Geht es nach dem Vorsitzenden des Olympischen Komitees der USA (USOC), Larry Probst, könnte man sich für die Jahre 2024 (Sommer) oder 2026 (Winter) wieder dem Auswahlverfahren stellen. "Wir wollen uns bewerben und gewinnen, aber nur wenn die wirtschaftlichen Aussichten so überzeugend wie der sportliche Erfolg sind", erklärte Probst.
Eine Entscheidung soll im Dezember fallen. Als Sommerkandidaten gilt neben San Francisco und New York auch Chicago. Neuen Schwung in die amerikanischen Bemühungen brachte jener im Mai zwischen dem USOC und dem Internationalen Olympischen Komitee (IOC) ausgehandelte Deal, der die US-Einnahmen aus TV-Rechten und Sponsorverträgen zwischen 2020 und 2040 zurückschraubt. Die ursprüngliche Besserstellung des USOC hatte als großes Hindernis bei den jüngsten erfolglosen Bewerbungen von New York (2012) und Chicago (2016) gegolten.
So hatte das USOC zuletzt auch die Bewerbungen für 2018 und 2020 ad acta gelegt. Die USA waren 2002 mit den Winterspielen von Salt Lake City bzw. 1996 mit den Sommerspielen von Atlanta zum bisher letzten Mal auf der olympischen Landkarte vertreten.
(APA)

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