22.11.2009 23:27 | Meine Presse Merkliste0

Constantini: „Muss nicht alles rechtfertigen“

06.11.2009 | 18:11 |  WOLFGANG WIEDERSTEIN (Die Presse)

Der genervt wirkende Teamchef Didi Constantini verzichtet weiterhin auf Andreas Ivanschitz. Mit der lapidaren Begründung, „dass das Leben ungerecht ist“.

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WIEN. Die Lockerheit von früher ist verflogen, auch der legere Skifahrerschmäh ist ihm längst ausgegangen. Didi Constantini bemüht sich nicht einmal mehr, seine Genervtheit zu verbergen. Dabei hat der österreichische Teamchef den Streit selbst vom Zaun gebrochen. Und wer ein echter Tiroler ist, der bleibt natürlich auch bei seinem Wort. Darum fehlt Andreas Ivanschitz im letzten Länderspiel des Jahres am 18.November gegen Europameister Spanien. Constantini scheidet damit die Geister und sorgt für weitere Diskussionen.

„Das Leben ist ungerecht“, erklärt der ÖFB-Cheftrainer bei der Kaderbekanntgabe lapidar. Früher hat er es ein wenig anders formuliert, da hat der 54-Jährige von „subjektiven Ungerechtigkeiten“ gesprochen. „Es ist uns nicht entgangen, dass Ivanschitz jetzt bei Mainz 90Minuten lang Vollgas gibt, Tore schießt und auflegt.“ Und es folgte sogar noch mehr Lob für den Deutschlandlegionär, der die Scorerwertung (sechs Assists, sechs Treffer) anführt: „Er ist einer der besten Fußballer Österreichs.“ Fachmagazine stufen den 25-Jährigen als „Volltreffer“ ein.

 

„Es wird lähmend“

Für Didi Constantini aber ist Ivanschitz noch immer kein Thema. „Das hat mit Sturheit nichts zu tun“, behauptet der Teamchef. Das Thema scheint ihn allmählich zu ärgern. „Es wird lähmend. Aber solche Fragen gehören offenbar zum Geschäft.“ Er hätte es sich als Trainer leicht machen können, behauptet Constantini, Ivanschitz einfach zurückholen können. „Und was ist dann, wenn wir verlieren?“

Constantini wird das Thema Ivanschitz dennoch nicht mehr los. Er hat den Mittelfeldspieler als Kapitän abgesetzt. Nun scheint die Chemie zwischen den beiden nicht mehr zu stimmen. Auch ein Besuch in Mainz hat keine Abhilfe geschaffen. Eine echte Erklärung, warum Ivanschitz nicht zum erlauchten Kreis der Teamspieler gehört, bleibt Constantini schuldig. Weil er nicht die Besten, sondern die Richtigen einberuft? „Das Leistungsprinzip könnte man bei allen hinterfragen!“ Ein Teamchef müsse nicht jede Entscheidung in der Öffentlichkeit rechtfertigen, meint Constantini.

Andere Spieler haben es beim Teamchef leichter, manche haben offenbar einen Stein im Brett. Wie Erwin „Jimmy“ Hoffer, der unglückliche Napoli-Legionär und Tribünengast in Italien. Er gehört zum Stamm – mit oder ohne Matchpraxis. Nicht dazu gehört Martin Stranzl, der in Moskau wieder spielt und gute Leistungen bringt. Beobachtet wurde hingegen György Garics, er darf ein Comeback geben. Meinung, Seite 33

AUF EINEN BLICK

23-Mann-Kader für das Länderspiel gegen Spanien (18.November, Happel-Stadion):

Tor: Almer, Gratzei, Payer.

Abwehr:Dragovic, Fuchs, Garics, Ortlechner, Patocka, Scharner, Schiemer.

Mittelfeld:Alaba, Baumgartlinger, Beichler, Drazan, Hölzl, Jantscher, Junuzovic, Kavlak, Pehlivan.

Angriff: Hoffer, Janko, Maierhofer, Wallner.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 07.11.2009)

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9 Kommentare
Gast: Dr. Aristoteles
07.11.2009 17:05
0 0

Nationalmanschaft !

Ich sehe da keine Linie und Konzept beim
Hr. Constantini.Zwei vorgänger Hr. Krankl und Hr. Hickersberger haben beide als Team-kapitäne ein Schiffbruch erlitten. Der dritte wird 100%-ig der Hr. Constatini sein. Der vierte der sein Haut gerettet hat, ist der Hr. Prohaska. Beim seinen Kommentaren schlaft die ganze Familie ein. Und diese Herrschaften kommentieren den Fussbal in Österreich. Lächerlich. Leider ist der öst. Fussbal nicht europareif. ( Siehe die Depakel v. Rapid und Austria ) Schönen Abend

jetztredi
07.11.2009 13:59
1 1

bravo constantini - lasst ihn arbeiten!

es ist so peinlich
ein paar fussballdiven müssen immer jammern

der teamchef stellt die mannschaft zusammen. punkt und aus.

wenn jemand nihct dabei ist, dann hat das schon irgendeinen grund. selbst wenn man von sich glaubt man ist der beste, kann es sien dass der teamchef in der gesamtheit das anders sieht.

dieses geheule der angeblichen "profis" ist nur peinlich.

jetztredi
07.11.2009 13:59
1 1

bravo constantini - lasst ihn arbeiten!

es ist so peinlich
ein paar fussballdiven müssen immer jammern

der teamchef stellt die mannschaft zusammen. punkt und aus.

wenn jemand nihct dabei ist, dann hat das schon irgendeinen grund. selbst wenn man von sich glaubt man ist der beste, kann es sien dass der teamchef in der gesamtheit das anders sieht.

dieses geheule der angeblichen "profis" ist nur peinlich.

jetztredi
07.11.2009 13:57
1 1

bravo constantini - lasst ihn arbeiten!

es ist so peinlich
ein paar fussballdiven müssen immer jammern

der teamchef stellt die mannschaft zusammen. punkt und aus.

wenn jemand nihct dabei ist, dann hat das schon irgendeinen grund. selbst wenn man von sich glaubt man ist der beste, kann es sien dass der teamchef in der gesamtheit das anders sieht.

dieses geheule der angeblichen "profis" ist nur peinlich.

jetztredi
07.11.2009 13:57
1 1

bravo constantini - lasst ihn arbeiten!

es ist so peinlich
ein paar fussballdiven müssen immer jammern

der teamchef stellt die mannschaft zusammen. punkt und aus.

wenn jemand nihct dabei ist, dann hat das schon irgendeinen grund. selbst wenn man von sich glaubt man ist der beste, kann es sien dass der teamchef in der gesamtheit das anders sieht.

dieses geheule der angeblichen "profis" ist nur peinlich.

jetztredi
07.11.2009 13:57
0 1

bravo constantini - lasst ihn arbeiten!

es ist so peinlich
ein paar fussballdiven müssen immer jammern

der teamchef stellt die mannschaft zusammen. punkt und aus.

wenn jemand nihct dabei ist, dann hat das schon irgendeinen grund. selbst wenn man von sich glaubt man ist der beste, kann es sien dass der teamchef in der gesamtheit das anders sieht.

dieses geheule der angeblichen "profis" ist nur peinlich.

ger49
06.11.2009 21:26
0 0

Respekt, Herr Teamchef Didi Constantini!!!

Allen Respekt an Didi Constntini, dass er hier hart geblieben ist. Unbestritten, derzeit gibt es nichts über die Leistungen des Burgenländers zu sagen. Aber als Hickersberger die Disziplinierungen ausgesprochen hat, war alles still. Diesmal soll alles anders sein, bei diesem Grossmaul! Ich vermute stark diesen korrupten Elmar Oberhauser (ORF) hinter der Ivanschitz-Aktion! Nur diesmal hat er nichts ausgerichtet, denn Constantini hat Charakter, was dieser Spieler von Mainz nicht hat und noch viel weniger Oberhauser!!! Ich hoffe, diese Blödheiten des Oberhauser hören mit nächstem Jahr auf. Denn es ist ermüdend immer wieder diesen Mist zu hören, die Mehrheit der Fussball-Fans sind auf Seite von Constantini! Weiter so ÖFB-Team. Wo bleibt eigentlich die Unterstützung für den Teamchef seitens des ÖFB???

ger49
06.11.2009 21:25
0 0

ÖFB - Sumpf

Der korrupte ÖFB wird hauptsächlich von Ruttensteiner und Ludwig (SPÖ) gelenkt. Erinnern wir uns doch, wie lange Stickler und Hickersberger am Sessel klebten!!! Nur durch den geduldigen Aufschrei der Fussball-Nation hat man nachgegeben und einen Constantini die Chance gegeben, mit der Absicht, ihn auch bald wieder abzumurksen. Denn dann können diese Gauner wieder ungeniert weitermauscheln!!! Vergleicht doch diese Situation mit Hickersberger, seine Disziplinierungen waren vollkommen in Ordnung und wurden von ÖFB und Medien akzeptiert, von nirgendwo ein Gegenwind. Jetzt hört man von einem ÖFB keinen Ton! Wo bleibt jetzt die Unterstützung für Constantini, wie sie früher einem unfähigen Hicksberger jahrelang zugesprochen wurde? Wo bleibt jetzt die Ermahnung zur Geduld? Es ist offensichtlich, dass hier bewusst gegen Constantini Stimmung gemacht wird. Ich wünsche ihm jedoch viel Erfolg, denn dann wird es auch möglich sein, diesen Sumpf im ÖFB trocken zu legen!!!

Gast: Kleki Petra
06.11.2009 20:16
0 0

Rückkehr von Karel Brückner erwünscht!

Karel "Kleki Petra" Brückner hatte für seine Arbeit als Teamchef des Österreichischen Fussballnationalteams ein klares Konzept. Er berief in den Kader Spieler ein, von denen er wusste, welche Leistungen sie bei ihren Klubs erbringen. Zwar war er nicht dauernd in den Stadien Österreichs unterwegs, was dann von einem ehemaligen Teamkicker auch vehement kritisiert wurde. Dem neuen ÖFB-Präsidenten fiel auch nichts besseres ein, als "Kleki Petra" als Teamchef zu entfernen. Der jetzige oberste Teamverantwortliche weiß offensichtlich nicht, welche Leistungen österreichische Spieler in der deutschen Bundesliga erbringen, aber es genügt offensichtlich als Leistung für eine Teamberufung, in der italienischen Serie A nicht im Kader des Klubs zu stehen. Daher ist es ratsam, den Vertrag von Karel Brückner zu reaktivieren.

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