Berlusconi-Bruder macht schlechten Scherz über Balotelli

Mit den Worten "Lasst uns dem kleinen schwarzen Buben der Familie zuschauen" warb Paolo Berlusconi für das nächste Spiel des AC Milan.

Mario Balotelli
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Mario Balotelli
Mario Balotelli – GEPA pictures/ Richiardi

Silvio Berlusconis Bruder Paolo hat mit unbedachten Äußerungen für Aufregung gesorgt. Auf einer Wahlkampfveranstaltung in Varedo nahe Mailand erlaubte sich der Vizepräsident des AC Milan einen Scherz über Neuverpflichtung Mario Balotelli. "Und jetzt lasst uns gehen und dem kleinen schwarzen Buben der Familie zuschauen, dem verrückten Kopf", sagte Paolo Berlusconi kurz vor dem Spiel des AC gegen Udinese.

"All die jungen Frauen sind auch eingeladen - sie haben sogar die Chance, den Präsidenten kennenzulernen", witzelte Berlusconi zum Gaudium der Anwesenden weiter. Das von mehreren italienischen Online-Portalen präsentierte Video von den Äußerungen sorgte umgehend für Diskussionen.

Balotelli war in der Vergangenheit des öfteren Ziel von rassistischen Anfeindungen der gegnerischen Fans. Italiens exzentrischer Teamstürmer wurde in Palermo als Sohn ghanaischer Einwanderer geboren, wuchs aber in der Obhut einer italienischen Familie in Norditalien auf. Bei seinem Debüt für Milan am Sonntag scorte "Super Mario" gleich zweimal zum 2:1-Sieg.

(ag)

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