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Contador: "Armstrong wurde erniedrigt und gelyncht"

24.10.2012 | 16:10 |   (DiePresse.com)

Der Spanier verteidigt seinen ehemaligen Astana-Teamkollegen: "Man spricht über Lance, aber es gibt keinen Testbefund gegen ihn, nichts Neues." Es gebe zu wenig Respekt vor Armstrong.

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Alberto Contador hat seinen ehemaligen Astana-Teamkollegen Lance Armstrong gegen die massiven Doping-Anschuldigungen verteidigt. "Man spricht über Lance, aber es gibt keinen Testbefund gegen ihn, nichts Neues", sagte der Spanier am Mittwoch bei der Präsentation der Tour de France 2013 in Paris. "Ich denke manchmal, dass man Lance keinen Respekt entgegenbringt. Meiner Ansicht nach wurde er erniedrigt und gelyncht. Man hat ihn zerstört. Dabei ist der Radsport in den USA nur dank ihm so populär", sagte der Fahrer vom Team Saxo Bank nach Angaben der französischen Sporttageszeitung "L'Equipe".

Armstrong, der wegen jahrelangen Dopings alle sieben Tour-de-France-Siege nachträglich verlor und lebenslang gesperrt wurde, fuhr 2009 zusammen mit Contador im Team Astana. Damals gewann der Spanier die Tour, Armstrong wurde Dritter. Ein Jahr später wiederholte Contador seinen Erfolg, der ihm aber nachträglich wegen Clenbuterol-Dopings wieder aberkannt wurde.

(APA/dpa)

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5 Kommentare
Gast: tztztztztzt....
26.10.2012 16:59
1 0

Was für´s Kabarett....

Contador, ebenfalls des Dopings überführt, verteidigt Armstrong. Wow! Abgesehen von der Wortwahl (man solle also einem Betrüger Respekt entgegenbringen!!!) offenbart dieser Auftritt ein veritables Intelligenzproblem des Spaniers: glaubt er denn wirklich, dass ihn jemand ernstnimmt?! Da heulen ja die Hühner.

Gast: gast23
25.10.2012 15:41
0 1

Wenn irgend jemand

jemals geglaubt hat, daß im Radsport nicht gedopt wird, dann war der schon ziemlich naiv. Die Hinrichtung von Armstrong ist ein Witz. Die anderen, die damals vorne mitmischten, waren sicher auch nicht sauber.

Antworten Gast: baenkster
25.10.2012 22:23
2 0

Re: Wenn irgend jemand

...die anderen waren auch nicht saueber.....

Und eben deshalb sollen ja die siegerlisten der jahre von armstrong leer bleiben.

Das ist jedenfalls keine fundierte argumentation, armstrong zu schonen.

Antworten Gast: baenkster
25.10.2012 22:19
2 1

Re: Wenn irgend jemand

unsinn, was du schreibst!

Es war armstrong, der andere ueber jahre vernichtet hat - und zwar all jene, die ihm unsaubere praktiken vorwaren.

Abgesehen davon hat armstrong 1000 x gelogen - oefter als jeder anderer radfahrer.

Dass viele andere und fast alle im radprofisport ebenfalls gedopt haben, entschuldigt armstrong dennoch nicht.

Die hinrichtung von armstrong ist a) gerechet und b) wirkt vielleicht doch ein wenig abschreckend, wenn sich der naechste junge profi vor der wahl steht zu dopen oder saueber zu bleiben.

JEDER profi hat die wahl - auch wenn es letzter konsequenz bedeutet, sich einen anderen job suchen zu muessen.

Gast: brunodiegans
24.10.2012 23:07
3 0

lustig

oh welch wunder, dass ein doper den anderen schützt. überraschung.

genauso wie der indurain, der ja den armstrong verteidigt. den indurain hab ich ja als kind bewundert. allerdings im nachhinein wird auch dessen dominanz klar, wenn man weiss, dass das genau die zeit war als das epo-doping aufkam ..