Fußball: Vastic ist seinen Job als Austria-Trainer los

Der Vertrag mit dem Trainer der Violetten wird nicht verlängert. Vastic hatte erst im Winter die Nachfolge von Daxbacher angetreten. Die Nachfolge ist noch offen.

Ivo Vastic verabschiedet sich nach nur wenigen Monaten von der Austria
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Ivo Vastic verabschiedet sich nach nur wenigen Monaten von der Austria
(c) GEPA pictures (Gepa Pictures/ Hans Osterauer)

Die Wiener Austria geht mit einem neuen Trainer in die nächste Fußball-Bundesliga-Saison. Der mit Ende Mai auslaufende Vertrag von Ivica Vastic wird nach einer einstimmigen Entscheidung erwartungsgemäß nicht verlängert. Damit geht die Amtszeit des 42-Jährigen schon nach nicht einmal einem halben Jahr wieder zu Ende. Die Nachfolgefrage ist noch nicht geklärt, Wunschkandidat Nummer eins ist aber der Deutsche Franco Foda. Das bestätigte der Vorstand der Wiener am Montag auf einer Pressekonferenz in Wien.

Am Samstag wurde bereits ein rund zweistündiges Erstgespräch mit dem Ex-Trainer von Sturm Graz geführt. "Er ist der Wunschtrainer von unserer Seite, hat aber auch Angebote aus der deutschen Bundesliga. Er hat sich Bedenkzeit erbeten, wir werden sehen, welche Entscheidung er treffen wird", sagte Sportvorstand Thomas Parits. Und Wirtschaftsvorstand Markus Kraetschmer ergänzte: "Er hat uns das Gefühl gegeben, dass er sich mit der Austria schon sehr intensiv beschäftigt hat und uns sehr überzeugt."
 (Mehr dazu..) Der 46-jährige Foda gilt aber auch als heißer Kandidat als Nachfolger von Krassimir Balakow beim Bundesliga-Absteiger 1. FC Kaiserslautern.

Parits: "Sind nicht unter Druck"

Der Tabellenvierte der abgelaufenen Saison wird die Entscheidung von Foda abwarten und dann eventuell weitere Gespräche mit potenziellen Kandidaten führen. "Wir sind nicht unter Druck, haben Zeit", erklärte Parits. Eine violette Vergangenheit ist für den neuen Austria-Trainer nicht notwendig, wichtig ist vor allem die nötige Erfahrung im Trainergeschäft. "Wir brauchen jetzt einen erfahrenen Trainer. Der Anspruch bei der Austria ist ein anderer, wie bei einem anderen Club, da braucht es Erfahrung", gab Kraetschmer Einblicke in das Anforderungsprofil.

 

(APA)

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