Zum ersten Mal hat sich ein aktiver Profi-Boxer als homosexuell geoutet. Der Puertoricaner Orlando Cruz bezeichnete sich gegenüber der Nachrichtenagentur AP als "stolzer, schwuler Mann". Der 31-Jährige meinte, er habe lange mit sich gerungen, jetzt fühle er sich erleichtert. "Ich habe mich geistig weiterentwickelt, um so einen großen Schritt in meinem Leben und meinem Beruf zu gehen", sagte er. "Ich wusste, es würde Vor- und Nachteile in meinem so machomäßigen Sport bringen."
"Ich will als der Mensch wahrgenommen werden, der ich bin", meinte Cruz laut dem Sportsender ESPN. Zudem wolle er Vorbild für Jugendliche sein und ihnen zeigen, dass Sexualität kein Hindernis für sportlichen Erfolg ist.
Der 31-Jährige kämpft am 19. Oktober gegen den Mexikaner Jorge Pazos um den WM-Titel im Federgewicht.
(Red.)






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