Austria: "Wir müssen niemanden verkaufen"

17.05.2013 | 15:27 |   (DiePresse.com)

Die violette Erfolgstruppe soll zusammengehalten werden. "Wir sind nicht verhandlungsbereit", erklärte Sport-Vorstand Thomas Parits.

Drucken Versenden AAA
Schriftgröße
Kommentieren

Die Austria möchte sich auf dem sommerlichen Transfermarkt defensiv verhalten. Die aktuelle Erfolgstruppe soll um fast jeden Preis zusammengehalten werden. "Wir sind nicht verhandlungsbereit, that's it", meinte Sport-Vorstand Thomas Parits am Freitag. "Unser großer Vorteil ist: Wir müssen niemanden verkaufen", erklärte auch Wirtschafts-Vorstand Markus Kraetschmer angesichts der positiven finanziellen Entwicklung in den vergangenen Jahren.

Dass heiß begehrte Erfolgsgaranten wie Philipp Hosiner (Vertrag bis 2015) oder Markus Suttner (2016) aber dennoch wohl nur schwer zu halten sein werden, dessen ist man sich bewusst. Darum kämpfen wolle man jedoch auf jeden Fall. "Wir wollen mit der stärkst möglichen Mannschaft in die Champions-League-Qualifikation gehen", versicherte Parits, dem im Gegenzug auch jede Menge wechselbereite Kicker angeboten werden.

Parits hat die Vertragsverhandlungen mit den Spielern bewusst nach hinten hinausgeschoben, um den Fokus voll auf das mögliche Double zu richten. Erst nach dem Cupfinale am 30. Mai gegen Pasching sollen Nägel mit Köpfen gemacht werden. Die Zeit am meisten drängt bei Nacer Barazite. Bis Ende Mai muss entschieden werden, ob man beim von Monaco ausgeborgten Niederländer die Kaufoption zieht.

(APA)

Testen Sie "Die Presse" 3 Wochen lang gratis: diepresse.com/testabo

Mehr aus dem Web

Meinung

Sportkolumnen auf DiePresse.com »

AnmeldenAnmelden