26.05.2012 04:36 | Meine Presse Merkliste 0

Sturm Graz behält weiße Weste

29.07.2010 | 22:38 |   (DiePresse.com)

Sturm startete mit einem 2:0 gegen Tiflis in die Europacup-Saison.

Artikel drucken Drucken Artikel versenden Senden Merken AAA Textgröße Artikel kommentieren Kommentieren

Cupsieger Sturm Graz ist erfolgreich in die Europacup-Saison gestartet. Die Truppe von Coach Franco Foda feierte vor nur 4657 Zuschauern in der UPC-Arena gegen den georgischen Vizemeister Dinamo Tiflis einen völlig verdienten 2:0-Sieg.

Die Grazer spielten fast 90 Minuten auf ein Tor, münzten ihre Überlegenheit aber erst nach der Pause auch in die nötigen Treffer um. Ferdinand Feldhofer brachte die Foda-Truppe mit einem Abstaubertor in Führung (48.), Roman Kienast sorgte wenige Minuten später per Kopf für den Endstand (59.). Kapitän Mario Kienzl und Co. gewannen damit auch ihr drittes Saisonspiel ohne Gegentor, in der Meisterschaft hatten sie sich gegen Ried (3:0) und Kapfenberg (2:0) durchgesetzt.

Die Grazer hatten deutlich mehr Spielanteile und eine klare Feldüberlegenheit, waren mit ihrem Latein vor eigenem Publikum aber zumeist in der Nähe des Strafraums am Ende. Wirklich gefährlich wurden die Foda-Schützlinge in der ersten Hälfte nur einmal, Imre Szabics ließ die Chance auf die Führung aber etwas stümperhaft aus. Der ungarische Stürmer schoss aus zehn Metern nach einem Bukva-Idealzuspiel hauchdünn am Tor vorbei (35.). Zudem ging ein Pürcher-Gewaltschuss doch deutlich drüber (41.).

Nach dem Seitenwechsel wurde der Druck der Hausherren noch größer und die Grazer wurden auch für ihre Offensivbemühungen belohnt. Tiflis-Goalie Loria konnte einen guten Standfest-Volleyschuss zwar noch kurz abwehren, war gegen den Abstauber von Feldhofer aus kürzester Distanz aber machtlos (48.). Gleich darauf ließ Bukva die Chance auf das 2:0 aus. Der Mittelfeldspieler, der in die Fußstapfen von Jakob Jantscher getreten ist, schoss nach einem Pass von Standfest zur Mitte aus rund elf Metern knapp daneben (53.). Zwei Minuten später fand ein Kienzl-Lupfer nicht den Weg ins Tor (55.).

Und die vergebenen Chancen hätten sich beinahe gerächt. Bei der einzigen Topchance der Gäste im ganzen Spiel fiel der Abschluss vom völlig frei an den Ball kommenden Metreweli aber deutlich zu schwach und genau auf Goalie Christian Gratzei aus (58.).

Für die endgültige Entscheidung sorgte schließlich Kienast, der auch zuletzt im Derby gegen Kapfenberg beide Treffer erzielt hatte. Nach einem Bukva-Corner war er wie schon gegen die Steirer per Kopf zur Stelle (59.).

(APA)

Testen Sie "Die Presse" 3 Wochen lang gratis: diepresse.com/testabo
Als Gast kommentieren

...oder einloggen um als registrierter Benutzer zu kommentieren (Vorteile dieser Variante)


Mit dem Absenden Ihres Kommentares erklären Sie sich mit den Forenregeln einverstanden.

*... Pflichtfelder

Sicherheitscode
(Was bringt das?)*



Schwer lesbar?
Neuen Code generieren

Verbleibende Zeichen