Fußball: Prudlo nicht mehr Wacker-Sportdirektor

"Offenbar ist der Druck von außen auf den Verein sehr groß geworden", nennt Oliver Prudlo als Erklärung für sein Aus in Innsbruck. Suche nach einer "Tiroler Gallionsfigur" läuft.

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Innsbruck. Der Fußball-Bundesligist Wacker Innsbruck hat sich am Mittwoch von Sportdirektor Oliver Prudlo getrennt. Prudlos bisherige Aufgaben werden interimsmäßig von Cheftrainer Roland Kirchler, Geschäftsführer Gerald Schwaninger und Teammanager Gogo Feistmantl übernommen. Prudlos Vertrag wäre noch bis Jahresende gelaufen.

"Offenbar ist der Druck von außen auf den Verein zuletzt sehr groß geworden", meinte Prudlo zu seinem nicht freiwilligen Abschied. "Wie der Fußball für mich schon immer war, so war auch diese Zeit faszinierend. Ich wünsche nun der Mannschaft sowie dem Trainerstab alles erdenklich Gute im Kampf um den Klassenerhalt", erklärte der 44-jährige, langjährige Innsbruck-Kicker.

Club-Präsident Kaspar Plattner bilanzierte nach der Ära Prudlo sehr positiv: "Oliver Prudlo hat in den vergangenen vier Jahren Großartiges für den Verein geleistet. Ihm gebührt ein wesentlicher Anteil am Aufstieg und der Etablierung in der Bundesliga. Dafür möchte ich mich im Namen des Vereins bei ihm bedanken."

Laut Tiroler Medienberichten war der Abgang des gebürtigen Wieners auch eine Folge von Forderungen der Geldgeber. Sie wollen offensichtlich eine "Tiroler Galionsfigur" in der Funktion des Sportdirektors sehen, berichtete die "Tiroler Tageszeitung".

 

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