Wie die Polizei in Magdeburg bestätigte, hat der ehemalige Box-Weltmeister Robert Stieglitz seinen Schwiegervater tätlich attackiert und soll ihn dabei schwer verletzt haben. Gegen den 31-Jährigen wird nun wegen des Verdachts auf gefährliche Körperverletzung ermittelt. Es droht eine mehrjährige Haftstrafe.
Medienberichten zufolge soll Stieglitz den Mann mit einem Holzstück geschlagen und ihm dabei einen dreifachen Schädelbasisbruch zugefügt haben. „Mein Schwiegervater ist betrunken mit einer Eisenstange auf mich losgegangen, da musste ich mich wehren. Ich habe mir das Kantholz gegriffen, nachdem ich schon mit einem Stein nach ihm geworfen habe", rechtfertigte sich Stieglitz in der "Magdeburger Volksstimme": "Erst mit dem Holz konnte ich den Angriff abblocken, und ich habe einmal zugeschlagen."
Diese tragische Auseinandersetzung stellt den traurigen Höhepunkt eines jahrelangen Streits zwischen Stieglitz, seiner Noch-Ehefrau Anna und deren Familie dar. Ende August verlor Stieglitz in Berlin seinen WBO-Gürtel im Supermittelgewicht nach Punkten gegen Artur Abraham.
(red)

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