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Garics teilt wieder aus: Constantini hat "keine Eier"

02.11.2010 | 14:50 |   (DiePresse.com)

Zum zweiten Mal lässt György Garics kein gutes Haar an Fußball-Nationalteamtrainer Didi Constantini. In einem Interview bekrittelte er vor allem den fehlenden Mut des Tirolers.

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Bologna/Wien. György Garics hat in einem Interview mit der "Sportwoche" wieder einmal scharfe Kritik an Österreichs Fußball-Teamchef Dietmar Constantini geübt. Der Bologna-Legionär, der vom Tiroler nicht mehr berücksichtigt wird, sprach dem Coach dabei Qualitäten sowohl als Trainer als auch als Mensch ab. "Constantini hat versucht, mich öffentlich hinzurichten. Aber er hat sich damit selbst ein Eigentor geschossen. Er hat mich nicht als Fußballer kritisiert, sondern als Mensch. (...) Das kann er mit seiner Familie machen, aber nicht mit mir", wurde der 26-Jährige zitiert.

Garics hatte als Mitglied des ÖFB-Kaders wenige Tage vor dem 1:5 im November 2009 gegen Spanien Constantini unter anderem deshalb kritisiert, weil damals Spieler wie Andreas Ivanschitz oder Martin Stranzl nicht einberufen worden waren. Der Teamchef hatte auf diese Aussagen zunächst verständnisvoll reagiert, Wochen später aber bekanntgegeben, den Außenverteidiger nicht mehr zu nominieren.

"Constantini hat kein Rückgrat. Er hat keine Eier um mir zu sagen, den Garics brauche ich nicht. Stattdessen versucht er mich in der Öffentlichkeit schlecht zu machen. Andi Ivanschitz und Martin Stranzl ist es genauso ergangen", meinte Garics.

Kein herausragender Trainer

Der 23-fache Teamspieler (1 Tor) hält Constantini für alles andere als einen herausragenden Trainer. "Fußball passiert oft im Kopf und der Trainer muss die Richtung vorgeben. Nach einer gewissen Zeit sollte man die Handschrift des Trainers sehen. Elf Namen auf den Spielbericht draufschreiben kann jeder."

Eine Rückkehr ins Team unter Constantini ist für den Ex-Rapidler undenkbar. "Constantini sagt A, denkt B und macht C. Das ist nur lächerlich. Meine Vereine und Trainer wissen, welche Qualitäten ich als Spieler besitze. Ich will mit diesem Teamchef nichts mehr zu tun haben."

Dies sei aber nicht gleichbedeutend mit einem Rücktritt aus der Nationalmannschaft. "Ich habe immer gerne für Österreich gespielt und bin jederzeit bereit, unter einem anderen Teamchef wieder zurück zu kommen", sagte Garics der "Sportwoche".

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11 Kommentare
Gast: baum233
04.11.2010 11:36
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...

Auch ich halte Constantini für einen Vollpfosten der schwere Defizite in den Bereichen Menschenführung und Taktik hat.

Aber nach den letzten Spielen gibts wohl keine Chance diesen Herrn endlich loszuwerden.

Constantini hat "keine Eier"

Tja, dann wirds wohl nichts aus dem Job als Osterhase - oder meint der Garics was anderes?

Garics im Team?

Wie kann sich ein Spieler so über einen Trainer äußern? Warum regen sich jetzt alle über Garics Aussagen auf? Das ist wieder typisch österreichisch, wie Spieler vom derzeitigen Teamchef ignoriert werden ist doch auch nicht ohne, das wir eine super Nachwuchsarbeit bzw. 4 fantastische Jahrgänge hatten, das war nach den Leistungen der U17 und U20 doch eindeutig, wie mit diesen, bereits in verschiedenen europäischen Ligen tätigen jungen Talenten umgegangen wird ist einfach nicht korrekt. Diese Spieler gehören gefördert nicht medial von einem Teamchef zerstört! Die Erfolge von Hr. Constantini halten sich ja auch in Grenzen, oder?

Und?

Schenkt ihm Garics jetzt seine?

Da soll sich noch einer auskennen.

EL

Mich interessiert jetzt nur das Spiel Rapid vs. Sofia.
Habe ein livetream link gefunden, da wird mir jetzt niemand auf den weg zum Spass stehen :D
Ich teile mich damit, jeine sorge:
http://www.laola1.tv/?gclid=CPPH-MXFhKUCFdcq3wodjmd2AA

Viel Erfolg Rapid!

Gast: Novalis
03.11.2010 07:22
0 0

Solidarität wird bestraft

Ein Zusamenhalt in der Mannschaft wäre wichtig - von Constantini wird sie bestraft. Das ist Hrn. Garics hoch anzurechnen, dass er seinerzeit sich nicht gedacht hat : "Hauptsache, ich spiele - wie übel Ivanschitz vom Trainer mitgespielt wird, ist mir wurscht."

Nur zur Erinnerung - wie es vor 1 Jahr geklungen hat : "György Garics muss nach seinen kritischen Anmerkungen über die Nationalmannschaft keine Konsequenzen befürchten. Teamchef Dietmar Constantini hat kein Problem damit." (Presse 15.11.2009)

Gast: betty
02.11.2010 21:26
0 0

unglaublich,

dass man in einen konflikt die familie des anderen mit einbezieht...

"Das kann er mit seiner Familie machen, aber nicht mit mir."

und sooo gut

war er in euern "team" auch wieder nicht, daß er sich so äußern darf !!

Antworten Gast: ja
03.11.2010 14:20
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Re: und sooo gut

da haben Sie recht - ich finde, er soll sich zum Teufel scheren.

Re: und sooo gut

nun ja… recht gute außenverteidiger wachsen in österreich nicht auf den bäumen.

Gast: ramiro
02.11.2010 15:15
3 0

Jaja....

Bei solchen Aussagen wunderts mich nicht, das Constantini, ihn als Mensch kritisiert....