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Vanek: „Die Niederlage geht zum großen Teil auf mich“

08.10.2012 | 17:58 |   (Die Presse)

NHL-Star Thomas Vanek zeigte sich nach der überraschende Heimniederlage der Grazer gegen Andreas Nödls Innsbrucker selbstkritisch. Für Grabner lief das Comeback bei seinem Heimatverein Villach nach Wunsch.

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Wien/SB/APA. Auch ein NHL-Star ist kein Sieggarant. Das mussten am Sonntag die Grazer Fans feststellen. Selbst Heimkehrer Thomas Vanek, der in seiner Heimatstadt die „Lock-out“-Zeit überbrückt, konnte die überraschende Heimniederlage gegen Schlusslicht Innsbruck nicht verhindern.

Dabei hätte der 28-Jährige die 2:4-Pleite durchaus abwenden können. Der Stürmer, sonst bei Buffalo unter Vertrag, vergab unter anderem einen Penalty. Vanek räumte eine große Mitschuld an der Pleite ein. „Das Einzige, worüber wir unzufrieden sein können, ist die Chancenauswertung. Ich selbst hatte zehn, zwölf Torschüsse und sieben, acht gute Chancen. Die Niederlage geht zu einem großen Teil auf mich“, meinte Vanek, der am Freitag bei seinem Debüt für die Grazer noch getroffen hatte. Er sah aber auch Positives: „Körperlich ist es mir besser gegangen. Und als Linie haben wir besser gespielt.“

Somit durfte sich am Ende Andreas Nödl freuen. Nach dem 3:4 gegen Székesfehérvár gab es im zweiten Spiel des Carolina-Hurricanes-Spielers für Innsbruck das erste Erfolgserlebnis.

Grabners erfolgreiche Heimkehr

Für Grabner lief das Comeback bei seinem Heimatverein Villach nach Wunsch. 4400 Zuschauer stimmten zwei Tage nach seinem 25. Geburtstag vor dem Spiel gegen Dornbirn ein nachträgliches „Happy Birthday“ an und Grabner dankte es mit einer starken Leistung. In Unterzahl spielte er seine Schnelligkeit aus und traf zum 2:0 (18.). Zudem bereitete er den 4:3-Siegtreffer von Benjamin Petrik (58.) vor. „Ich bin froh, dass das Debüt so gut gelungen ist. Ich war sehr, sehr nervös. Ich wollte die Villacher Fans nicht enttäuschen“, sagte der bei den New York Islanders spielende Grabner, der mit dem VSV am Freitag Nödls Innsbrucker empfängt. Vanek absolviert dann sein drittes Heimspiel für Graz, zu Gast ist diesmal Meister Linz.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 09.10.2012)

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2 Kommentare

presse schlampig

Innsbruck hat 4:2 und nicht 3:2 gewonnen- wenn sowas schon nicht stimmt, wie glaubwürdig ist der Rest???

Re: presse schlampig

Und noch ein Fehler- nödl ist und war nie bei islanders - sondern bei flyers und hurricanes