Ringen: Mit der WM beginnt eine neue Ära

In Budapest werden Olympiareformen ab Montag präsentiert und ihre TV-Tauglichkeit geprüft.

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Ringen – (c) EPA (LARRY W. SMITH)

Budapest. Mit dem geschafften Verbleib im Olympiaprogramm für die Events 2020 und 2024 beginnt für das Ringen am Montag bei der Weltmeisterschaft eine neue Zeitrechnung. In der Budapester Laszlo-Papp-Arena stehen nicht nur Medaillen auf dem Spiel, sondern werden auch die Veränderungen im Programm und ihre, vom Internationalen Olympischen Komitee eingeforderte Attraktivität geprüft.

Fila-Präsident Nenad Lalovic ist von den Regeländerungen überzeugt. Als modernes Spektakel soll sich die aus der Antike stammende Sportart nun präsentieren. Mit zwei Runden zu jeweils drei Minuten, die höheres Risiko verlangen und die lähmende Passivität unterbinden sollen. Neue Trikots sind fix, deren Design ist noch nicht bekannt. Ab 2014 gibt es in allen drei olympischen Disziplinen – Damen- und Herren-Freistil sowie Griechisch-Römisch – je sechs unterschiedliche Gewichtsklassen.

 

WM mit sieben ÖRV-Athleten

Bei der WM ist Österreich mit insgesamt sieben Athleten vertreten. Die meisten davon kämpften im Vorjahr noch im Juniorenbereich. Die größten Hoffnungen ruhen auf Marina Gastl. Die 27-Jährige hat in der Klasse bis 72 Kilogramm heuer bereits die Lady-Open in Götzis gewonnen und bei der EM den achten Platz erreicht. In Budapest scheint eine Top-Ten-Platzierung für die Tirolerin durchaus in Reichweite.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 14.09.2013)

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