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Knalleffekt in Salzburg: Trainer Moniz wirft Job hin

12.06.2012 | 17:31 |   (DiePresse.com)

Ricardo Moniz beendet mit sofortiger Wirkung seine Zusammenarbeit mit Meister Salzburg. Über die Gründe schweigt der Holländer.

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Es hätten viele schöne Aufgaben auf Ricardo Moniz gewartet. Etwa der Versuch, erstmals in der Ära Red Bull mit Salzburg in die Champions League einzuziehen. Oder den Titel in Liga und Cup zu verteidigen. Seit Dienstag soll all das den Holländer nicht mehr länger beschäftigen.

Wie sport10.at berichtet, hat Moniz beim Double-Gewinner gekündigt. "Ich habe den Verantwortlichen des Vereins mitgeteilt, dass ich nicht weitermachen werde", wird der nicht einfache, aber erfolgreiche Trainer zitiert. Salzburg bestätigte den Bericht am Abend. Für die Salzburger kam die Kündigung des 47-Jährigen laut eigenen Angaben "völlig unerwartet". "Salzburg ist von dieser Entscheidung überrascht und nimmt sie mit großem Bedauern zur Kenntnis", hieß es.

Das Interesse anderer Klubs soll nicht ausschlaggebend gewesen sein. Moniz schweigt zu den Gründen. Von Salzburger Seite bestätigte man den Schritt, führte "berüfliche Gründe" Moniz' an. Der 47-Jährige hätte beim Liga-Primus noch ein Jahr Vertrag gehabt.

Wer nun Cheftrainer bei Österreichs Budgetkrösus wird, steht noch nicht fest. Es bestehe jedenfalls keine Eile, hieß es von Salzburger Seite, da bis zum Saisonauftakt mit dem Hinspiel der zweiten Qualifikationsrunde zur Champions League am 17. oder 18. Juli bzw. dem ersten Bundesliga-Match am 21. oder 22. Juli noch genug Zeit bleibe.

Der logische Nachfolger von Moniz wäre sein bisheriger Co-Trainer Niko Kovac. Der 40-jährige Kroate, der von 2006 bis 2009 für die "Bullen" gespielt hatte, war von Juni 2009 bis April 2011 Cheftrainer der Red Bull Juniors gewesen. Nach der Trennung von Stevens im April 2011 war er zum Co-Trainer der Profi-Mannschaft aufgestiegen.

(APA)

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6 Kommentare
Gast: Sicherheitscode
13.06.2012 17:50
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es fängt ja eigentlich

schon mit der eigenen sprache an.was repräsentieren österreichs trainer? erwachsene menschen, hier geboren, die ihre eigene sprache derart verunstalten, den 2.3.4. fall wild miteinander paaren lassen...sein wir mal froh, keinen vokativ und ablativ zu haben...glaube das wäre der linguistische supergau für undenkbar viele österr.fussballer und ihre ausbilder. schneckerl prohaska mit: dimgolege! ei wird wie das ä im Wäääh ausgeprochen....! wieso spricht kein anderer trainer so hässlich die eigene sprache? die deutschen? ein musterbeispiel an redegewandtheit.aber üer die berichtet man nur, wenn sie mal verlieren...auch wenn es zu allen heiligen zeiten vorkommt, aber dann darf der große österreicher frohlocken und feiern.denn es verliert der dätsche!
es gibt wirklich grosse parallelen zu eigentlich allem, was der österreicher tut.er scheitert. und es tut mir unsagbar leid und weh, sowas zu erleben.nochmehr, dass das so wenigen auffällt, und am allermeisten, dass es sich nicht ändern wird. moniz ist der einzige trainer gewesen, der ahnung hatte.wenn ich mir dann den früheren ried coach ansehe, der meint das erste was er zutun hat, wäre fodas absäbelung, bestätigt es wieder meine meinung. die einzig fähigen gehen...WARUM???

ein

österreichisches Schicksal

Gast: so viele kluge menschen hier
13.06.2012 06:48
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ein völlig un-österreichischer Trainer

Moniz hat nie über etwas gejammert. Nicht negativ über andere geredet. Immer knapp, klar und präzise gesprochen.

Wenn man einem Trainer parallel zum Meistergewinn ausrichtet, dass manche Mannschaften auch ohne Trainer Meister werden können (die Salzburger ? - bestimmt nicht) und ihn im Unklaren läßt, ob man seinen Vertrag weiter laufen läßt - dann darf man sich nicht wundern, wenn er geht.

Jetzt ist er Double-Gewinner-Trainer - ein guter Zeitpunkt zum Aufhören.

In mehreren Jahren, in denen andere ganze Vereine aufbauen, hat es Red Bull nicht einmal geschafft, eine kontinuierliche und stabile Trainer-Lösung zu finden ...

Antworten Gast: Sicherheitscode
13.06.2012 17:31
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Re: ein völlig un-österreichischer Trainer

muss ihnen hier recht geben, ich finde das sehr traurig.ein anständiger kerl, eben nicht österreicher...wahrscheinlich deswegen " mehr" trainer, als diese dahergelaufenen semi profis , die dann auf grund der sensationell österreichischen trainerausbildungs statuten, sowieso mal 50 punkte geschenkt bekommen und zwischen mattersburg, altach,lask,rapid und co rumgrundeln, während man sich berechtigte fragen stellt bezüglich der qualität unserer trainer.bei der liga möcht ich nichtmal beginnen. ein trainer bestimmt die art und weise, wie trainiert wird, das beinhaltet auch prophylaktische maßnahmen zur Verletzungsvorbeugung.allerdings, dass es hier bessere und weniger gute möglichkeiten und methoden gibt, ist schon bekannt.wahrscheinlich wollte moniz neue physiotherapeuten und fitnesstrainer, vlt wollte er die trainingsmethoden südamerikanischer und andere erfolgreicher ligen an die in salzburg angleichen...vlt kostet es mehr geld, oder er hat einfach die schnauze voll.was ich mir vorstellen kann.mein team wird mit dem deutlich stärksten kader, der höchsten liquidität und dem meisten marketing grade mal mit glück am letzten tag meister.komme nie in europas cup bewerbe, muss sich mit mühe durch die liga schlagen, und bin umgeben von unprofessionalität, zb managern, spielern, dem ÖFB, den regeln.....usw. da würd ich auch abhauen, jede liga, entwickelt sich exponential besser und schneller als unsere.und es wird sich weiter nix ändern, nur wenn wir em land sind

Gast: udoWallner
13.06.2012 01:20
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Österreich ist halt ein Zwergerl-Fußball-Land

Österreich hat den Gentleman-Trainer verloren.

Ein großer Verlust für Salzburg und dem österreichsichem Fußball.

Antworten Gast: austria wien
13.06.2012 10:02
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Re: Österreich ist halt ein Zwergerl-Fußball-Land

pflichte ich ihnen bei - alles gute ricardo -
ps: vielleicht braucht die austria bald einen guten trainer.