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Pogatetz und Ibertsberger: Gebrochene Jochbeine

02.11.2009 | 18:35 |   (Die Presse)

Pogatetz zog sich die Verletzung gegen Plymouth Argyle zu, Hoffenheim-Verteidiger Ibertsberger erlitt seine Verletzung am Sonntag beim 1:0-Auswärtssieg in Freiburg.

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Middlesbrough/Hoffenheim (fi). Ein Unglück kommt selten allein. Die Fußballlegionäre Emanuel Pogatetz (Middlesbrough) und Andreas Ibertsberger (Hoffenheim) erlitten am Wochenende jeweils einen Jochbeinbruch und fallen für mehrere Wochen aus.

Pogatetz zog sich die Verletzung am Samstag gegen Plymouth Argyle zu, nachdem er zum ersten Mal seit über sechs Monaten – den Verteidiger hatte eine Knieverletzung außer Gefecht gesetzt – in der Startformation von Premier-League-Absteiger Middlesbrough gestanden war. Der ÖFB-Teamkapitän, der von Nationaltrainer Dietmar Constantini wohl ohnehin nicht in den Kader für das Spanien-Match berufen worden wäre, wurde bereits am Sonntag operiert und ist nun für sechs Wochen zum Zuschauen verurteilt.

Zwar überlegt man beim englischen Zweitligisten, den Steirer mit einer Gesichtsmaske schon früher einzusetzen, allerdings könnte dies mit Problemen verbunden sein, weil sich Pogatetz im März 2006 im Uefa-Cup-Viertelfinale gegen Basel bereits eine ähnliche Blessur zugezogen hatte.

 

In Minute 90 verletzt

Hoffenheim-Verteidiger Andreas Ibertsberger erlitt seine Verletzung am Sonntag beim 1:0-Auswärtssieg in Freiburg. Der 27-Jährige prallte bei einem Kopfballduell in der 90. Minute mit Freiburg-Spieler Banovic zusammen und zog sich Brüche des Jochbeins, der Augenhöhle und der Kieferhöhle zu.

Er wurde am Montag in Heidelberg bereits operiert, Mannschaftsarzt Pieter Beks verriet dabei kleine Details. „Ibertsberger wurde Osteosynthesematerial eingesetzt, um die Frakturen zu stabilisieren. Wir müssen nun den Heilungsverlauf in den nächsten Wochen verfolgen.“

Trainer Ralf Rangnick war geschockt, vor allem der späte Zeitpunkt hinterlasse einen doppelt bitteren Nachgeschmack. Der Salzburger dürfte vor Weihnachten „realistisch betrachtet nicht mehr spielen“, sagt Rangnick.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 03.11.2009)

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