12.02.2012 02:05 | Meine Presse Merkliste0
Galerie merken

Ultimate Fighting: Blutiger Kampfsport-Abend spaltet Köln


Hinweis: Sie können auch mit den Pfeiltasten Ihrer Tastatur Pfeiltasten durch die Bildergalerie navigieren.
Bild 1 von 13



Viel wurde im Vorfeld diskutiert - DiePresse.com berichtete - , am 13. Juni machten die Ultimate-Fighting-Kampfsportler des UFC erstmals Station in Mitteleuropa, und zwar in Köln. Auch nach dem Event gingen die Meinungen weit auseinander. Während die einen von einem frischen und ehrlichen neuen Kampfsport sprachen, sahen andere darin ein blutrünstiges hirnloses Draufhauen zwischen zwei Muskelmännern.

Mehr Bildergalerien

Super Bowl XLVI
Sieg für Giants, ''Deja Blue'' für Patriots
Muhammad Ali
Das bewegte Leben des ''Größten aller Zeiten''
Bild: EPA/CharltonLondon 2012
Olympischer Park
Bild: EPA/CharltonLondon 2012
Olympischer Park
Die besten Sport-Sprüche 2011
Von Silikonbrüsten und einem ''kamoden König''
Bild: AP/Manu FernandezJahresrückblick Sport
Platzsturm, Frühstart, Trainerwechsel
Sportlerwahl 2011
Das war die ''Nacht des Sports''
Joe Frazier - eine Legende / Joe Frazier
Seine legendären Kämpfe
Schwell-Körper
Wettkampf der Muskel-Menschen
Bild: (c) Dapd (Jack Smith)''They never come back''
Die sinnlosesten Sport-Comebacks
Bild: Copyright © 2011 GeoEyeTotale Übersicht
Berühmte Sportstätten vom All aus gesehen
Skurrile Fans
Die besten Bilder der Tour de France
Football hautnah
Die Höhepunkte der WM 2011
Tour de France brutal
Sturzorgie auf der neunten Etappe
Klitschko schlägt Haye
Dem ''Lautsprecher'' werden Grenzen aufgezeigt
Bild vergrößern Bild versenden Galerie versenden
Als Gast kommentieren

...oder einloggen um als registrierter Benutzer zu kommentieren (Vorteile dieser Variante)


Mit dem Absenden Ihres Kommentares erklären Sie sich mit den Forenregeln einverstanden.

*... Pflichtfelder

Sicherheitscode
(Was bringt das?)*


Schwer lesbar?
Neuen Code generieren

Verbleibende Zeichen

8 Kommentare
oitzinger
25.07.2009 20:35
0 0

Wenn die gesundheitliche ...

... Schädigung des Gegners nicht nur in Aussicht, sondern in Absicht gestellt wird, so ist es schlichtweg sittenwidrig und perverse Gewaltverherrlichung für gewaltliebende Vojeure, sprich Publikum.

Es ist traurig, dass österreichische Politiker sonst von christlichen Werten sprechen und das hier akzeptieren.

Welch' brutale Charaktere müssen nur die Zuschauer/innen sein, die sich dafür begeistern können. Mir wir Angst und Bange zu wissen, dass solche Leute frei herumlaufen.

Gunni
13.07.2009 18:48
0 0

Ultimate Fightnacht in Köln

So ein Blödsinn -Kampfsportabend spaltet Köln-. Der Eine spielt Schach und der Andere stellt sich eben in den Ring. Was ist daran nun verkehrt wenn es unterschiedliche Geschmäcker und Richtungen gibt? Und außerdem möchte ich euch mal sagen das der Ultimate Fight gegenüber was in Österreich veranstaltet wird (Cage Fight) wie ein Kindergarten wirkt, denn dort kommt es zu einer Kampfentscheidung zwischen den zwei Kämpfern im Ring. Zeit spielt dabei keine Rolle. Zwar gibt es einen Ringrichter im Ring der aber nur für drei Dinge zuständig ist. Zum Ersten die Beachtung der geltenen Regeln, zum Zweiten die Aufforderung zum Kampf wenn die Kämpfer nur im Ring sich gegenüber stehen und keine Aktionen folgen und zum Dritten der Abbruch des Kapfes wenn einer der Kämfer aufgibt. Schaut mal rein, denn nach dem zweiten Kampf beim Cage Fight sieht die Ringmatte schon so aus wie die Matte bei der Veranstaltung in Köln nach dem ganzen Abend. Viele Grüße .......

raptor
17.06.2009 08:29
0 0

Zitat:

"So auch Box-Experte Werner Schneyder, der vorher von einem "Brutalo-Event" gesprochen hatte, das man verbieten müsse."

Gibt's eigentlich ein Thema, zu dem dieser unerträgliche Oberlehrer Schneyder nicht das Maul aufreißt?

Antworten Justin
17.06.2009 13:36
0 0

Re: Zitat:

Im Prinzip ist Boxen weitaus gesundheitsschädlicher als MMA. Im Boxen ist das Gehirn permanent mehrere hundert Mal pro Kampf harten Schlägen ausgesetzt. Im MMA ist das oft nur die Hälfte oder noch weniger.

Mindestens genauso schädigend ist aber auch das Boxtraining, wo man auch Schläge gegen den Kopf übt.

Schaut man sich altgediente Ex-Boxer an, wundert es nicht weiter, dass diese oftmals etwas "gedämpft" wirken...

Justin
16.06.2009 23:02
0 0

UFC, oder was einmal Kampfsport hätte werden können

Wer sich die Anfänge der Ultimate Fighting Championship in den Jahren 1993 und 1994 ansieht, der wird anfangs schockiert sein, was Kämpfen ohne Regeln (bis auf Augenstechen, Kratzen und Beißen) bedeutet.

Leider fanden kurz danach und nach steigender Popularität konservative Politiker in den USA wieder ein Betätigungsfeld und mobilisierten.
UFC wurde also gezwungen, den Sport weicher zu machen.

Deshalb gelten auch die ersten Veranstaltungen als die besten des Kampfsports überhaupt, auch weil damals Kämpfer aus vielen verschiedenen Kampfsportrichtungen gegeneinander antraten (Sumo gegen Boxer, Karate gegen Ringer).

"Während die einen von einem frischen und ehrlichen neuen Kampfsport sprachen, sahen andere darin ein blutrünstiges hirnloses Draufhauen zwischen zwei Muskelmännern."

Derjenige möge sich bitte einen Royce Gracie-Kampf ansehen. Der erfolgreichste Kämpfer der UFC war weder ein Muskelmann, noch ein Schläger.

Antworten Gast: gast
16.06.2009 23:41
0 0

Re: UFC, oder was einmal Kampfsport hätte werden können

Ob die frühen UFC-Veranstaltungen wirklich besser sind - Geschmackssache.

Wenn man sich die Kritik der Gegner anschaut kommt man schnell zu der Erkenntnis, dass sich die selbsternannten Sittenwächter nicht eine Minute ernsthaft mit dem Sport auseinander gesetzt haben.

Kampfsport hat die Eigenschaft, Respekt zu lehren. Respekt vor dem Gegner und dem eigenen Körper. Deswegen gibt es im Kampfsport allgemein - und im MMA/Ultimate Fighting speziell - nur sehr wenig Regelverstöße und in Summe immer sehr faire Kämpfe. Ich verweise nur auf regionale Fußballmatches, wo ständig getreten und gespuckt wird, wenn der Schiedrichter kurz wegschaut.

Doppelstandard? Ja!

Antworten Antworten raptor
17.06.2009 08:41
0 0

Re: Re: UFC, oder was einmal Kampfsport hätte werden können

Die sollten in Deutschland einfach einen "Obersten Gutmenschenrat" bestehend aus Staatskünstlern, Linkspolitikern und Journalisten einrichten. Alles was dieses Gremium nicht explizit erlaubt, ist verboten. Dann sparen wir uns derartige Medienhysterien und das heutige Deutschland bekennt endlich Farbe.

Antworten Antworten Antworten Gast: gast
17.06.2009 11:43
0 0

Re: Re: Re: UFC, oder was einmal Kampfsport hätte werden können

Ich denke, dass hat nur wenig mit "Gutmenschen" zu tun. Es spielen mehrere Dinge mit:

a) eine lange Boxgeschichte (Boxlobby)
b) der sehr konservativen Sportauffassung
c) die nahenden Wahlen
d) der ersten Schock, dass noch weitergekämpft wird, wenn jemand am Boden liegt
e) ein wenig Antiamerikanismus

Gegen die UFC wurde von Links und Rechts geschossen (ich erinnere mich da nur an John McCain).