Rad: "Jetzt wird's lächerlich"

17.01.2013 | 11:26 |   (DiePresse.com)

Ex-UCI-Chef Hein Verbruggen sieht sich in der Affäre um Lance Armstrong mit neuen Vorwürfen konfrontiert. Er soll Geschäftsbeziehungen zum früheren Armstrong-Chef Thomas Weisel unterhalten haben.

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Washington. Der frühere Weltverbandschef Hein Verbruggen sieht sich in der Dopingaffäre um den gefallenen US-Radsport-Superstar Lance Armstrong mit neuen Vorwürfen konfrontiert. Der Ehrenvorsitzende der UCI soll einem Bericht des "Wall Street Journal" (Donnerstag-Ausgabe) zufolge Geschäftsbeziehungen zum ehemaligen Teambesitzer und früheren Armstrong-Chef Thomas Weisel unterhalten haben.

Der Finanzier des US-Postal-Teams, für das der des Dopings überführte Armstrong sechs seiner sieben Tour-de-France-Siege eingefahren hat, soll nach Informationen der Zeitung Geld-Depots Verbruggens in seiner Investmentbank verwaltet haben. Der Ex-UCI-Boss wies gegenüber dem Blatt die Vorwürfe zurück. "Jetzt wird's lächerlich", sagte das IOC-Mitglied aus den Niederlanden, das sich schon lange mit Korruptionsvorwürfen konfrontiert sieht.

Verbruggen saß bis 2005 an der Spitze der Internationalen Radsport-Verbandes (UCI) und wurde vom ebenfalls höchst umstrittenen Iren Pat McQuaid abgelöst. Die beiden sollen von Armstrongs Dopingvergehen gewusst haben.

 

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