Enke-Witwe geht gegen Stück über depressiven Tormann vor

Das Berliner Maxim Gorki Theater plant "Demenz, Depression und Revolution". Es soll sich an der Biografie über Robert Enke, der sich 2009 das Leben nahm, orientieren.

EnkeWitwe geht gegen Stueck
Schließen
EnkeWitwe geht gegen Stueck
Teresa Enke 2009 – (c) EPA (KAY NIETFELD)

Teresa Enke, die Witwe des 2009 verstorbenen deutschen Fußball-Nationaltormanns Robert Enke, geht mit Hilfe eines Rechtsanwalts gegen das Berliner Maxim Gorki Theater vor. Sie will verhindern, dass ihre Familientragödie auf der Bühne vermarktet wird. Anlass ist das neue Stück "Demenz, Depression und Revolution" von Fritz Kater. Hinter dem Pseudonym verbirgt sich der scheidende Gorki-Theaterchef Armin Petras.

Das Stück, das am 5. Jänner uraufgeführt wurde, habe Teresa Enke sehr verärgert, weil es sich ungefragt an der Enke-Biografie von Ronald Reng entlanghangele, sagte der frühere Manager des Tormanns, Jörg Neblung, am Dienstag der dpa. Mehrere Medien hatten berichtet, dass die 36 Jahre alte Witwe eine Klage gegen das Theater prüfe.

Der Keeper von Hannover 96 hatte unter schweren Depressionen gelitten und sich im November 2009 das Leben genommen.

(APA/dpa)

Die Presse - Testabo

Testen Sie jetzt „Die Presse“ und „Die Presse am Sonntag“ sowie das „Presse“-ePaper und sämtliche digitale premium‑Inhalte 3 Wochen kostenlos und unverbindlich.

Jetzt 3 Wochen testen
Kommentar zu Artikel:

Enke-Witwe geht gegen Stück über depressiven Tormann vor

Schließen

Sie sind zur Zeit nicht angemeldet.
Um auf DiePresse.com kommentieren zu können, müssen Sie sich anmelden ›.

Meistgelesen