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Euro 08: Hickersberger bleibt wohl Teamchef

17.06.2008 | 14:52 |   (DiePresse.com)

"Sofern nichts Unvorhergesehenes passiert", werde er Nationaltrainer bleiben, meinte "Hicke" am Dienstag. In den nächsten zwei bis drei Wochen soll laut ÖFB-Präsident Stickler die Entscheidung fallen.

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Der österreichische Fußball-Teamchef wird ziemlich sicher weiterhin Josef Hickersberger heißen. Der 60-Jährige betonte am Dienstag während der letzten ÖFB-Pressekonferenz im Euro-Quartier in Stegersbach und vor allem danach seine Bereitschaft, die rot-weiß-rote Auswahl in die Qualifikation für die WM 2010 führen zu wollen. Die endgültige Entscheidung über eine vorzeitige Verlängerung des mit Ende dieses Jahres auslaufenden Vertrags dürfte im Rahmen einer Präsidiumssitzung des Verbandes am 24. Juni fallen.

Er werde Nationaltrainer bleiben, "sofern nichts Unvorhergesehenes passiert", sagte Hickersberger im Anschluss an die Pressekonferenz und ergänzte, sein voraussichtlicher Verbleib beim ÖFB und sein Verzicht auf eine neuerliche Tätigkeit im arabischen Raum sei "eigentlich eine Entscheidung für die Familie, für die Enkelkinder". Außerdem sei er noch jung genug für den Job. "Natürlich könnte ich in Pension gehen, aber so alt fühle ich mich wieder auch nicht."

"Verpflichtung der Mannschaft gegenüber"

Das Teamchef-Amt bei der Heim-EM auszuüben, war für Hickersberger nach eigenen Angaben die größte Herausforderung in seiner Karriere. "Jetzt gibt es diese Motivation nicht mehr, aber dafür die Verpflichtung der Mannschaft gegenüber, weiterzumachen", erklärte der Niederösterreicher, für dessen Vertragsverlängerung sich die Spieler deutlich ausgesprochen hatten. Deshalb liege der Anteil der Spieler an seiner Entscheidung, zu bleiben, auch bei "100 Prozent".

"Hicke" will den zuletzt sichtbaren Aufwärtstrend mit seiner Mannschaft weiter fortsetzen. "Die Entwicklung macht mich zuversichtlich, weil sie in den letzten Wochen rasant gewesen ist und ich das Gefühl bekommen habe, dass wir gegen Teams mit viel mehr Qualität mithalten und sie mit etwas Glück auch besiegen können", sagte der Coach, dessen Bilanz in seiner zweiten Amtszeit bei 5 Siegen, 9 Remis und 13 Niederlagen (Torverhältnis 29:39) steht.

In den zweieinhalb Jahren seit Beginn seiner Tätigkeit sei ein Vertrauensverhältnis zu den Spielern entstanden, "und auf dieser Vertrauensbasis kann man ganz gut aufbauen und weitermachen", meinte Hickersberger, der noch genau weiß, wie heftig sein Trainerstuhl im Oktober 2006 und im Oktober 2007 gewackelt hat. "Jeder kann sich erinnern, dass mir ein paar Leute einige Male am liebsten das Kamel vor die Tür gestellt hätten, damit ich in die Wüste reite."

"Hicke" wohl bis 2009

Nun aber deutet alles darauf hin, dass der 60-Jährige zumindest bis Herbst 2009 im ÖFB-Sattel sitzt, auch wenn er seinen Verbleib an gewisse Bedingungen knüpft. Vor allem die geplante Reduzierung der finanziellen Aufwendungen für den Betreuerstab will Hickersberger nicht hinnehmen. "Es geht darum, in welcher Art und Weise jetzt verkleinert wird."

Der Teamchef möchte auf die Mitarbeit des (teuren) ÖFB-Conditioning-Coaches Roger Spry nicht verzichten, auf der anderen Seite will ÖFB-Präsident Friedrich Stickler Sparmaßnahmen setzen. "Wir müssen trotz aller sportlichen Ziele auch auf das Geld schauen", betonte Stickler, sagte kurz darauf aber auch: "Wir werden nicht das, von dem wir überzeugt sind, weglassen."

Der ÖFB-Chef zeigte sich voll des Lobes für die Arbeit von Spry ("Er hat die Mannschaft auf ein hohes Niveau gebracht"), erwägt aber offensichtlich dennoch eine abgespeckte Kooperation mit dem Briten. "Einen Spry in dieser Intensität werden wir uns nicht mehr leisten können, aber wir werden andere Möglichkeiten finden, mit ihm zusammenzuarbeiten."

Entscheidung "in zwei, drei Wochen"

Neben der Problematik um die weitere Zusammensetzung von Hickersbergers Mitarbeiterstab, der laut Stickler "in zwei, drei Wochen" stehen soll, fehlt für eine Vertrags-Verlängerung auch noch die Zustimmung des ÖFB-Präsidiums. In diesem Zusammenhang ortet der ÖFB-Präsident allerdings keine Probleme. "Hickersberger genießt bei mir und bei meinen Präsidiums-Kollegen große Zustimmung und Anerkennung. Er hat eine ganz besondere Art, mit jungen Spielen zu arbeiten. Er hat auch noch andere Vorzüge, aber das ist einer seiner größten", lautete die von Stickler vorgenommene Teamchef-Einsetzung.

Sticklers Bereitschaft einer weiteren Zusammenarbeit mit "Hicke" wurde vom vorzeitigen Scheitern bei der Heim-EM nicht beeinflusst. "Natürlich muss man sich hohe Ziele setzen, aber es hängt auch davon ab, wie man scheitert, und da müssen wir uns nicht schämen", betonte der 59-Jährige und gab als Parole aus: "Wir stehen wieder auf und kämpfen weiter."

Die großen Erfolge blieben zwar in diesem EM-Turnier aus, sollen nun aber in der bevorstehenden WM-Quali eingefahren werden, auf die Hickersberger schon einen Ausblick wagte. "Die Chancen, die Qualifikation zu schaffen, kann ich mir ausrechnen, die sind wahrscheinlich geringer, als bei der EM das Viertelfinale zu erreichen", meinte "Hicke", zeigte sich jedoch schon jetzt für die erste Partie am 6. September in Wien gegen Frankreich optimistisch, weil beim Vize-Weltmeister nach der EM wohl ein Umbruch bevorstehe. "Und das haben wir beim Erstellen des Turnierplans einkalkuliert."

Scharner vor Comeback?

Ob der 38-Jährige Ivica Vastic weiterhin ein Thema für die ÖFB-Auswahl sein könnte, wollte Hickersberger nicht bestätigen. "Es wird einige Spieler geben, die in der WM-Qualifikation nicht mehr dabei sind. Aber was Vastic betrifft, kann man das jetzt noch nicht sagen." Während der Austro-Kroate sein letztes Länderspiel möglicherweise schon hinter sich hat, könnte mit Paul Scharner ein alter Bekannter zurückkehren. "Jetzt beginnt ein neues Kapitel. Ich gehe davon aus, dass er auch in der WM-Qualifikation wieder für Österreich spielen will."

Zu möglichen Fehlern in seiner zweiten Amtszeit wollte sich der Coach nicht explizit äußern. "Niemand macht alles richtig im Leben. Aber im Großen und Ganzen habe ich mir keine Gedanken in diese Richtung gemacht. Ich habe mir jede Entscheidung sehr genau überlegt", betonte "Hicke".

Zwiespältige Bilanz

Die sportliche Bilanz fiel am Tag nach der 0:1-Niederlage gegen Deutschland und dem damit verbundenen EM-Ausscheiden zwiespältig aus. Das hochgesteckte Ziel Viertelfinale habe man wohl verpasst, die durch das Turnier weiter beschleunigte Entwicklung der Mannschaft gebe aber Anlass zur Hoffnung, erklärte der ÖFB-Trainer.

"Chancen nicht richtig genützt"

"Wir haben uns ein ähnliches Spiel erwartet, und dass Deutschland dominiert", meinte Hickersberger. "Wir haben uns erhofft, dass wir mit unseren schnellen Spitzen den deutschen Verteidigern bei Gegenangriffen Probleme bereiten können. Das ist uns aber nicht gelungen, weil wir die wenigen Chancen nicht richtig genützt haben."

Ivica Vastic, der mit seinem Elfmetertor im Polen-Spiel Österreich bis zuletzt im Viertelfinal-Rennen gehalten hatte, sei für Hickersberger angesichts der Lage keine Wechsel-Alternative gewesen. "Wir hatten die Probleme ganz vorne, uns fehlte da die Durchschlagskraft. Vastic kommt aus der zweiten Reihe, es war uns da nicht mehr möglich zu kombinieren, weil Deutschland in der Verteidigung sehr kompakt gestanden ist. Das ist aber seine Stärke. Daher konnte er uns nicht so gut helfen", begründete der Niederösterreicher, der Vastic aber nochmals für seinen Einsatz dankte.

"Wir haben uns das große Ziel gesteckt, das Viertelfinale zu erreichen", erinnerte Hickersberger, der vermutete, dass man sich auf sportlichem Wege nicht für die EM qualifizieren hätte können. "Wenn man sich große Ziele steckt, ist es normal, diese nicht immer zu erreichen. Das Erreichen des Viertelfinales wäre für uns so gewesen, wie der Europameistertitel für Deutschland."

"Respekt gewonnen"

Die Perspektiven seien aber durchaus gut: "Die Mannschaft hat sich in den letzten Monaten sehr gut entwickelt. Sie hat Respekt gewonnen und Turniererfahrung." Das sei "das Wichtigste in einem österreichischem Fußballerleben. Ich war als Spieler und Trainer bei Weltmeisterschaften, ich weiß das aus eigener Erfahrung. Aber ein EM ist von der Klasse des Turniers her noch darüberzustellen."

"Wir haben in unseren ersten beiden Spielen die Punkte, die wir uns erhofft haben, leider nicht erreicht. Aus vier Punkten ist ein Pünktchen geworden. Gegen Polen hätte es ein Sieg sein müssen", stellte der Niederösterreicher trocken fest. "Hicke" fand aber auch Worte des Lobes: "Wir haben da in den ersten 30 Minuten sensationell gespielt, diese Leistung hätte ich der Mannschaft nicht zugetraut. Genauso wie ich es ihr nicht zugetraut hatte, dass sie Kroatien konditionell gegen Ende des Spiels dominiert. Wir haben uns sehr gut vorbereitet, waren seit 8. Mai, länger als jede andere Nationalmannschaft, zusammen. Es hat alles gepasst, sonst wären die Spieler nicht so fit gewesen."

Daher habe er sich am Dienstag bei seinen Spielern für die Leistung, den Einsatz und die Leidenschaft bedankt. "Ich denke, dass das in Österreich gut angekommen ist. Die Mannschaft hat in den vergangenen zwei Jahren sehr viel mitgemacht, wurde verspottet und verhöhnt und ist gewachsen."

Hausaufgaben für die Spieler

Er habe den Spielern erklärt, "dass der Unterschied zu anderen Turnierteilnehmern, zu einem Qualifikations-Gruppensieger wie Polen, nicht so groß ist, wie wir ihn erwartet haben, und dass wir daran arbeiten müssen, ihn kleiner zu machen." Das sei aber nur möglich, "wenn jeder individuell im Verein mehr an sich arbeitet. Das geht nicht bei der Nationalmannschaft, da haben wir zu wenig Zeit."

Schiedsrichter Manuel Mejuto-Gonzalez , aber besonders dem vierten Unparteiischen, Damir Skomina, sprach "Hicke", der wie DFB-Coach Jogi Löw in der 40. Minute auf die Tribüne verbannt worden war ("Wir wissen nicht warum"), seine besondere "Wertschätzung" aus: "Das war eine besondere Leistung. Er ist in die Geschichte eingegangen. Es war schön auf der Ehrentribüne zu sitzen, und ich wäre sonst nicht in den Genuss gekommen, Angela Merkel zum Sieg zu gratulieren." Hickersberger kam entgegen den anderslautenden Vorschriften ("Ich glaubte, mich verhört zu haben") in der Halbzeit zwar in die Kabine, musste diese schließlich aber wieder verlassen.

"Euro noch nicht vorbei"

Insgesamt sei es aber "unglaublich" gewesen, die im Lande vorhandene Euphorie zu spüren. Im übrigen sei die "Euro noch nicht vorbei. Für alle Österreicher geht es erst richtig los. Wir werden Fußballfeste feiern. Das wird auch mir Spaß machen, der Spaßfaktor ist bei mir bisher etwas zu kurz gekommen", sagte Hickersberger. Er werde alle weiteren Spiele in Wien besuchen und "die Fußballbegeisterung der ausländischen Gäste teilen".

(APA)

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21 Kommentare
Gast: Frau Bures
18.06.2008 10:09
0 0

Der ist ja wie ich.

Drängt sich einfach vor und bringt sich selber ins Spiel. Eine solche Portion Selbstkritik muss einem erst einmal fehlen.

Gast: gast
18.06.2008 08:18
0 0

Kann man denn die Herrschaften nicht wieder auf die Erde zurückholen?

Wer wird denn Herrn Hickersberger nun Paroli bieten, wenn er weiter Teamchef bleiben will? Seine Freunderln vielleicht?Ein Weitermachen wäre ja noch schlimmer als die EM.Um Gottes Willen, wacht doch endlich auf, Ihr Phantasten, macht nicht noch mehr Schaden für Österreich, lachen so schon alle über uns.Ich möchte endlich positiv bestimmt sein!!!!!!!!!!!!

Gast: Champions Lüg
18.06.2008 07:32
0 0

Wäul des zwa Zwetschken san, vom gleichen Bam ...

Hickersbauer und Gusenberger, zwei Langzeit-Leistungsträger, die trotz zahlreicher lukrativer Angebote aus dem Ausland der Heimat und dem BSA - Bund Sozialistischer Antikicker - treu blieben und bleiben. Ob Faröer-Insel, ob Danau-Insel, ob EM oder EU, sie folgen der Tradition von Fredl I. aus dem edlen Geschlecht derer von Sinowatzl, der ja Präsident des ruhmreichen burgenländischen Fußballverbandes war und schon immer wußte: Es ist alles sehr kompliziert, denn ohne die Paddei bin ich nichts! Weiter so! Vielleicht könnte man noch den KHG zum ÖFB holen. Auch der Busek wäre ein Gewinn und bräuchte ein warmes Platzerl! Auf geht's!

xyz
18.06.2008 04:37
0 0

Danke, lieber Sticke und Hicke

Danke, lieber Sticke und Hicke - dank Eurer taktischen und fußballerischen Qualitäten habe ich mir erspart, eine Lokalrunde beim Heurigen bezahlen zu dürfen. Die hätte ich nämlich blechen müssen, wenn Österreich - wie schon vor der WM vom ORF propagiert - Europameister geworden wäre! Aber da Ihr in Eurer großartigen Weitsicht Stürmer mit Torriecher zu Hause gelassen und lieber lahme Enten ohne Killerinstinkt fürs Toreschießen genommen habt, bleibt mir das nun erspart. Na ja, vielleicht klappt¿s bei meinem nächsten Hole in one ...

Antworten Gast: josef
18.06.2008 14:15
0 0

Re: Danke, lieber Sticke und Hicke

Ich bin so froh darüber, dass "Das Wunder von Wien" nicht passiert ist, denn sonst wäre die nächsten 30 Jahre nach Cordoba dann nur mehr das "Wunder von Wien" permanent präsent.
3 Spiele, 1 Tor durch einen Elfmeter, viel Lärm um nichts, was da erreicht wurde. aber da wir in Österreich sind, wird diese Freunderlwirtschaft wie bisher weitergehen, der Trainer bleibt der gleiche (sein Wunsch zu bleiben ist ja auch verständlich-die Bezahlung wird nicht die schlechtete sein).
Vielleicht sollten wir auch einmal ein WM veranstalten,dann wären wir auch dabei, Ergebnis ist sdann wieder egal, so wie jetzt, es wird alles beim alten bleiben.
PS: Holland wird Europameister!

Plabutsch
18.06.2008 03:04
0 0

„Die Spieler haben endlich einmal Turniererfahrung sammeln können.“

DAS hören wir von Hickersberger, seit er Teamchef ist. "Wir haben zwar verloren - aber wertvolle Erfahrungen gesammelt." Wieviele Erfahrungen will er denn noch sammeln, bis er endlich mal ein Team beisammen hat, das reif für ein Turnier ist ?

Dank Hickersberger kann das Team jetzt auch noch die unendlich wertvolle Erfahrung sammeln, um den Platz 100 in der Weltrangliste herumzukrebsen und sich in den untersten Auslosungstöpfen zu befinden - was die Qualifikationschancen weiter vermindert.

Hat eigentlich schon einmal ein Teamchef dem österreichischen Team derart nachhaltigen Schaden zugefügt, wie dieser Meister der Demotivierung und fußballerischen Freunderlwirtschaft ?

Stickler und Hickersberger - an diesen "Erfahrungen" wird unser Team noch lange zu knabbern haben.

Gast: lachhaft
17.06.2008 18:03
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Die Schweiz hat bereits gelernt und mit Hitzfeld einen TOP-Mann geholt.

Der ÖFB wird (wie immer) nichts daraus lernen und diesen "tollen Teamchef", der Ö immerhin schon bis zum 92. Weltranglistenplatz geführt hat (bald simma 3stellig, ole). Wer weiss vielleicht schafft er es noch auf die 199. Die chancen stehen nicht schlecht.

Antworten Gast: www.FIFA.com
18.06.2008 07:40
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Re: Die Schweiz hat bereits gelernt und mit Hitzfeld einen TOP-Mann geholt.

Bitte, wir waren im März schon dreistellig auf Platz 102 der FIFA-Rangliste! Hinter uns Benin. Derzeit liegt Zimbabwe neun Plätze vor uns. Wenn jetzt noch die SPÖVP mit dem ÖFB fusioniert, wären auch Plätze um die 200 in Reichweite. Und das ist gut so!

Antworten Gast: Die Motivation
17.06.2008 21:03
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Re: Die Schweiz hat bereits gelernt und mit Hitzfeld einen TOP-Mann geholt.

Er braucht noch ein paar Jahre für seine Pension.

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Hickersbauer und Gusenberger


Hickersbauer und Gusenberger, zwei Siegertypen bleiben noch ein bisschen länger...


Antworten Gast: Up, up and away
17.06.2008 18:15
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Re: Hickersbauer und Gusenberger

Erst wurde der Faröer-Pepi vom Schiedsrichter auf die Tribüne geschickt, jetzt der Ybbser-Fredi von der Löwelstraße. Wenn da alle zuverlässigen Langzeitversager auf die Tribüne geschickt werden, müssen wir das Stadion bald aufstocken.

ambrosius
17.06.2008 15:32
0 0

Weiter aufbauen - ohne Hicke

OK, Hicke hat aus einem verwahrlosten Haufen von Hundskickern ein Team geformt, das bei einer EM dabei sein darf ohne ausgelacht zu werden. Gewonnen hat er bei der EM einen Blumentopf. Bei einem Bewerb, bei dem nur der Sieg zählt, gings ihm nur ums passable Ergebnis. Mit Angshasenfußball hat man keinen Platz unter den besten Teams und auch zukünftig nur als Veranstalter ein Startrecht. Wenn wir das in Zukunft ändern wollen, muß auf die Basisarbeit Hickes aufgesetzt werden - ohne ihn! Ohne moderen Angriffsfußball (und mit dem alten Hicke ) bleibt uns der UEFA Platz 92 noch lange erhalten.

freeman
17.06.2008 14:32
0 0

Pragmatisiert den Teamchef!

Wenn man die Europameisterschaft mit einem einzigen Tor (und das aus einem Elfer) beendet wäre wohl auch etwas Selbstkritik angebracht...

Ja, die Mannschaft hat mehr gezeigt, als man noch vor ein paar Monaten erwartet hätte, aber dies ist nicht Hickersbergers Verdienst sondern den Spielern selbst zu verdanken die mit "110%" Einsatz trainiert und gespielt haben.

Die Einwechslungen waren stets unvrständlich und die Taktik des Teamchefs ein Sargnagel für den Erfolg. Die Auswahl der Spieler fürs Team blieb innerhalb des Tellerrands. Hicke hat zum zweiten Mal bewiesen, daß er nicht zum Teamchef taugt - Krankl übrigens auch nicht.

Wenn der ÖFB gescheit wäre, würde er jetzt, noch mit etwas Zeit bis zur WM-Quali einen ausländischen Trainer bestellen, kein "Cordoba"-Relikt, keinen ÖFB-Haberer, keinen Ja-Sager. Aber dieser Satz steht im Konjunktiv...

Re: Pragmatisiert den Teamchef!/freeman

Was Sie an Vorschlägen posten, hat sehr viel Gewicht und ist mehr als überlegenswert. Was Sie hingegen zu Beginn an "Verdienstzurechnung" schreiben, lässt ein wenig an Ihrem Kurzzeitgedächtnis zweifeln. Es war sehr wohl Hickersberger, der die Spieler mit für sie völlig neuen Trainingsmethoden bekannt machte, die zu Beginn von ihnen (und von den Vereinstrainern) sehr belächelt wurden. Nun, ganz so schlecht dürften sie wohl nicht gewesen sein, denn die österreichische Mannschaft hat sich, was Kraft und Ausdauer anbelangt, auf sehr hohem internationalem Niveau präsentiert. Doch darauf kommt's allein nicht an, wie Sie richtig anmerken. Allerdings ist hier nicht nur der (ein neuer) Teamchef gefragt. An den österreichischen Grundvoraussetzungen würde auch z.B ein Herr Hitzfeld grandiosest scheitern.

Antworten Antworten chrisemann
17.06.2008 15:27
0 0

wer ist Roger Spry ?

Dass die Mannschaft physisch so fit war ist sicher nicht der Verdienst von Hicke. Da muss ich Herrn Freeman schon recht geben!
Meiner Meinung sind Stickler und Hicke fehl am Platz, aber die beiden halten sich gegenseitig die "Stange" "ggg"!
Schon ein Wahnsinn wie sich ein Arbeitnehmer (Hicke)aussuchen kann, ob er seinen Vertrag auch bei nicht Erfüllung des Auftrageziels verlängert oder nicht.
Pragmatisiert ist zwar der falsche Begriff aber trotzdem treffend.

strastwitze

Re: wer ist Roger Spry ?/chrisemann

Genauso spöttisch haben seinerzeit Vereins- und andere Trainer, Spieler und "österreichische" Funktionäre gefragt, als Roger spry "installiert" wurde. Wie ich ja zugebe: er war (ist) bei weitem nicht alles, aber doch gut! Ob der neue (alte) Teamchef jetzt Hickersberger, Moreno, Scolari, oder sonstwie heißt, ist - mittelfristig - völlig egal, solange die Vereine nicht aufwachen und den Profifußball in Österreich endlich so einführen, wie es sich gehört: mit erstklassiger Nachwuchsarbeit! Angeblich gibt's die ja schon - hin bis zur U 21. Doch danach kommen wieder drittklassige Spieler mit unaussprechlichen Namen aber mehr als ansprechenden Einkommen und letztklassigen Leistungen - toleriert und honoriert von den Anhängern und deren Klubs. Die "österreichische Krankheit" eben.

Antworten Antworten freeman
17.06.2008 15:09
0 0

Vielleicht wäre er ja ein guter Konditionstrainer,

aber "neue Trainingsmethoden" sind nur ein winziger Teil dessen, was einen guten Teamchef ausmacht.

roger
17.06.2008 14:22
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Gefährliche Drohung 2

Die Elimination von Maierhofer:
Hätte Hicke Hoffer und Maierhofer im Kader gelassen, wäre er fast gezwungen gewesen, die beiden auch aufzustellen. So hat er - taktisch aus seiner Sicht klug - Maierhofer eliminiert, daher konnte er Hoffer auch auf der Bank lassen. Anders wär es fast nicht möglich gewesen, seine Lieblinge Linz und Kienast mit EM-Einsätzen zu belohnen.

Hicke will weiter Teamchef bleiben = Gefährliche Drohung
Deshalb: Hicke und Sticke raus!!

roger
17.06.2008 14:20
0 0

Gefährliche Drohung 1

Die Auswahl des Teamchefs:
Der Fisch beginnt bekanntlich beim Kopf zu stinken. Nicht umsonst möchte Stickler, dass Hicke Teamchef bleibt. Wir bräuchten einen anerkannten internationalen Fachmann wie Beenhacker, Hidding, Rehagel oder Hitzfeld, jeden, nur keinen Österreicher aus dem Raum Wien. Die „Wiener“ wissen nämlich ganz genau, wenn wir einen von „uns“ nehmen, dann haben wir Einfluss und bringen unsere Haberer bequem unter.

Die Auswahl des Kaders:
Zuerst nimmt Hicke die Richtigen, statt die Besten. Dann stellt er von den Richtigen nicht mal die Besten auf. Das Festhalten an Ivanschitz wird mir für immer ein Rätsel bleiben. Was der zusammenkickt, ist bestenfalls Alibifußball. Außerdem war Ivanschitz dafür verantwortlich, dass Scharner nicht zurück ins Team durfte. Die Rückkehr von Vastic konnte er zwar nicht verhindern, aber er erreichte zumindest, dass Vastic nur dann spielen durfte, wenn’s nicht läuft.


Gast: Coco
17.06.2008 13:49
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ein sesselkleber in bester oesterreichischen tradition!

nur ER sieht nicht wo das problem ist!... muahahahaha Leute, es ist egal OB in der politik, ob tirol SPOEVP bla bla bla, ob kanzler bla bla bla, ob Innenminister bla bla bla, ob EM bla bla bla, und und und (die liste ist lang oder?!). der oesterreicher ist nicht in der lage sich im spiegel zu schauen und vor allem zu erkennen dass er richtig SUCKT!!! wie immer, alles wird schoen geredet und verneint bis sich die balken biegen. wenn es sein muss wird einfach GELOGEN bis verlogenheit wieder "normal" erscheint und man hofft doch dass IRGENDWANN mal die menschen einfach wegschauen und vergessen!... ;-) ein tipp: weg mit dem kerl! in jedem dorf in suedamerika, sogar bei jeder dorfmannschaft, gibt es bestimmt bessere coachs und spieler als bei der oesterreichischen mannschaft. einfach herholen und schauen OB man nicht von ihnen etwas neues LERNEN kann. doch dazu gehoert Selbstkritik, Ehrlichkeit, und einen schuss Demut, etwas was die oesterreicher gar nicht so gut vertragen! (postings!)

Antworten Gast: Peter
24.06.2008 08:06
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Re: ein sesselkleber in bester oesterreichischen tradition!

Bei 42.000 € p.M. würde ich auch bleiben.......