Dinko Jukić: „Ich bin langsam am Ende“

Verzweifelter Hilferuf des Olympia-Vierten. Schwimmclub Austria Wien hat gegen seinen Ausschluss aus dem österreichischen Schwimmverband (OSV) Schritte eingeleitet.

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(c) APA ROLAND SCHLAGER (ROLAND SCHLAGER)

Wien/Apa. Der Schwimmclub Austria Wien hat gegen seinen Ausschluss aus dem österreichischen Schwimmverband (OSV) Schritte eingeleitet. Anwalt Thomas Krankl beschritt den vorgesehenen OSV-internen Instanzenweg und brachte beim OSV-Verbandsgericht Berufung und einen Antrag auf eine einstweilige Verfügung ein. Auch gebe es bereits eine erweiterte Basis für Schadenersatzforderungen, da rund 16 Aktive den Verein schon verlassen haben.

Es sind dies Kinder und Jugendliche, denen durch den Ausschluss die Trainingsmöglichkeit als Austria-Wien-Mitglieder genommen wurde. Seitdem der Verein am 25. Jänner wegen Geldschulden (laut OSV-Angaben mehr als 13.000 Euro) aus dem OSV und damit auch dem Wiener Verband (WLSV) ausgeschlossen wurde, darf der Nachwuchs nicht mehr zum Training ins Stadionbad. Laut Dinko Jukić wurde dafür vom OSV Security-Personal postiert.

Der prominenteste Austria-Wien-Vertreter ist sich sicher, dass der Ausschluss des Vereins gegen ihn gerichtet sei. Nachdem seine für zehn Monate ausgesprochene Sperre Ende November vom Gericht per einstweiliger Verfügung vorläufig aufgehoben wurde, muss er nun an einer zweiten Front weiterkämpfen. „Ich bin langsam am Ende. Es ist nur mein Name, der mich noch über Wasser hält.“

("Die Presse", Print-Ausgabe, 02.02.2013)

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