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BFC Dynamo: Die Ewiggestrigen im Niemandsland

14.01.2011 | 18:42 |  FELIX LILL (Die Presse)

BFC Dynamo, DDR-Rekordmeister und ehemaliger Stasi-Klub, ist in der Versenkung verschwunden. Für Schlagzeilen sorgen nur noch rechtsextreme Anhänger.

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. B . „Wollen wir wieder nach oben?“, fragt der eine Fan etwas ahnungslos den anderen. „Ja, eigentlich schon“, antwortet der. „Also die Saison ist 'n bisschen schleppend angelaufen“, kann der eine dann antworten, „aber eigentlich wollen wir schon.“ Unten auf dem Trainingsplatz absolvieren die Oberliga-Fußballer ihr Lauftraining. Während die Bundesliga dieses Wochenende in den Frühling startet, haben die Amateure noch drei Wochen Galgenfrist.

Früher, vor der Wende, war die Oberliga die höchste Spielklasse der DDR. Heute ist die gleichnamige Liga nur noch fünftklassig, irgendwo im Niemandsland des gehobenen Amateurfußballs. Die ruhmreichen Zeiten des BFC Dynamo scheinen lange her.

Vor 22 Jahren holte der Verein hier, in diesem 12.000-Zuschauer-Betonkäfig, den letzten von zehn DDR-Meistertiteln. In der gesamtdeutschen ewigen Rangliste würde Dynamo damit hinter Bayern München auf Rang zwei stehen. Vor auf den Tag genau 21 Jahren, am 15. Jänner 1990, stürmte eine aufgebrachte Menge in Berlin das Stasi-Gebäude. Stasi und Fußball: Auch das ist ein unrühmliches Kapitel deutscher Gesichte.

Das Stadion im Sportforum im Berliner Stadtteil Hohenschönhausen, wo sich der DDR-Spitzensport konzentrierte und nebenan die Stasi ihre Häftlinge hielt, sieht heute eher traurig als meisterlich aus. Der Lack blättert vom Geländer auf der Tribüne ab, die Töne der Lautsprecheranlage hallen durch die leeren Ränge. 350 Fans waren zum letzten Heimspiel ins 12.000 Zuschauer fassende Stadion gekommen. Die meisten Dynamo-Anhänger standen auch vor der Wende schon hier. „Fast alles alte Veteranen hier“, sagt André Beyer. „Einige der Jungs auf dem Rasen sind Söhne von uns Fans. Das ist heute wie eine große Familie.“

Die 50 lautstarken Hooligans, beobachtet von einem Dutzend Polizisten, die jedes Spiel begleiten, gab es damals nicht. Dennoch: Auch sie sind schon länger Dynamo-Anhänger. Wenn auch keiner der Offiziellen sich so richtig zu ihnen bekennen will, werden sie geduldet. Diese Gefolgschaft ist ein bedeutender Grund, warum der BFC Dynamo seit der Wiedervereinigung immer wieder in den Verdacht geraten ist, rechtsextremes Gedankengut zu pflegen. Vor den Spielen hängen die Lauten ihr Banner an den Zaun: „Euer Hass macht uns nur stärker“, in Frakturschrift. Das Statement, in dem Experten rechtsextreme Hinweise sehen würden, bezieht sich auch auf die historische Unbeliebtheit des Vereins.

 

„Stasi-Dynamo“ Meister auf Befehl

Rainer Ernst, einst Dynamo-Fußballer und DDR-Nationalspieler, meinte einst: „Da kamen drei Dinge zusammen: Der Hass auf die Hauptstadt und deren Sonderstellung, der Hass auf das Stasi-Dynamo und Neid auf unseren Erfolg.“ Vorsitzender des BFC Dynamo war der Stasi-Chef Erich Mielke. Weil dieser den erfolgreichsten Fußballklub des Landes führen wollte, wurden die besten Spieler des Landes angewiesen, zum BFC Dynamo nach Berlin zu wechseln. Auch Schiedsrichter schienen parteiisch pfeifen zu müssen. So wurde „Stasi-Dynamo“ durch politische Kraft zum Meister gemacht, von 1979 bis 1988 zehnmal in Folge. Nie wieder hat ein deutscher Klub eine solche Serie geschafft.

Nachdem sich aber 1989 die Berliner Mauer geöffnet hatte, folgte ein radikaler Spielerausverkauf an die Bundesligaklubs im Westen. Auf mysteriöse Weise verschwanden die Millionenerlöse aus den Transfers, und so ging es mit Dynamo schnell und steil bergab. Seitdem pendelt der Verein zwischen dritter und fünfter Liga. Und bis auf einen harten Kern sind nach Jahren der Stagnation auch die Zuschauer ferngeblieben. Der Hass, den die Lauten aus der Kurve auf ihrem Banner ansprechen, soll von jenen kommen, die Dynamo noch heute verdammen. Der Grund dafür liegt aber meist nicht mehr an der krummen Stasi-Führung oder dem Neid auf Erfolg, sondern eben an den oft gewaltbereiten Fans, die dem Verein seit der Wiedervereinigung einen überregionalen Ruf verliehen haben. „In jeder Disco ist das schlimmer als hier“, wiegelt ein Ordner ab. „Aber so ist das halt: Hast du einmal deinen Ruf weg, wirst du den auch nich' mehr los.“ Allerdings sei schon wahr, dass einige Fans problematisch und latent aggressiv seien.

Ein mittelfristiges Ziel sei der Aufstieg in die Regionalliga, die vierthöchste Spielklasse, sagt Martin Richter, der Dynamo-Pressesprecher. Müsste bei einem Klub wie Dynamo nicht viel mehr drin sein? „Erstmal nicht“, sagt Richter, „der Verein ist immer noch dabei, sich wieder zu fangen.“ Die Altlasten seien noch schwer, auch sportlich.

Oft auf der Tribüne ist Jürgen Bogs, jener Mann, der Dynamo als Trainer zehnmal zum DDR-Meister machte. Aber wie sein ehemaliger Klub ist auch Bogs einer der sogenannten Wendeverlierer. Trotz seiner beispiellosen Erfolge mit Dynamo Berlin war seine Trainerkarriere nach der Wiedervereinigung praktisch beendet. In der letzten Saison trainierte der 63-jährige Bogs noch einen Brandenburger Verbandsliga-Klub – noch eine Liga unter dem BFC Dynamo.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 15.01.2011)

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37 Kommentare
 
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Gast: Ostrich
27.01.2011 20:00
0 0

Soo ein...

...billig kopierter(wirwollenesmanichRechechiertnennen!)Beitrag ruft so ein Echo hervor- herzl. Glückwunsch, Liillly!!!!
Joomei, si sans ka Journalist-un des wissens aa.
Wrum geht`s net kaka - machsli Drückli in schädli wengllere.

Gast: SchweinödeistNICHTBerlin
27.01.2011 19:38
0 0

Mann Lilly...

...von wem hast Du das abgeschrieben-vom 12. oder vom 788sten Deiner Vorgänger/Gebrüder ? Bezahlst Du Tantiemen ???
Der liebe Rüdi
@ "australia for Äwwer :
Wir SIND "Ostblock" ! ( klingt für mich wie*huch*Ostmark [erinnert Dich das an was? DER war auch von EUCH!- Nur mal zur Erinnerung ! *:)* ] )
Wir SIND "Ossis"!
WIR JAMMERN NICHT !
Überprüf`das ruhig!
PS. schöne Vereinsfarbe habta. Hier rennen damit NUR Leute rum, zu denen IHR paßt (und ich meine nicht Täblö*:]*)

Gast: Neutraler
18.01.2011 10:37
0 0

Jut jemacht???

Messerscharfe Recherche?
Beispiel:
Letzter Titel wurde nicht im Sportforum, Hohenschönhausen, sondern in Ludwig Jahn Sportpark, Prenzlauer Berg, geholt.
...........

Ich finde bei dem Verein hat sich in den letzten Jahren Vieles sehr zum Positiven entwickelt!!!

Irgendwann geht einen dieser Hetzjournalismus ganzschön auf den Keks.

Gast: kopfnickender Leser
17.01.2011 18:30
0 0

Jut jemacht !

Messerscharfe Recherche !
..getroffene Hunde die jetzt beissen....zahnlose Meute !!
Gruss nach Wien !

Gast: Austria for ever
17.01.2011 18:18
0 0

Stasiverein

Die Stasi ist Geschichte und ihr mit euerm Verein seids auch bald. Dynamo klingt nach Ostblock. Da wird einem ja übel. Schleichts euch ihr Jammerossis.

Antworten Gast: Fan
24.01.2011 08:59
0 0

Re: Stasiverein

Es jammert niemand in Bezug auf Sozialenstatus, Geschichte oder Wende. Der BFC hat Tiefen überlebt. Geschichte hat er jetzt schon. Dein Sprachgebrauch (Jammerossiss) zeigt doch deutlich, dass du der Diskussion einfach nicht folgen kannst. Bei mangelndem Intelekt hilft auch die VHS nicht.

Gast: kopfschüttelnder Leser
17.01.2011 17:59
0 0

Schwach

Ich dachte immer Herr Wolf wäre der schlimmste Schreiber in diesem Stadt, aber wie man sieht geht es noch ne ganze ecke tiefer mit dem Niveau. Sehr schlecht recherchiert und nur eine reine Hasstirade.

Herr Lill wird doch wohl keine Dauerkarte für die Försterei haben oder?

Gast: Undercover
17.01.2011 15:30
0 0

Ach Herr Lill...

Hätten Sie doch lieber geschwiegen. So ein undifferenzierter, liebloser Aufsatz. Journalist sind Sie offensichtlich nicht. Peinlich.
Gruß aus Leipzig

Gast: ein BFC anhänger
17.01.2011 14:49
0 0

Frechheit

einfach nur Dumm Herr Lill!!

kommen sie in die Kurve und überzeugen sie sich ob wir Hooligans sind!!

Es gibt einen gewaltigen Unterschied zwischen Hooligans und ULTRAS!!!!!

Super geschrieben!! Niemals!!!


Gast: Gast
17.01.2011 14:13
0 0

Fussballfan

Also ich kann zum Zuschauerschnitt sagen das er vollkommen falsch ist.Ich konnte mich selbst dieses Jahr und auch letztes Jahr davon überzeugen..Ich war bei spielen dabei wo mehr als 1000 Zuschauer im weiten Rund des Sportforums zu finden waren.
Ich bin ein Fußballfan aus dem Westteil der Stadt und favorisiere auch keine bestimmte Mannschaft aus Berlin.Ich schaue einfach gerne Fußball.
Bei diesen besagten Spielen war ich auch mit Freunden vor Ort die nicht gerade das "typisch Deutsche" aussehen besitzen.Und es gab keine Probleme.Im Gegenteil...Es war eine sehr angenehme Atmosphäre und ich war selbst überrascht das meine eigenen Vorurteile gegen den BFC wiederlegt wurden. Also 350 Zuschauer sind einfach eine Lüge.
Zum Rest kann ich nicht viel sagen. Außer das ich bei spielen meiner Kinder gegen Jugendmannschaften des BFC sehr wohl bemerkt habe das es dort einen großen Anteil an Migranten gibt.
Also scheinen Anschuldigungen in dieser Richtung auch falsch zu sein.
Vielmehr verwundert mich das Verhalten einiger Union Fans hier. Egal wie groß der Hass ist..Doch solltet ihr mal lieber vor der eigenen Tür kehren.Bei besuchen in der Försterei konnte ich Menschen beobachten die Ideologien vertraten gegen die ihr hier wettert. Und wo ihr der Meinung seit das gäbe es nur woanders.
Ihr seit der Meinung das ihr das Aushängeschild des Fußballs in Berlin seit oder wie?! Nach Überfällen auf Rentner in Bielefeld,auf Hallenturniere in Berlin und Fans von Dorfvereinen bezweifle ich das sehr...

Gast: uk
17.01.2011 10:51
0 0

alles wie früher

In Österreich wird man vielleicht über diesen Artikel staunen. Da spielt dieser kleine Fehler bez. des Stadions keine Rolle.

Für uns ist dieser Artikel nicht neues. Im Gegenteil: Alles ist wie früher. Dieda spielen in der Oberliga und mehr als 350 Zuschauer (bereinigt um Stasi- und Polizeimitarbeiter) hatten sie nie :-)

Neu ist nur, dass es selbst in der Oberliga nicht mehr zu Titeln reicht.

Gast: Carola
17.01.2011 10:06
0 0

ja ja

Also ich nenn das Integration, wenn in einer Jugendmannschaft 9 verschiedene Nationalitäten zusammen spielen und Spaß haben.

Und ablenken von manchen Problemen tun doch hier Fans andere Vereine, oder wer hat z.B. Steine bei einem Tradionsturnier auf wartende Gästefans geworfen und diese verletzt oder Jugendspielern die Trainingsanzüge geklaut. Man seid ihr gut.
Ja wir hatten diese Vergangenheit, na und, wir arbeiten dran. Und das ist gut so!

Wenn es uns nicht mehr gebe, hättet Ihr doch kein Feindbild mehr. Obwohl das wird ja immer mehr Tanta Hertha, die bekommen ja so viel mehr Förderung als Ihr... Die einzigen die immer jammern wohnen im Wald...

Gast: Fan
17.01.2011 09:45
0 0

Prima ?

Dito ! Es ist wirklich einfacher den Blickwinkel auf andere Berliner Vereine zu richten, als sich mit dem eigenen auseinaderzusetzen. Bravo für diesen Beitrag. Sammelbecken von Wendeverlierern finde ich besonders gut. Es zeigt mir, dass du nicht im geringsten einen Durchblick auf die Szene hast. aber es ist ja auch leichter geübtes und über Jahre eingebläutes Halbwissen raus zu posaunen.

Gast: Berliner
16.01.2011 14:19
0 0

Prima

endlich mal wieder was über die Eiterbeule des Berliner Fussballs. Es werden so ziemlich alle Vorurteile bedient und die Freunde aus HSH suchen gleich wieder die Möglichkeit auf Köpenick den Blickwinkel zu lenken. Aber das funktioniert nicht. Sicher gibt es dort auch eine Vereinsarbeit, allein es wird nichts nützen. Das dortige Sammelbecken von Wendeverlierern wird im Falle des Falles sich immer wieder füllen. Mag sein, dass jeder grössere Berliner Verein so seine Problemfans hat, dieser alte abgewirtschafte Haufen in HSH bleibt aber trotz der sinkenden Wahrnehmung nichts weiter als ein altes Überbleibsel einer zu recht versunkenen Epoche. Brüllt nur weiter, die Lichtmaschine wird nie mehr ihr unseliges Licht verstrahlen.


Gast: Gastname
16.01.2011 14:09
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Schon...

... interessant, daß ausgerechnet diejenigen die mit DDR-Rekordmeister sich nahezu ausschließlich über ihre "ruhmreiche" sportliche Vergangenheit definieren Probleme damit haben, wenn man sie auf ihre deutlich nähere Fanvergangenheit, welche sich in nicht unbedeutenden Teilen bis heute hält, anspricht. Stattdessen wird auf einen selbsgebauten Buddelkasten und ein zweifelsohne begrüßenswertes KITA-Projekt verwiesen. Geschichte ist unteilbar. Also hört auf zu jammern. Ist ja nicht zum aushalten, daß ausgerechnet diejenigen, welche als Viertligist nach dem Platzsturm 2006 vom Senat einen neuen Zaun im Wert von 50.000 Euro spendiert bekommen haben, Geld was die Stadt vielleicht auch gerne in ein KITA-Projekt gesteckt hätte, sich jetzt ständig aus die ungeliebten und benachteiligten Schmuddelkinder fühlen wollen.

Gast: anticris
16.01.2011 11:23
0 0

@CRIS

Du warst also dabei, als "Union-Fans Frauen und Kinder in der S-Bahn überfallen haben"? Und dann noch "vor dem Bahnhof"! Und dann haben die bösen Unioner "einem Brandenburger SC-Fan das Bein gebrochen" und du warst wieder dabei.
Merkste wat?

Übrigens ist die Haupteigenschaft eines "möchtegern 2.Ligisten", dass er NICHT in der 2. Liga spielt...

Gast: Fan
16.01.2011 10:09
0 0

Was Neues ?

Ein Artikel, wie schon oft gelesen. Neue Fakten ? Fehlanzeige. Leserreaktionen ? Wie gehbat. Es melden sich die benachteiligten, verfolgten, unterdrückten und politischkorekten Vorstädter. Neue Erkenntnisse daraus ? Fehlanzeige. Aber warum auch es ist einfacher liebegewordene Feindbilder zu pflegen als sich mit der Realität auseinader zusetzen. Kann mir von den Vorstädtern jemand erklären, warum die Initiative "Schöner Union, ohne Nazis" so massiv bei euch angegangen wurde und der Gründen von Leuten aus eurer "Fabszene" zusammengeschlagen wurde? Wäre mal ein interessanter Artikel.

Gast: Berliner
15.01.2011 22:17
0 0

Die Wahrheit kann auch weh tun

Sie kann weh tun, die Wahrheit.

Was soll an dem Artikel falsch sein?

Es ist die Realität!

Sehr gut geschrieben, auch die Details stimmen.


Gast: Förster
15.01.2011 21:47
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@Chris

Die Wahrheit tut weh, was?
Ihr Bifi`s müsste gerade die Schnauze aufreißen.
Macht Jagt auf Kinder und Frauen, Ihr Helden!

Für Dich und nur für Dich: Das Stadion heißt An der Alten Försterei, nicht in.....!

Gast: phb
15.01.2011 21:05
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Ablenkungsmanöver

Ohne auf die von CRIS gebrachten "Argumente" und das Auftreten und Gesänge der Fans des BFC in Charlottenburg und die Geschichten im Vorfeld des Spiels weiter eingehen zu wollen - was ändert das alles am Inhalt des Artikels??

Welche Maßeinheit hat Mut und Stolz und wie wird das gemessen? Kann man beim BFC in Gänze stolz auf die alte und die jüngere Vergangenheit sein, auch wenn es jetzt sicherlich Projekte gibt, die ein solches Gefühl zulassen würden?

Noch was, im Zusammenhang mit dem BFC fallen mir ganz andere Sachen ein, die mit Sport nichts zu tun haben ......

Gast: CRIS
15.01.2011 18:38
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Nicht nur dieser Artikel ist peinlich....

Nicht nur das dieser Artikel eine Zumutung ist sondern jetze zerreißen sich Leute aus Köpenick den Mund darüber...?!
Es wird in deren Fan Forum zur Unterstützung dieser Lügen aufgerufen ...Was seit ihr für Menschen..??
..Schon vergessen..Vor ein paar Monaten gab es ein Spiel der Union Amateure gegen Tebe Berlin..Im Mommsenstadion...Es gab rechtsradikale Gesänge gegen Tebe Fans (von Union Fans) genau wie einen Überfall auf Kinder und Frauen in der S-Bahn und vor einem Bahnhof..(von Union Fans gegen Tebe Anhänger) Ich war dabei und habe es verfolgen müssen..Nicht nur das..So wurde einem Fan vom Brandenburger SC das Bein gebrochen um an den Schal zu kommen..Also was ist euer Problem?
Ihr besagten Leute habt absolut keinen Menschenverstand..
Ihr seit feige und hinterlistig..Ihr zeigt mit dem Finger lieber auf andere Vereine in Berlin und schweigt eure eigenen Probleme damit Tod..

Kümmert euch um euer eigenes braunes Pack in der Alten Försterei und lasst Vereine in Ruhe die mehr Stolz und Mut besitzen als ihr möchtegern 2.Ligisten..
Euer Union hat genug Leichen im Keller zu liegen..Also würde ich mal vorschlagen bei euch zu recherieren..Denke mal das steigert die Auflage um einiges mehr und ist interessanter als die Lügen über einen 5.Ligisten

Noch was..wer seine Argumente mit youtube Videos belegen muss und gegen Jugenspieler und Einrichtungen wettert die man ohne Probleme mit ausländischen Mitbürgern besuchen kann ist einfach unterstes Niveau und hat im Sport nichts verloren..

Gast: Dauerkarteninhaber
15.01.2011 17:29
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.... Ewiggestrigen...

Au weia ! Dieser Össi war noch nie im Stadion, da würde er sehen das hier auch eine andere Fankultur ist ! Ich lasse mich hier nicht als Nazi oder dergleichen abstempeln !
Der Schreiberling hat sich nicht viel Mühe gemacht, das einzige was der gemacht hat, sich durch verschiedene Foren, youtube, Bücher etc. durchgeforstet- aber nicht vor Ort !
Schade das die Leute im BFC-Forum auf diesen Artikel gleich angesprungen sind- für solch Amateurhafte Berichterstattung !
Aber was solls, das wird hier noch mehre Jahre so weiter gehen- da kann ein BFC-Fan jemanden das Leben retten oder ähnliches- die Presse schreibt aber : BFC-Fan bestiehlt sterbener Person die Geldbörse !

Gast: I.R. Gendwer
15.01.2011 16:05
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Super...

...recherchiert. Zwar fehlen noch ein paar wirklich wichtige Details wir der Hang der Fanszene zum Flaschensammeln für den großen Angriff auf den Profifussball und ihr schier endloser Kampf auf Bettelplace für ne schöne Imbissbude, aber vielleicht gibts ja noch nen 2. Teil....

Gast: bifi08
15.01.2011 15:52
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Nichts Neues?!

Dieser Verein trägt doch im Wesentlichen dazu bei, dieses Image aufrechtzuerhalten und zu pflegen. Leute mit NPD-Vergangenheit betreuen die Jugendarbeit, die engelsgleichen Mopedfahrer sponsoren weiter und ziehen im Hintergrund die Strippen, Althools präsentieren ihre Label, der Nachwuchs singt über scheixx Türken (siehe youtube - natürlich war das auch ein ganz schlechrer Journalist?!), die jüngsten Platzstürme sind auch keine 22 Jahre her und die Vergangenheit wurde nie aufgearbeitet, geschweige denn sich öffentlich zur Vergangenheit positioniert oder gar distanziert. Die gute Jugendarbeit und das Kitaprojekt wird damit von Anfang an konterkariert, da helfen auch keine Quotenmigranten in der 3. E-Jugend.

Es ist zwar nicht viel neues im Bericht enthalten, aber das ist auch schwer möglich.

Gast: Zeitzeuge
15.01.2011 15:13
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Schundliteratur

Was will man von einem Blatt verlangen, das in Wien sitzt und die Zeilen voll bekommen muss:
- vor-Ort-Recherche?
- aktuelle Fakten?
- geistige Souveränität und eine eigene Meinung?
- Aufwand und Zeit für Nachdenken?
- vorurteilsfreier und gleichberechtigter Vergleich mit der Situation mit Vereinen in heute ähnlicher Situation?

Ach nö, also nehme man ein paar alte Artikel zum Thema, reichere sie mit geläufigen Vorurteilen der Boulevard-Journaille an und schon kann man sich des Beifalls eine dumpfen Mehrheit sicher sein.

Das das nicht bedeutet, das der BFC und jeder seiner Fans und "Fans" Vorbilder sind nd keine Probleme da wären, ist wohl jedem einigermaßen aufgeklärtem Menschen klar.

Aber so einen billigen, fachlich primitiven und teilweise einfach abstoßenden ("Betonkäfig", Stasikeule nach über 20 Jahren usw.) Artikel findet man in der Regel bei den "Zeitungen" mit vier großen Buchstaben.

Dumpfestes Stammtischniveau für über 3 promillige...

Gast: Betonwerker
15.01.2011 14:32
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***08

Ich möchte mal der Telekom gratulieren, 350 DSL-Verträge zu uralten Konditionen, Chapeau!

Mir gefällt der Artikel, ganz hervorragend recherchiert und ausgewogen zu Papier gebracht. Bitte weiter so!

 
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