Adidas rüstet EM-Favoriten aus, Nike aber mehr Teams

04.06.2012 | 11:22 |   (DiePresse.com)

Bei der Ausrüstung für die Mannschaften bei der Fußball-EM liegen Nike und Adidas Kopf an Kopf.

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Sportlicher Erfolg bringt wirtschaftlichen Erfolg: Je weiter die Teams bei der Fußball-Europameisterschaft in Polen und der Ukraine kommen, desto besser verkaufen sich in der Regel ihre Trikots. Es ist ein traditionell lukratives Geschäft für die führenden Sportartikel-Hersteller. Bei der EM läuft es wieder einmal auf ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Adidas und Nike hinaus.

Gemessen an den Wettquoten sind Titelverteidiger Spanien und Deutschland die Top-Favoriten des Turniers. Beide stehen bei Adidas unter Vertrag und werden mit den berühmten drei Streifen auflaufen. Der Konzern aus dem fränkischen Herzogenaurach rüstet insgesamt sechs der 16 Mannschaften aus. Russland könnte dabei für eine Überraschung sorgen. Den anderen Teams - Griechenland, Dänemark und der Ukraine - wird nicht viel zugetraut.

Puma spielt nur Nebenrolle

Der Erzrivale Nike, weltweit die Nummer eins der Branche, im Fußball-Geschäft aber etwas kleiner als Adidas, könnte ebenfalls groß auftrumpfen. Zusammen mit der noch zum US-Konzern gehörenden Marke Umbro hat Nike acht Mannschaften im Portfolio. Darunter sind die Deutschland-Gruppengegner Niederlande und Portugal. Vor allem Holland wird hoch gehandelt. Von Frankreich und England wird erwartet, dass sie wieder bessere Leistungen zeigen als bei den letzten großen Turnieren. Auch Kroatien und Schweden sind nicht zu unterschätzen.

Puma bleibt wie so oft bei Europameisterschaften nur eine Nebenrolle. In Trikots mit der springenden Raubkatze treten lediglich Italien und Tschechien an. Puma ist meist bei Weltmeisterschaften besser vertreten, weil das Unternehmen viele afrikanische Teams unter Vertrag hat.

Es folgt ein Überblick über die Teams der Sport-Ausrüster:

ADIDAS: Deutschland, Spanien, Russland, Griechenland, Dänemark und die Ukraine

NIKE: Niederlande, Frankreich, Portugal, Kroatien und Polen

UMBRO: England, Schweden und Irland

PUMA: Italien und Tschechien

 

(APA)

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