Vorerst keine Lizenz für Admira und Wacker Innsbruck

30.04.2013 | 15:29 |   (DiePresse.com)

Mit Hartberg und Vienna erhalten zwei Erste-Liga-Vereine ebenso keine Lizenz wie die potentiellen Aufsteiger LASK und Austria Salzburg.

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Gleich 25 Prozent der Lizenzbewerber für die österreichische Fußball-Bundesliga sind beim Senat 5 abgeblitzt. Aus dem Oberhaus sind in erster Instanz Admira Wacker und Wacker Innsbruck durchgefallen, aus der Ersten Liga Hartberg und die Vienna und aus der Regionalliga der LASK und Austria Salzburg. Der FC Lustenau hatte gar keinen Lizenzantrag gestellt und steht in der Erste Liga schon länger als Fixabsteiger fest.

Die Vienna wurde zudem zu einer Geldstrafe von 15.000 Euro verurteilt, laut Bundesliga haben die Wiener gegen die Lizenzbestimmung 4.4.1.3. verstoßen. Den Clubs bleibt nun eine zehntägige Protestfrist, danach wird das Protestkomitee, also die zweite Instanz, bis spätestens 15. Mai eine Entscheidung treffen.

Protest möglich

Clubs, die auch danach noch ohne Lizenz dastehen, können Klage beim Ständigen Neutralen Schiedsgericht einreichen. Dieses wird dann bis spätestens 31. Mai entscheiden.

Laut Liga-Vorstand Georg Pangl waren aufgrund von medialen Berichterstattungen in der jüngeren Vergangenheit Schwierigkeiten zu befürchten gewesen. "Nichtsdestotrotz handelt es sich um einen Zwischenstatus, nachhaltige Schlussforderungen sind demnach erst im Mai möglich", sagte Pangl, der aber auch die anderen Clubs in die Pflicht nahm: "Die Lizenz ist keine Fortbestandsgarantie, sondern verlangt ein wirtschaftlich verantwortungsvolles Tun und Handeln."

Getroffen wurden die Entscheidungen vom Senat 5, dem unter Vorsitz von Thomas Hofer-Zeni auch noch Peter Dösinger, Gerhard Kastelic, Rudolf Novotny, Peter Pros, Norbert Vanas und Thomas Hollerer angehören.

Innsbrucker enttäuscht

Wacker-Geschäftsführer Gerald Schwaninger zeigte sich enttäuscht: "Wir haben in den vergangenen Wochen einiges bewegen können, unserer Meinung nach waren wir glaubwürdig genug für die erste Instanz. Aber die Liga geht bei uns anscheinend auf Nummer sicher."

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4 Kommentare
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Innsbruck

schon wieder!
Wie oft war dieser Klub eigentlich schon insolvent?

schade wäre es...

um die admira, den lask, die vienna und auch innsbruck gehört in die obersten ligen. wünsche ihmen auf jedenfall alles gute für die nächsten wochen!!!!

gut

dass die bundesliga keinen aktuellen handlungsbedarf sieht was das ligaformat betrifft. die ö. bundesliga ist schlicht nicht mehr lebensfähig. eine kooperationsliga (Slowenien, Slovakei, Tschechien) wie im eishockey ist mehr als überfällig, gemeinsam mit einer aufstockung auf 18 klubs. dann spielen auch nicht alle 3 wochen die gleichen klubs gegeneinander.


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Re: gut

vollkommen richtig!!

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