NHL-Play-offs für Grabner, WM für Vanek

24.04.2013 | 17:27 |   (Die Presse)

Die New York Islanders sind erstmals seit 2007 in den Play-offs der National Hockey League. Thomas Vanek gab Teamchef Manny Viveiros sein Wort. Die A-WM in Helsinki sei für ihn ein „Pflichtprogramm“.

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New York/FIN. Michael Grabner und die New York Islanders haben den Einzug ins Play-off der National Hockey League fixiert. Die Islanders mussten sich bei den Carolina Hurricanes zwar mit 3:4 nach Penaltyschießen geschlagen geben, der Extrapunkt reichte aber für den ersten Play-off-Einzug seit 2007. Auch Thomas Vanek hatte an diesem Spieltag allen Grund zur Freude. Er war mit zwei Toren und einem Assist Matchwinner der Buffalo Sabres beim 4:2-Erfolg bei den Pittsburgh Penguins.
Für Grabner, der in Raleigh, North Carolina, an Punkten leer ausging, ist es auch ein persönliches Play-off-Comeback. Der 25-jährige Villacher sammelte vor drei Jahren in seiner ersten NHL-Saison noch mit den Vancouver Canucks Play-off-Erfahrung. Das Play-off beginnt am 30. April, der Gegner steht noch nicht fest.

WM als Pflichtprogramm

In Pittsburgh führte Vanek die Sabres zu einem Sieg beim besten Team der Eastern Conference. Vanek erzielte die Treffer zum 1:0 (13.) und zum 4:2-Endstand ins leere Tor (60.) und bereitete den Treffer von Jochen Hecht zum 2:1 (47.) vor. Der 29-jährige Steirer hält nun nach 37 Spielen bei 20 Toren und 20 Assists und ist zehntbester NHL-Torschütze.

Auf seiner Homepage gab der Steirer bekannt, dass er zum Eishockeyteam stoßen wolle, sobald der Spielbetrieb bei den Sabres beendet sei. Die A-WM in Helsinki sei für ihn ein „Pflichtprogramm“, jede Form von Unterstützung ist Teamchef Manny Viveiros in sieben Spielen ab dem 4. Mai willkommen. Er sagt: „Ich habe von ihm SMS bekommen, wir haben am Montag auch noch einmal telefoniert. Er kommt, er gab mir sein Wort! Wir treffen uns erst in Finnland, er kommt einen Tag früher als wir nach Helsinki und soll die Zeit nützen, um die Zeitumstellung zu schaffen.“

Trotzdem: Skeptiker wollen es erst glauben, wenn sie Vanek in Finnland auf dem Eis sehen.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 25.04.2013)

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