Hochzeit statt Nationalteam: Schiemer verteidigt sich

"Meine Hochzeit habe ich vor zehn Monaten terminisiert", meinte der Abwehrspieler, der aus Termingründen nicht zu ÖFB-Testspielen kommen kann: "Zu dieser Entscheidung stehe ich".

Franz Schiemer
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Franz Schiemer
(c) dapd (Kerstin Joensson)

Franz Schiemer hat am Donnerstag sein Fehlen in den beiden Fußball-Test-Länderspielen am 1. Juni gegen die Ukraine und am 5. Juni gegen Rumänien (jeweils in Innsbruck) verteidigt. "Meine Hochzeit habe ich vor zehn Monaten terminisiert. Da sind die Länderspiele noch nicht festgestanden", erklärte der Defensivspieler von Meister Salzburg.

Als Schiemer von der Terminkollission erfuhr, habe er "sofort den Teamchef informiert". Dementsprechend überrascht zeigte sich Schiemer über die Diskussionen rund um die Kaderbekanntgabe von Teamchef Marcel Koller am Dienstag. "Ich habe eigentlich nicht erwartet, dass das so hohe Wellen schlägt."

Koller hatte erklärt: "Schiemer hat mir im Dezember in einem Gespräch mitgeteilt, dass er am 1. Juni heiratet. Ich habe mich darüber ein bisschen gewundert, weil zu diesem Zeitpunkt die Teamcamp- und Länderspiel-Termine bereits festgestanden sind."

Eine Absage der Hochzeit kam für Schiemer nicht infrage. "Es ist meine Entscheidung und zu der stehe ich", stellte der 26-jährige Oberösterreicher klar.

(APA)

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