Am 9. September 2009 trennten sich Bosnien und die Türkei in der WM-Qualifikation mit einem 1:1-Unentschieden. Bei diesem Spiel, bei dem es für beide Teams noch um das Play-Off ging, könnte es Manipulationen gegeben haben. Das berichtet Spiegel TV.
Im Zuge der laufenden Ermittlungen gegen die Wettmafia soll sich herausgestellt haben, dass sich die Bande für dieses Spiel aber ein anderes Ergebnis gewünscht habe. Ob es nun tatsächlich eine Beeinflussung gegeben hat, ist noch unklar. Es sollen allerdings Telefonate abgehört worden sein, in denen besprochen wurde, wie man das Spiel manipulieren könne.
Beim Fußball-Weltverband Fifa gibt man zum Wettskandal keine Stellungnahmen ab, man verweist auf die Sondersitzung des Exekutivkomitees am 2. Dezember in Kapstadt Auf dieser von Präsident Josef Blatter kurzfristig angesetzten Sitzung soll über den Wettskandal beraten werden.
(Red.)

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