zu einer festgeschriebenen Ablösesumme eine Kaufoption für drei weitere Jahre. Trainer Peter Stöger, der sich für eine Verpflichtung des Offensivspielers stark gemacht hatte, war ob des Neuzugangs erfreut.

„Wir bekommen einen großartigen Spieler dazu, wissen, was er an Qualität einbringen kann. Dieser Transfer ist ein klares Commitment an alle Fans und Sponsoren, dass der Klub unbedingt die Chance nützen möchte, um Meister werden zu können.“ Neben der Austria waren auch deutsche Klubs an einer Verpflichtung Barazites interessiert. So hätte ihn Franco Foda gern bei seiner Aufstiegsmission in Kaiserslautern in seinen Reihen willkommen geheißen, „aber er hat uns leider abgesagt“. Heute Vormittag absolviert Barazite, der in der Hinrunde für Monaco in der Ligue 2 nur 76 Minuten gespielt hat, die obligatorischen Fitnesstests in Wien. Am Wochenende wird er erstmals mit der Mannschaft trainieren.

Rapid lässt Ildiz ziehen

Während die Austria ihren Kader bereicherte, machte Rapid den Verkauf von Muhammed Ildiz publik. Der 21-jährige Mittelfeldspieler wechselt mit sofortiger Wirkung in die deutsche Bundesliga. Sein neuer Arbeitgeber, der 1. FC Nürnberg, hatte schon längere Zeit Interesse signalisiert. Der Vertrag des ehemaligen U19-Teamspielers bei Rapid wäre nach der Saison ausgelaufen. Den Hütteldorfern bot sich die letzte Möglichkeit, mit Ildiz noch Geld zu verdienen.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 31.01.2013)

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