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Tennis: Tamira Paszek entgeht Doping-Sperre

03.09.2009 | 19:08 |   (DiePresse.com)

Die Anti-Doping Agentur hält fest, dass Tamira Paszek mit ihrer Eigenblut-Therapie eine unerlaubte Methode angewendet hat. "Mangels Verschulden vonseiten der Sportlerin" wird jedoch keine Sperre verhängt.

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Die Rechtskommission der Nationalen Anti-Doping Agentur (NADA) hat von einer Sperre für Tennis-Spielerin Tamira Paszek abgesehen. Nach einer Anhörung am Donnerstag entschied die NADA außerdem, das Verfahren gegen die 18-jährige Vorarlbergerin für beendet zu erklären.

Dies bestätigte NADA-Geschäftsführer Andreas Schwab. Festgehalten wurde, dass Paszek eine Methode angewendet hat, die nicht erlaubt ist. Aber mangels Verschulden vonseiten der Sportlerin wurde von einer Sperre abgesehen.

Blut homöopathischen Essenzen

Paszek hatte am 21. Juli auf einer Pressekonferenz erzählt, dass sie sich im Zuge einer Therapie von einer Ärztin Blut abnehmen und mit homöopathischen Essenzen angereichert in die Bandscheibenregion wieder injizieren habe lassen.

Diese Form von Eigenblut-Injektionen stellen laut Code der Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) eine verbotene Methode dar und sind als Doping zu werten. Paszek drohte eine Sperre von bis zu vier Jahren.

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