10.02.2012 15:23 | Meine Presse Merkliste0

Hickersberger: „Das Team ist meine einzige Motivation“

17.06.2008 | 19:47 |  WOLFGANG WIEDERSTEIN (Die Presse)

Ein klares Bekenntnis von Josef Hickersberger zu seiner Zukunft: Er will als Teamchef weitermachen. Er möchte auch seine Mitarbeiter behalten.

Artikel drucken Drucken Artikel versenden Senden Merken AAA Textgröße Artikel kommentieren Kommentieren

Am Tag danach hieß es Abschied nehmen von der Euro und von Stegersbach. Für Österreichs Nationalmannschaft ist das EM-Abenteuer unwiderruflich vorbei. „Ich fühle mich heute wie 60“, gab Teamchef Josef Hickersberger (60) zu, „vier Stunden Schlaf sind für mich zu wenig.“ Dennoch war der rotweißrote und geschlagene Feldherr, der sein Ziel (Viertelfinale) nicht erreicht hat, in der Lage, mit geschärftem Sinn abschließende Worte zu finden. „Ich will weitermachen!“, erklärte der Amstettner. „Aber es gehört mehr dazu, als nur zu wollen. Ich muss mir das alles gut überlegen.“

Gefordert sind nun Präsident, Präsidium und Vorstand. Für die Euro hat der Fußballbund ein Sonderbudget erstellt, nur deshalb war man in der Lage, eine möglichst professionelle Vorbereitung zu ermöglichen. „Wir müssen haushalten“, meint Friedrich Stickler, der Präsident. „Wir müssen aufs Geld schauen.“ Mit der Arbeit des gesamten Betreuerstabes sei man zwar zufrieden gewesen, „aber in dieser Intensität werden wir uns einen Roger Spry (Conditioning Coach) nicht mehr leisten können. Was aber nicht heißt, dass wir dieses Projekt jetzt abstechen.“

Hickersberger will nun für seine Mitarbeiter kämpfen. „Ich muss weiter machen“, meinte er. „Ich habe eine Art Verpflichtung. Die Mannschaft will, dass ich bleibe – das Team ist meine einzige Motivation. Es ist in den vergangenen zwei Jahren viel Vertrauen entstanden und die Arbeit hat mir Spaß gemacht. Aber wir haben unsere Ziel nicht erreicht – und dieser Verantwortung muss ich mich stellen. Aber wer sich hohe Ziele steckt, der erreicht sie eben nicht immer. Niemand macht im Leben alles richtig!“

1. Was bewegt Josef Hickersberger zum Weitermachen?

Der Teamchef sieht im österreichischen Fußball eine Wende zum Besseren. Hickersberger betont, dass sich seine Mannschaft für diese Euro niemals erfolgreich qualifizieren hätte können, aber sie hätte sich bei den drei Spielen gegen Kroatien (0:1), Polen (1:1) und Deutschland (0:1) Respekt verschafft. Entscheidender Punkt für ihn: „Die Spieler haben endlich einmal Turniererfahrung sammeln können.“ Davon werde man künftig profitieren.

Die Mannschaft hätte vor allem Leidenschaft gezeigt, dafür dankte er ihr auch. „Und das ist bei der Bevölkerung ganz gut angekommen.“ Noch vor einem Jahr hätte man die Elf verspottet und verhöhnt, aber sie sei gewachsen. „Es gab Zeiten, da wollte man mir ein Kamel vors Stadion stellen, damit ich in die Wüste reiten kann.“ Die Wüste aber lockt jetzt nicht mehr, der Teamchef ist nach jahrelanger Wanderschaft jetzt erst wirklich in Österreich („Familie, Kinder und Enkelkinder spielen eine große Rolle“) angekommen. Die Exil-Suche nach der Färöer-Pleite ist endgültig vorbei.

In der Vorrunde sei letztlich das eingetreten, was Hickersberger ahnte. „Nur, dass wir statt vier Punkten nur ein Pünktchen geschafft haben. Gegen Polen hätten wir gewinnen, vor der Pause in Führung gehen müssen.“

2. Welche Chancen sieht Hickersberger in der WM-Qualifikation?

Österreich trifft in der Qualifikation zur WM 2010 in Südafrika auf Frankreich, Rumänien, Litauen, Serbien und Färöer. Der Gruppen-Erste löst auf dem direkten Weg das Ticket, der Zweitplatzierte muss in Playoff-Spiele. „Ein neues Kapitel“, stellt der Teamchef, dessen Vertrag bis Jahresende gilt, fest. „Bei den Franzosen kommt nach der Euro ein Umbau, vielleicht werden die Karten neu gemischt.“ Chancenlos sieht er Rotweißrot offenbar nicht. „Aber wir brauchen auch künftig ordentliche Vorbereitungsmöglichkeiten. Am Montag anreisen und am Mittwoch eine Qualifikationsmatch bestreiten, das wird zu wenig sein. Mit Handauflegung und beten funktioniert das nicht.“ Die Bundesliga muss auch künftig dem Teamchef, wie immer er auch heißen möge, entgegenkommen. „Die Qualifikation zu schaffen, das wird schwieriger, als bei der Euro ins Viertelfinale zu kommen!“ Aber Hickersberger war immer schon auch ein Gambler. Er braucht und sucht die Herausforderung.

3. Welche Spieler machen dem Teamchef Mut?

Josef Hickersberger hat in den vergangenen zwei Jahren vermehrt junge Spieler eingebaut. Sebastian Prödl, gegen Deutschland gesperrt, könnte in der deutschen Bundesliga zu einem neuen Schlüsselspieler heranreifen – vorausgesetzt, er kann sich bei Weder Bremen gegen harte Konkurrenz durchsetzen.

Ümit Korkmaz ist einer der Gewinner dieser Euro, der pfeilschnelle und dynamische Mittelfeldspieler wird sich bei Eintracht Frankfurt bestimmt weiterentwickeln. Er ist ein absoluter Gewinn für die Mannschaft.

Martin Harnik, bei Werder nur gut genug für die Amateur-Auswahl, würde ein Klubwechsel gut tun. Der 21-Jährige braucht mehr Spielpraxis, dann wird er auch torgefährlicher. Gegen Deutschland agierte er sehr enttäuschend, gegen Polen avancierte er zum großen Chancen-Vernebler.

Erwin Hoffer, 21, könnte in einigen Jahren ein international brauchbarer Konter-Stürmer werden. Auch Christian Fuchs oder Christoph Leitgeb zählen zu den Hoffnungsträgern.

4. Welche Spieler werden ihre Team-Karriere beenden?

Ivica Vastic hat zwar bei seinem Team-Comeback wieder Gefallen an Rotweißrot gefunden, das Rad der Zeit kann er aber nicht zurückdrehen. Auch Rene Aufhauser ist nicht mehr der Flinkste auf den Beinen.

Nicht auszuschließen ist hingegen ein Comeback von Paul Scharner. Für Hickersberger galt nur vor der Euro: „Ich kann mich nicht selbst lügen strafen.“

("Die Presse", Print-Ausgabe, 18.06.2008)

Testen Sie "Die Presse" 3 Wochen lang gratis: diepresse.com/testabo
Als Gast kommentieren

...oder einloggen um als registrierter Benutzer zu kommentieren (Vorteile dieser Variante)


Mit dem Absenden Ihres Kommentares erklären Sie sich mit den Forenregeln einverstanden.

*... Pflichtfelder

Sicherheitscode
(Was bringt das?)*


Schwer lesbar?
Neuen Code generieren

Verbleibende Zeichen

21 Kommentare
Gast: Frau Bures
18.06.2008 10:09
0 0

Der ist ja wie ich.

Drängt sich einfach vor und bringt sich selber ins Spiel. Eine solche Portion Selbstkritik muss einem erst einmal fehlen.

Gast: gast
18.06.2008 08:18
0 0

Kann man denn die Herrschaften nicht wieder auf die Erde zurückholen?

Wer wird denn Herrn Hickersberger nun Paroli bieten, wenn er weiter Teamchef bleiben will? Seine Freunderln vielleicht?Ein Weitermachen wäre ja noch schlimmer als die EM.Um Gottes Willen, wacht doch endlich auf, Ihr Phantasten, macht nicht noch mehr Schaden für Österreich, lachen so schon alle über uns.Ich möchte endlich positiv bestimmt sein!!!!!!!!!!!!

Gast: Champions Lüg
18.06.2008 07:32
0 0

Wäul des zwa Zwetschken san, vom gleichen Bam ...

Hickersbauer und Gusenberger, zwei Langzeit-Leistungsträger, die trotz zahlreicher lukrativer Angebote aus dem Ausland der Heimat und dem BSA - Bund Sozialistischer Antikicker - treu blieben und bleiben. Ob Faröer-Insel, ob Danau-Insel, ob EM oder EU, sie folgen der Tradition von Fredl I. aus dem edlen Geschlecht derer von Sinowatzl, der ja Präsident des ruhmreichen burgenländischen Fußballverbandes war und schon immer wußte: Es ist alles sehr kompliziert, denn ohne die Paddei bin ich nichts! Weiter so! Vielleicht könnte man noch den KHG zum ÖFB holen. Auch der Busek wäre ein Gewinn und bräuchte ein warmes Platzerl! Auf geht's!

xyz
18.06.2008 04:37
0 0

Danke, lieber Sticke und Hicke

Danke, lieber Sticke und Hicke - dank Eurer taktischen und fußballerischen Qualitäten habe ich mir erspart, eine Lokalrunde beim Heurigen bezahlen zu dürfen. Die hätte ich nämlich blechen müssen, wenn Österreich - wie schon vor der WM vom ORF propagiert - Europameister geworden wäre! Aber da Ihr in Eurer großartigen Weitsicht Stürmer mit Torriecher zu Hause gelassen und lieber lahme Enten ohne Killerinstinkt fürs Toreschießen genommen habt, bleibt mir das nun erspart. Na ja, vielleicht klappt¿s bei meinem nächsten Hole in one ...

Antworten Gast: josef
18.06.2008 14:15
0 0

Re: Danke, lieber Sticke und Hicke

Ich bin so froh darüber, dass "Das Wunder von Wien" nicht passiert ist, denn sonst wäre die nächsten 30 Jahre nach Cordoba dann nur mehr das "Wunder von Wien" permanent präsent.
3 Spiele, 1 Tor durch einen Elfmeter, viel Lärm um nichts, was da erreicht wurde. aber da wir in Österreich sind, wird diese Freunderlwirtschaft wie bisher weitergehen, der Trainer bleibt der gleiche (sein Wunsch zu bleiben ist ja auch verständlich-die Bezahlung wird nicht die schlechtete sein).
Vielleicht sollten wir auch einmal ein WM veranstalten,dann wären wir auch dabei, Ergebnis ist sdann wieder egal, so wie jetzt, es wird alles beim alten bleiben.
PS: Holland wird Europameister!

Plabutsch
18.06.2008 03:04
0 0

„Die Spieler haben endlich einmal Turniererfahrung sammeln können.“

DAS hören wir von Hickersberger, seit er Teamchef ist. "Wir haben zwar verloren - aber wertvolle Erfahrungen gesammelt." Wieviele Erfahrungen will er denn noch sammeln, bis er endlich mal ein Team beisammen hat, das reif für ein Turnier ist ?

Dank Hickersberger kann das Team jetzt auch noch die unendlich wertvolle Erfahrung sammeln, um den Platz 100 in der Weltrangliste herumzukrebsen und sich in den untersten Auslosungstöpfen zu befinden - was die Qualifikationschancen weiter vermindert.

Hat eigentlich schon einmal ein Teamchef dem österreichischen Team derart nachhaltigen Schaden zugefügt, wie dieser Meister der Demotivierung und fußballerischen Freunderlwirtschaft ?

Stickler und Hickersberger - an diesen "Erfahrungen" wird unser Team noch lange zu knabbern haben.

Gast: lachhaft
17.06.2008 18:03
0 0

Die Schweiz hat bereits gelernt und mit Hitzfeld einen TOP-Mann geholt.

Der ÖFB wird (wie immer) nichts daraus lernen und diesen "tollen Teamchef", der Ö immerhin schon bis zum 92. Weltranglistenplatz geführt hat (bald simma 3stellig, ole). Wer weiss vielleicht schafft er es noch auf die 199. Die chancen stehen nicht schlecht.

Antworten Gast: www.FIFA.com
18.06.2008 07:40
0 0

Re: Die Schweiz hat bereits gelernt und mit Hitzfeld einen TOP-Mann geholt.

Bitte, wir waren im März schon dreistellig auf Platz 102 der FIFA-Rangliste! Hinter uns Benin. Derzeit liegt Zimbabwe neun Plätze vor uns. Wenn jetzt noch die SPÖVP mit dem ÖFB fusioniert, wären auch Plätze um die 200 in Reichweite. Und das ist gut so!

Antworten Gast: Die Motivation
17.06.2008 21:03
0 0

Re: Die Schweiz hat bereits gelernt und mit Hitzfeld einen TOP-Mann geholt.

Er braucht noch ein paar Jahre für seine Pension.

0 0

Hickersbauer und Gusenberger


Hickersbauer und Gusenberger, zwei Siegertypen bleiben noch ein bisschen länger...


Antworten Gast: Up, up and away
17.06.2008 18:15
0 0

Re: Hickersbauer und Gusenberger

Erst wurde der Faröer-Pepi vom Schiedsrichter auf die Tribüne geschickt, jetzt der Ybbser-Fredi von der Löwelstraße. Wenn da alle zuverlässigen Langzeitversager auf die Tribüne geschickt werden, müssen wir das Stadion bald aufstocken.

ambrosius
17.06.2008 15:32
0 0

Weiter aufbauen - ohne Hicke

OK, Hicke hat aus einem verwahrlosten Haufen von Hundskickern ein Team geformt, das bei einer EM dabei sein darf ohne ausgelacht zu werden. Gewonnen hat er bei der EM einen Blumentopf. Bei einem Bewerb, bei dem nur der Sieg zählt, gings ihm nur ums passable Ergebnis. Mit Angshasenfußball hat man keinen Platz unter den besten Teams und auch zukünftig nur als Veranstalter ein Startrecht. Wenn wir das in Zukunft ändern wollen, muß auf die Basisarbeit Hickes aufgesetzt werden - ohne ihn! Ohne moderen Angriffsfußball (und mit dem alten Hicke ) bleibt uns der UEFA Platz 92 noch lange erhalten.

freeman
17.06.2008 14:32
0 0

Pragmatisiert den Teamchef!

Wenn man die Europameisterschaft mit einem einzigen Tor (und das aus einem Elfer) beendet wäre wohl auch etwas Selbstkritik angebracht...

Ja, die Mannschaft hat mehr gezeigt, als man noch vor ein paar Monaten erwartet hätte, aber dies ist nicht Hickersbergers Verdienst sondern den Spielern selbst zu verdanken die mit "110%" Einsatz trainiert und gespielt haben.

Die Einwechslungen waren stets unvrständlich und die Taktik des Teamchefs ein Sargnagel für den Erfolg. Die Auswahl der Spieler fürs Team blieb innerhalb des Tellerrands. Hicke hat zum zweiten Mal bewiesen, daß er nicht zum Teamchef taugt - Krankl übrigens auch nicht.

Wenn der ÖFB gescheit wäre, würde er jetzt, noch mit etwas Zeit bis zur WM-Quali einen ausländischen Trainer bestellen, kein "Cordoba"-Relikt, keinen ÖFB-Haberer, keinen Ja-Sager. Aber dieser Satz steht im Konjunktiv...

Re: Pragmatisiert den Teamchef!/freeman

Was Sie an Vorschlägen posten, hat sehr viel Gewicht und ist mehr als überlegenswert. Was Sie hingegen zu Beginn an "Verdienstzurechnung" schreiben, lässt ein wenig an Ihrem Kurzzeitgedächtnis zweifeln. Es war sehr wohl Hickersberger, der die Spieler mit für sie völlig neuen Trainingsmethoden bekannt machte, die zu Beginn von ihnen (und von den Vereinstrainern) sehr belächelt wurden. Nun, ganz so schlecht dürften sie wohl nicht gewesen sein, denn die österreichische Mannschaft hat sich, was Kraft und Ausdauer anbelangt, auf sehr hohem internationalem Niveau präsentiert. Doch darauf kommt's allein nicht an, wie Sie richtig anmerken. Allerdings ist hier nicht nur der (ein neuer) Teamchef gefragt. An den österreichischen Grundvoraussetzungen würde auch z.B ein Herr Hitzfeld grandiosest scheitern.

Antworten Antworten chrisemann
17.06.2008 15:27
0 0

wer ist Roger Spry ?

Dass die Mannschaft physisch so fit war ist sicher nicht der Verdienst von Hicke. Da muss ich Herrn Freeman schon recht geben!
Meiner Meinung sind Stickler und Hicke fehl am Platz, aber die beiden halten sich gegenseitig die "Stange" "ggg"!
Schon ein Wahnsinn wie sich ein Arbeitnehmer (Hicke)aussuchen kann, ob er seinen Vertrag auch bei nicht Erfüllung des Auftrageziels verlängert oder nicht.
Pragmatisiert ist zwar der falsche Begriff aber trotzdem treffend.

strastwitze

Re: wer ist Roger Spry ?/chrisemann

Genauso spöttisch haben seinerzeit Vereins- und andere Trainer, Spieler und "österreichische" Funktionäre gefragt, als Roger spry "installiert" wurde. Wie ich ja zugebe: er war (ist) bei weitem nicht alles, aber doch gut! Ob der neue (alte) Teamchef jetzt Hickersberger, Moreno, Scolari, oder sonstwie heißt, ist - mittelfristig - völlig egal, solange die Vereine nicht aufwachen und den Profifußball in Österreich endlich so einführen, wie es sich gehört: mit erstklassiger Nachwuchsarbeit! Angeblich gibt's die ja schon - hin bis zur U 21. Doch danach kommen wieder drittklassige Spieler mit unaussprechlichen Namen aber mehr als ansprechenden Einkommen und letztklassigen Leistungen - toleriert und honoriert von den Anhängern und deren Klubs. Die "österreichische Krankheit" eben.

Antworten Antworten freeman
17.06.2008 15:09
0 0

Vielleicht wäre er ja ein guter Konditionstrainer,

aber "neue Trainingsmethoden" sind nur ein winziger Teil dessen, was einen guten Teamchef ausmacht.

roger
17.06.2008 14:22
0 0

Gefährliche Drohung 2

Die Elimination von Maierhofer:
Hätte Hicke Hoffer und Maierhofer im Kader gelassen, wäre er fast gezwungen gewesen, die beiden auch aufzustellen. So hat er - taktisch aus seiner Sicht klug - Maierhofer eliminiert, daher konnte er Hoffer auch auf der Bank lassen. Anders wär es fast nicht möglich gewesen, seine Lieblinge Linz und Kienast mit EM-Einsätzen zu belohnen.

Hicke will weiter Teamchef bleiben = Gefährliche Drohung
Deshalb: Hicke und Sticke raus!!

roger
17.06.2008 14:20
0 0

Gefährliche Drohung 1

Die Auswahl des Teamchefs:
Der Fisch beginnt bekanntlich beim Kopf zu stinken. Nicht umsonst möchte Stickler, dass Hicke Teamchef bleibt. Wir bräuchten einen anerkannten internationalen Fachmann wie Beenhacker, Hidding, Rehagel oder Hitzfeld, jeden, nur keinen Österreicher aus dem Raum Wien. Die „Wiener“ wissen nämlich ganz genau, wenn wir einen von „uns“ nehmen, dann haben wir Einfluss und bringen unsere Haberer bequem unter.

Die Auswahl des Kaders:
Zuerst nimmt Hicke die Richtigen, statt die Besten. Dann stellt er von den Richtigen nicht mal die Besten auf. Das Festhalten an Ivanschitz wird mir für immer ein Rätsel bleiben. Was der zusammenkickt, ist bestenfalls Alibifußball. Außerdem war Ivanschitz dafür verantwortlich, dass Scharner nicht zurück ins Team durfte. Die Rückkehr von Vastic konnte er zwar nicht verhindern, aber er erreichte zumindest, dass Vastic nur dann spielen durfte, wenn’s nicht läuft.


Gast: Coco
17.06.2008 13:49
0 0

ein sesselkleber in bester oesterreichischen tradition!

nur ER sieht nicht wo das problem ist!... muahahahaha Leute, es ist egal OB in der politik, ob tirol SPOEVP bla bla bla, ob kanzler bla bla bla, ob Innenminister bla bla bla, ob EM bla bla bla, und und und (die liste ist lang oder?!). der oesterreicher ist nicht in der lage sich im spiegel zu schauen und vor allem zu erkennen dass er richtig SUCKT!!! wie immer, alles wird schoen geredet und verneint bis sich die balken biegen. wenn es sein muss wird einfach GELOGEN bis verlogenheit wieder "normal" erscheint und man hofft doch dass IRGENDWANN mal die menschen einfach wegschauen und vergessen!... ;-) ein tipp: weg mit dem kerl! in jedem dorf in suedamerika, sogar bei jeder dorfmannschaft, gibt es bestimmt bessere coachs und spieler als bei der oesterreichischen mannschaft. einfach herholen und schauen OB man nicht von ihnen etwas neues LERNEN kann. doch dazu gehoert Selbstkritik, Ehrlichkeit, und einen schuss Demut, etwas was die oesterreicher gar nicht so gut vertragen! (postings!)

Antworten Gast: Peter
24.06.2008 08:06
0 0

Re: ein sesselkleber in bester oesterreichischen tradition!

Bei 42.000 € p.M. würde ich auch bleiben.......